RX 5600 XT: Leistungsmessungen und Fazit
In diesem Artikelabschnitt klopfen wir die Leistung und den Verbrauch der Radeon RX 5600 XT ab, vergleichen sie mit Nvidias Geforce-Angeboten und ziehen ein Fazit.
Radeon RX 5600 XT: Leistungsaufnahme
In diesem Launch-Test beleuchten wir die Mindestleistung der Radeon RX 5600 XT. Diese ermitteln wir anhand der vorliegenden Muster, welche mit 135 Watt GPU-Power (TGP) arbeiten. Leistungsmessungen der werkseitig stark beschleunigten Varianten folgen.
In diesem Artikel
Bei der Radeon RX 5600 XT handelt es sich um eine Mittelklasse-Grafikkarte mit einer typischen Leistungsaufnahme von 150 Watt (Total Board Power). Mit diesem Wert arbeiten Standardmodelle ohne werkseitige Übertaktung. Das der GPU zustehende Energiebudget ist dabei mit maximal 135 Watt spezifiziert, die übrigen 15 Watt ergeben sich durch den Grafikspeicher, die Spannungswandlung, die Belüftung sowie weitere Kleinteile auf der Platine. Da AMD kein Referenzdesign für die Radeon RX 5600 XT veröffentlicht hat, basieren all unsere Messungen auf Partnerdesigns.
Während die Lautheit Gegenstand der PCGH-Marktübersichten ist und sich stark von Hersteller zu Hersteller und Modell zu Modell unterscheidet, überprüfen wir zumindest die real erreichte Leistungsaufnahme der RX-5600-XT-Testkarten. Nur auf diese Weise lassen sich Aussagen zur Energieeffizienz treffen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Im Leerlauf agieren die XT-Modelle sehr sparsam. Wie bei der RX 5500 XT zuvor, lasten auch die anwesenden RX-5600-XT-Designs ihr Powerlimit in den meisten Fällen nicht voll aus, was in hoher Effizienz unter Spielelast resultiert.
Ein Kritikpunkt bleibt: AMD hat nach wie vor keinen universell funktionierenden Low-Power-Modus für Multi-Monitoring implementiert. Bereits die RX 5700 (XT) und RX 5500 (XT) arbeiten mit vollem Speichertakt, sobald mehrere unterschiedliche Monitore Kontakt aufnehmen - so auch die RX 5600 XT. In unserem Fall führen ein per Displayport angeschlossenes 2160p60-LCD sowie ein 1080p60-Bildschirm via HDMI zu vollem Speichertakt und somit einer unnötig hohen Leistungsaufnahme. In diesem Fall hilft der RX 5600 XT jedoch AMDs Entscheidung, nur 12 GT/s Speichertakt zu fahren, zu deutlich sparsameren Resultaten als bei den großen Geschwistern.
| Sapphire RX 5600 XT Pulse (Silent) | AMD Radeon RX 5700 | Asus RX 5500 XT Evo 8G OC | Powercolor RX 590 Red Devil | Nvidia RTX 2060 FE | |
|---|---|---|---|---|---|
| Leerlauf (Desktop) | 9 Watt | 10 Watt | 7 Watt | 13 Watt | 10 Watt |
| 2 LCDs (UHD + FHD) | 28 Watt | 38 Watt | 21 Watt | 39 Watt | 15 Watt |
| UHD-Youtube | 16 Watt | 15 Watt | 11 Watt | 27 Watt | 17 Watt |
| Crysis 3 (FHD) | 124 Watt | 183 Watt | 117 Watt | 201 Watt | 161 Watt |
| Anno 2070 (UHD) | 149 Watt | 183 Watt | 132 Watt | 216 Watt | 161 Watt |
| Wolfenstein 2 (FHD@60Fps) | 85 Watt | 69 Watt | 71 Watt | 132 Watt | 107 Watt |
Radeon RX 5600 XT im Test: Spiele-Leistung
Genug der Theorie, kommen wir endlich zu den allseits geliebten Balken. Wie schlägt sich die Radeon RX 5600 XT mit der modernen RDNA-Architektur in der Spiele-Praxis? Das überprüfen wir anhand des PCGH-Grafikkarten-Parcours 2020. Da es sich bei der Radeon RX 5600 XT offiziell um eine Full-HD-Grafikkarte (1.920 × 1.080 Pixel) handelt, legen wir bei den Benchmarks besonderen Fokus auf diese Pixelmenge. Daneben bieten wir Ihnen Ergebnisse unter WQHD (2.560 × 1.440 Pixel).
Selbstverständlich dürfen dabei Vergleichskarten nicht fehlen, sodass wir das Testfeld sowohl mit den Vorgänger-Grafikkarten als auch diversen Modellen von Nvidia und älterer Jahrgänge ergänzen. Am Ende wartet der PCGH-Leistungsindex auf Sie, welcher wie gehabt Referenzkarten untereinander zeigt. Dabei gibt es nur eines zu beachten: Wir bilden die Gesamtleistung ab, nicht aber die Einzelindizes der vier Auflösungen. Diese finden Sie jeden Monat in der gedruckten PCGH. Weitere Informationen zu den dynamischen PCGH-Online-Benchmarks liefert das folgende Video:
Beachten Sie bitte, dass wir im Dezember 2019 eine Revision des GPU-Parcours initiiert haben. Neue Spielversionen und Grafiktreiber haben die Leistung einiger Index-Titel gesteigert, sodass wir umfassende Nachtests begonnen haben und nach wie vor durchführen. Im selben Atemzug entschieden wir uns dazu, ein paar Stellschrauben zu justieren, um dem partiellen CPU-Limit bei Nutzung sehr schneller Grafikkarten besser zu entgehen.
Unsere Testkarte für die Referenz-Benchmarks, eine Sapphire RX 5600 XT Pulse, welche mit dem Silent-BIOS (135 Watt TGP) arbeitet, erzielt in den Benchmarks relativ konstante GPU-Taktraten um 1,6 GHz. 1.570 bis 1.610 MHz sind die Regel, wobei das Powerlimit von 135 Watt in keinem Spiel limitiert. Knapp 130 Watt sind in Anno 2070, dem PCGH-Watt-Worstcase, zu verzeichnen, die übrigen Spiele bewegen sich gerade in niedrigen Auflösungen im 120er-Bereich. Interessant ist, dass AMD offiziell von rund 1,4 GHz spricht. Wir werden anhand folgender Custom-Designs ohne werkseitige Übertaktung prüfen, in welche Richtung die RX 5600 XT insgesamt tendiert.
Wichtig: Nachfolgend sehen Sie einige Spiele, in denen nicht das komplette Testfeld zu sehen ist. Dies ist umfangreichen Nachtests mit aktuellen Treiber- und Spielversionen geschuldet. Die ersten Ergebnisse wollten wir Ihnen jedoch nicht vorenthalten.
Erwartungsgemäß rangiert die Radeon RX 5600 XT deutlich näher an der Radeon RX 5700 als an der RX 5500 XT - etwas anderes wäre angesichts der Hardware-Basis verwunderlich. Im Durchschnitt arbeitet die Radeon RX 5600 XT rund 20 Prozent langsamer als die RX 5700 und kann es damit, je nach Spiel, mit der Geforce GTX 1660 Super, GTX 1660 Ti oder RTX 2060 aufnehmen. Alle genannten Karten unterstreichen ihren Status als "Sechser" mit ihrer Speicherkapazität: 6 GiByte GDDR6. Damit einher gehen stets die gleichen Nebenwirkungen in speicherlastigen Spielen: Mitunter sichtbarer Texturschwund und mehr oder minder ausgeprägtes Ruckeln im Vergleich mit 8-GiByte-Grafikkarten. Falls Sie es genauer wissen möchten, was eine fiktive Radeon RX 5600 XT mit 8 GiByte Speicher leisten könnte, sei Ihnen unsere Spezialbetrachtung ans Herz gelegt: Radeon RX 5600 XT 8GB im Test: So schnell wäre die Karte mit 8 statt 6 GiByte-Speicher - PCGH-Simulation
Insgesamt kommt PC Games Hardware zu folgendem Schluss: Wer in der Gegenwart nicht auf Texturdetails verzichten, und auch in naher Zukunft noch ungetrübten Spielspaß haben möchte, lässt besser die Finger von jedweder 6-GiByte-Grafikkarte. Unsere Empfehlung lautet, den überschaubaren Aufpreis in eine Radeon RX 5700 oder Geforce RTX 2060 Super zu investieren.
RX 5600 XT: Leistungsindex
Vereint man alle Leistungsdaten und lässt dabei jeden Fps-Wert zu gleichen Teilen in die Rechnung einfließen, entsteht der PCGH-Leistungsindex. Im Falle der Radeon RX 5600 XT ergibt sich die folgende Platzierung. Insgesamt erreicht die neue AMD-Grafikkarte ziemlich genau die Leistung der Radeon RX Vega 56 respektive Geforce GTX 1660 Ti:
AMD möchte mit der Radeon RX 5600 XT unter anderem Nutzer der weitverbreiteten Geforce GTX 1060 ansprechen. Die Benchmarks ergeben, dass hier tatsächlich ein großer Leistungssprung wartet, ebenso natürlich bei anderen Modellen in diesem Dunstkreis. Wer beispielsweise eine GTX 970/980, R9 290(X), oder RX 470/570 nutzt, erhält durch den Kauf einer Radeon RX 5600 XT ein fühlbares Upgrade.
Quelle: AMD
AMD Radeon RX 5600 XT im Test: Effiziente, aber auf Kante genähte Gaming-Grafikkarte (7)
Benchmark-Methodik: Aufheizen ...
Aufgrund wiederkehrender Leserfragen möchten wir erneut auf die Testmethodik bei Spiele-Benchmarks eingehen. Diese gilt immer, auch wenn wir diesen Textabschnitt nicht erneut publizieren. Ausnahmslos jedem PCGH-Grafikkarten-Benchmark vorgeschaltet ist eine Aufwärmphase: Jede Grafikkarte wird vor der ersten Messung fünf Minuten in dem zu messenden Spiel unter Last gesetzt, damit sich praxisnahe Temperaturen einstellen. Mit diesen ergeben sich automatisch praxisnahe GPU-Boost Frequenzen; jede moderne Grafikkarte startet Spiele mit einem höheren Takt als unter dauerhafter Last. Eine solche erzeugt jeder Spieler am heimischen PC, während "Aus dem Regal und losgemessen" unrealistisch wäre. Wir nehmen keinerlei Eingriff mittels Tools vor, der Takt kommt, wie er kommt.
... von Referenzkarten
Bei der Wahl der spezifischen Grafikkarten setzen wir nach wie vor auf den Kompromiss "Referenzdesign", es kommen nach Möglichkeit keine Modelle der AMD- und Nvidia-Boardpartner zum Einsatz. Das wirkt auf den ersten Blick praxisfern, da die meisten Spieler und PCGH-Leser auf Custom-Designs (mit werkseitiger Übertaktung) setzen, hat jedoch gute Gründe. Der erste, so banal er klingen mag, ist, dass wir irgendwo eine Basislinie einzeichnen müssen. Wo, wenn nicht bei der Herstellervorlage, liegt diese? Bei einer "typischen" Herstellerkarte? Welche ist typisch, warum ist sie das und bleibt sie das auch nach Veröffentlichtung weiterer Designs?
Die Wahl ist in jedem Fall anfechtbar. Das ist zwar auch unsere Entscheidung, für die Referenzkarten respektive Founders Editions spricht jedoch der zweite, wichtigere Grund: Sie sind zum Start verfügbar. Ein aktuelles Beispiel: AMD veröffentlicht die RX-5700-Grafikkarten und wir testen sie nicht, weil sie ausschließlich im Referenzdesign verkauft werden; Modelle mit Custom-Kühlung erscheinen später. Das ist für keinen Beteiligten ein gangbarer Weg. Wir bleiben daher bei den Referenzdesigns, planen jedoch stets mit ergänzenden Tests.
Was wir auch testen, jede abgedruckte Zahl ist ein Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung. Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel.
Taktraten in den Benchmarks
Aus dem Vorwärmen und der Wahl der Grafikkarten ergeben sich praxisnahe, wenngleich relativ niedrige GPU-Boost-Frequenzen. Custom-Designs der Hersteller erreichen in der Regel mithilfe werkseitiger Übertaktung und besserer Kühlung dauerhaft höhere Frequenzen. Welche Taktraten bei den Tests anliegen, geben wir in den Benchmarks an. Beachten Sie bitte, dass es sich aus technischen Gründen um einen globalen Mittelwert über alle Benchmarks handelt (das CMS mag es nicht, wenn wir unterschiedliche Zusatzdaten unter die jeweiligen Grafikkarten schreiben). Je nach Spiel und Auflösung kommt es zu Boost-Abweichungen um rund 100 MHz in beide Richtungen. Die angegebene Taktrate ist somit nur ein Richtwert, über die 20 Tests in 4 Auflösungen jedoch valide - und allemal besser, als über die Frequenzen komplett im Dunkeln gelassen zu werden.
Bildergalerie
Radeon RX 5600 XT im Test: Fazit
AMDs Radeon RX 5600 XT, die erste Grafikkarte des Jahres 2020, hinterlässt gemischte Gefühle. Oberflächlich betrachtet scheint noch alles zu stimmen: Das Modell arbeitet durchschnittlich 17 Prozent langsamer als die Radeon RX 5700, ist günstiger und verbraucht weniger Energie. Die Effizienz der offiziell mit 150, meist aber weniger Watt arbeitenden Grafikkarte ist sogar ziemlich hoch. Sieht man genauer hin, muss sich AMD jedoch eine gewisse Konzeptlosigkeit vorwerfen lassen, die das neue Modell vor allem im Vergleich mit der bewährten RX 5700 nicht im besten Licht erscheinen lässt. Da wäre die UVP von 299 Euro, welche neben den Startpreisen für RX-5700-Modelle um 310 Euro hinten und vorne nicht passt. Oder die in letzter Minute geänderte Spezifikation für Custom-Designs, welche fortan deutlich energiehungriger und schneller arbeiten dürfen - sofern der Hersteller eine entsprechende Firmware und ein adäquates Kühldesign am Start hat. Diese Änderung führt zu Wildwuchs am Markt, da zumindest am Anfang unklar ist, welche Modelle mit welchen Firmwares ausgestattet werden, ob es im Laufe der Zeit weitere Änderungen gibt und wie lange die Übergangsphase dauert.
Lediglich die Mindestleistung der Radeon RX 5600 XT ist eindeutig: Wer ein günstiges Modell unterhalb der 300-Euro-Marke kauft, kann von einem GPU-Energiebudget von 135 Watt ausgehen, das in der hier skizzierten Leistung zwischen RTX 2060 und GTX 1660 Super mündet. Die Streubreite darüber hinaus dürfte bei der Radeon RX 5600 XT größer sein als bei jeder anderen derzeit erhältlichen Grafikkarte. Es ist sogar möglich, dass es hochgezüchtete Varianten mit Basisversionen der Radeon RX 5700 aufnehmen können. Das ebnet zwar einem bunten Markt mit großer Artenvielfalt den Weg, eine von Anfang an höhergesetzte Grundleistung wäre jedoch für die Kunden transparenter gewesen.
Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Speicherkapazität. Seit vielen Jahren hat AMD die Spendierhosen an und stattet seine Grafikkarten mit mehr als bloß ausreichenden Kapazitäten aus. Diese Tatsache trägt, neben der guten Treiberarbeit, einen Großteil dazu bei, dass Radeon-Grafikkarten gemeinhin als langlebig gelten. 8 GiByte sind bei AMD schon lange Standard - und wenn nicht, kann sich der Nutzer zwischen 4 oder 8 GiByte entscheiden. Mit der Radeon RX 5600 XT schmeißt AMD diesen ehemals in Stein gemeißelten Pluspunkt ganz ohne Not über Bord und findet sich im selben kalten Wasser wieder wie Nvidia. Deren Geforce-Mittelklasse wird seit dem Jahr 2016 mit 6 GiByte ausgestattet und muss bis inklusive der RTX 2060 (non-Super) mit dieser Kapazität auskommen. Eine Tatsache, die außerhalb des PCGH-Mikrokosmos kaum zur Sprache kommt, sind die Auswirkungen dieser Knauserei: Speicherlastige Spiele werden graduell unansehnlicher und ruckliger, während sich Nutzer einer 8-GiByte-Grafikkarte über bessere Oberflächendarstellung und Frametimes freuen. Allgemein bekannt ist, dass sich erhöhte Textur- und Schattenqualität stark darauf auswirkt, ob wir ein Spiel hübsch finden oder nicht. Weniger bekannt ist, dass es besagte Details quasi kostenlos gibt, sofern die Grafikkarte über ausreichend Kapazität verfügt. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Effekten, welche die Bildrate oft fühlbar senken, aber optisch kaum ins Gewicht fallen.
[PLUS] Radeon RX 5700 (XT): Marktübersicht & Test von 13 Custom-Designs
PCGH Plus: Es ist so weit: Alle Hersteller haben ihre Eigendesigns veröffentlicht - Zeit für eine Marktübersicht. Nach dieser Lektüre wissen Sie, welche Radeon RX 5700 respektive RX 5700 XT die richtige ist. Der Artikel stammt aus der PC Games Hardware 12/2019.
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Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist töricht, wenige Monate vor einer Konsolen- und somit auch Spiele-Evolution am Grafikspeicher zu sparen. Das mag in der Mittelklasse rund um die Geforce GTX 1660 noch mit eineinhalb zugedrückten Augen verschmerzbar sein. Je schneller eine Grafikkarte ist - und die Radeon RX 5600 XT zählt zu den schnellsten 6-GiByte-Grafikkarten -, desto schwerer wiegt Speichermangel, da die Möglichkeiten der Grafikkarte eingeschränkt werden. Upgrade auf WQHD-Monitor? Texturmods? Zukünftige Blockbuster mit maximaler Qualität? Mit 6 GiByte müssen Sie dabei stets mit Kompromissen leben.
Radeon RX 5600 XT (ab ca. 300 Euro) oder Geforce RTX 2060 (ab ca. 300 Euro)? Weder noch, falls Sie unsere ehrliche Meinung lesen möchten. Beide Modelle zeigen schon jetzt Schwunderscheinungen aufgrund des knapp bemessenen Speichers. Die Geforce wirft dabei den Schein-Vorteil des Raytracings in die Waagschale. Die State-of-the-Art-Beleuchtung kostet jedoch zusätzlichen Speicher und verschlimmert daher die Probleme. Das ist inkonsequent und verdient daher keine PCGH-Empfehlung. Wer ernsthafte Gehversuche mit Raytracing wagen möchte, greift zu einer Geforce RTX 2060 Super (ab ca. 390 Euro). Wer darauf verzichten kann und einfach nur möglichst viele Fps pro Euro haben möchte, greift hingegen zur Radeon RX 5700 (ab ca. 310 Euro). Beide genannten Grafikkarten tragen 8 GiByte GDDR6-Speicher und sind aus daher aus unserer Sicht zukunftsfähig. Die Radeon RX 5600 XT ergibt erst ab einem Preissturz Richtung 250 Euro halbwegs Sinn.
Nicht verpassen:
- Radeon RX 5600 XT 8GB im Test: So schnell wäre die Karte mit 8 statt 6 GiByte-Speicher - PCGH-Simulation
- Radeon RX 5600 XT BIOS-Chaos: Ein Firmware-Update jagt das nächste - eine Übersicht

Das eine Produkt ist frisch auf den Markt gekommen, das andere nicht.
Hm, wenn ich mir die Preise so anschau (z.B. Asrock 5700 Challenger 309€, 5600 XT Challenger 298€), bezahlt man also 11 € weniger für evtl. geringere Leistung je nach BIOS und für 2 GB weniger Speicher? Ich würde mal annehmen, dass 2 GB GDDR6 wesentlich mehr kosten als 11€. Sprich die 5600 XT ist ohne Speicher teurer als die 5700 trotz evtl. geringerer Leistung?
Muss dieser Klickbait-Journalismus inkluvise Kraftausdrücke und prolligen Überschriften eigentlich sein? Mit parolenhaften und nichtssagenden Empfehlungen? Man sollte doch von einer 6GB Karte mit der Nvidia jetzt Jahrelang den Grossteil des Marktes bedient, die Finger lassen? Ja klar, man überlässt Nvidia einfach so die marktträchtigen Bereiche, man will ja absolut keine Marktanteile zurück.
Ehrlich Raff und Co., euch kann man schon lage nicht mehr für voll nehmen, was bei dem einen Hersteller nur gut und recht ist, ist bei dem anderen einfach nur grober Müll und Unfug.
Die GTX1060 ist auf lange Zeit die mit meistverkaufte Karte, wahrscheinlich ist dieser Trend völlig an euch vorbei gegangen!
Übrigens, zeigen eure Benchmarkergebnisse ein völlig anderes Fazit, als eurer geschriebener Text dazu.
Wie du unserem Fazit entnimmst, empfehlen wir weder eine GTX 1660 (S/Ti) noch eine RTX 2060. Wir raten zu RX 5700 und RTX 2060S. Bei den 6-GiByte-Modellen entspricht die Speicherkapazität einem stark reduzierten Mindesthaltbarkeitsdatum. 8 GiByte sollten's 2020 schon sein - vor allem bei AMD, wo man im 300-Euro-Bereich seit vielen Jahren (!) 8-GiByte-Modelle bekommt.
Vergleicht man RTX 2060 und RX 5600 XT, schlägt das Pendel zu Gunsten der Nvidia-Karte aus. Und zwar aus Konsumentensicht. Die Karte beherrscht neue Funktionen, die der Mitbewerber nicht aufbietet (DXR, DLSS, VRS). Da das alles in den Kinderschuhen steckt, ist das aber derzeit nicht überzubewerten. Zumal, wie im Artikel klar dargelegt, 6 GiByte gerade mit aktivem Raytracing zum Problem werden. Die Effizienz der beiden Karten (RTX 2060 vs. RX 5600 XT mit 14 GT/s) dabei vergleichbar, das Tuning-Potenzial bei der 2060 höher. Warum also sollten wir die RX 5600 XT empfehlen?
"Meta-Faktoren" wie die vom Hersteller erzielte Marge oder die Auswirkungen auf die Marktanteile interessieren nur Aktionäre oder Angestellte der Firmen, aber weder PCGH noch euch, die wir mit unseren Empfehlungen beraten.
MfG
Raff
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AMDs Motto ist: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum. Immer diese Tagträumer hier^^
Oder jemand sagte mal:
Will aber natürlich den alten User nicht schlecht reden, denn er sprach auch selten mal die Wahrheit^^
Kommen wir nun zur Karte: Laaaangweilig. 5700 ist unumgänglich in dem Bereich.
Wer bei dem Preis zur 2060 oder 5600XT greift, dem ist nicht mehr zu helfen, denke aber auch, dass die Preise relativ zeitnah droppen werden bei der 5600XT.
Aber das Schaffe gelaber ist echt so was von über. Auch das du dafür auch noch mehrere Gefällt mir Klicks bekommst, zeigt nur wie daneben es hier manchmal ist.
Was wolltest du damit eigentlich aussagen? Das er Unrecht hatte? Soviel daneben lag er doch gar nicht damit. Und ansonsten gibt er halt, genau wie du und ich seine Meinung zum Besten.
Über Wahrheit braucht man wohl kaum reden, er sagt schließelich nicht öfter die unwahrheit als du und ich. Ehrlich gesagt erinnert mich dieses Verhalten an längst vergangene Zeiten auf Schulhöfen.
Ich bin schon oft mit dir einer Meinung gewesen (Technisch), aber auch oft nicht. Aber Meinung muss ich desewegen über dich nicht machen.
Kannst du mir bitte in diesem Thread zeigen was Schaffe geschrieben hat, das in Bezug zu deinem Post steht? Bzw. was er in diesem Thread geschrieben hat, das es Rechtfertigt ihn anzufeinden, deiner Meinung nach.
Auch das alles meine ich nicht Böse!
Bis jetzt ist das noch ziemlich Nutzlos und was da wirklich in Zukunft kommt, abwarten, aber hör endlich auf immer und immer wieder das gleiche zu labern, nervt... allein hier in diesem Thread hast es mindestens 5 mal erwähnt, glaubst wir sind blöd un vergessen es sofort wieder? OH mann....
Was ich aber auch selber lustig find, die Rechnung vom Stromverbrauch.... liegt Nvidia mit der Effizient vorne reiten die Nvidia Fans auf den mehr verbrauch rum, auch du Schaffe/Polly/hardwarewasauchimmer, liegt AMD vorne reiten die AMD Fans auf den Thema rum... oh mann, voll der Kindergarten
1. Ich finde es erstaunlich wie sich die Zeit dreht. Als AMD bei den ersten DX12 Karten theoretisch die besseren Features unterstützt hat, wurde das hier rauf und runter gebetet, auch wurde eine Erwartungshaltung verbreitet, das aufgrund dessen die AMD Karten, demnächst die Nvidia Karten abhängen werden, was bis heute nicht statt gefunden hat. Grundsätzlich bin ich der Meinung das die Leistung auf dem Platz zählt, klar kann man auch mal auf die Features schauen, dann ist aber auch gut.
2. Sind 30W Unterschied nicht 100W oder noch mehr! Die GTX1080FE lag bei 168W und eine Vega 64, die vergleichbar war. Lag bei 290W. Das sind über 120W. Also das damals länger, oder öfter darauf herum geritten wurde ist absolut berechtigt. Klar ist es erwähnenwert und auch gut so, das die 5600XT 30W weniger verbraucht, bei weniger Leistung.
Bis jetzt bringt dieses Featureset ziemlich bis gar nichts, ob es in der Zukunft was bringt abwarten, früher war AMD vor Intel wenn es um DirectX FeatureLevel ging, hat es was gebracht, nein.
RT wird ein Killer Feature, da gebe ich dir recht, bis jetzt ist es eine early adopter sacher, nice to have, aber auch nicht unbedingt praktikabel in meinen Augen (2060 mit 6 GB)
DLSS sehe ich sehr sehr kritisch ob das was sinnvolles wird, extrem proprietär und ob sich die Spiele Hersteller immer die Zeit nehmen auf der Cloud von Nvidia zu trainieren und ob Nvidia den Atem hat jedes Spiel zu unterstützen, für mich ist es nur ein Krampfhafter Versuch die tensor Cores zu benutzen... Abfallverwertung von den Profikarten....
Aber zur Zeit hat AMD Ausser die 5700 Serie nichts auf den Markt was wirklich interesant wäre, außer die Preise fallen....
Falls sich jemand wundert, ich hab die letzten "Äußerungen" mal entfernt...