Neuer Weltrekord: G.Skill erreicht DDR5-12700+ mit Trident Z5
G.Skill und Asus haben gemeinsam mit dem amerikanischen Profi-Overclocker "Seby" einen neuen Overclocking-Weltrekord für DDR5-Arbeitsspeicher aufgestellt und dabei erstmals eine Speichergeschwindigkeit von 12.772 MT/s erreicht.
Die taiwanischen Hersteller G.Skill und Asus haben jetzt zusammen mit dem amerikanischen Profi-Overclocker Seby einen neuen offiziellen Weltrekord für DDR5-Arbeitsspeicher aufgestellt und dabei erstmals eine Speichergeschwindigkeit von 12.772 MT/s erreicht. Als Ausgangsbasis hierfür fungierten einmal mehr ein schnelles 24 GiByte großes DDR5-Speichermodul der Serie Trident Z5. Dieser Weltrekord wurde dieses Mal nicht mit den CUDIMMs aus der neuesten Produktfamilie Trident Z5 CK, sondern auf klassische UDIMMs.
Auf einem Asus ROG Maximus Z890 Apex, welches offiziell bis zu DDR5-9600 unterstützt und mit einem Intel Core Ultra 9 285K betrieben worden ist, kam ein Speichermodul mit der Produktkennung F5-8000J3848F24G zum Einsatz, das über die nachfolgenden werkseitigen technischen Spezifikationen verfügt.
- UDIMM-Speichermodul
- DDR5-8000 ("PC5-64000U")
- CL38-48-48-128 bei 1,35 Volt
- 1 × 24 GiByte mit 9.600 MT/s
- 64 GB/s Speicherbandbreite
Mit einem dieser Speicherriegel und mit Zuhilfenahme von Flüssigstickstoff ("LN2") erreichten der professionelle US-Overclocker, G.Skill und Asus einen neuen Weltrekord für DDR5-Arbeitsspeicher, welcher sich folgendermaßen darstellt.
- DDR5-12772 mit 12.772 MT/s
- CL68-127-127-127 2T
- 1 × 24 GiByte
Der Weltrekord wurde bereits per HWBOT und CPU-Z Validator validiert und offiziell anerkannt, sodass Seby ab sofort die DDR5-Weltrangliste anführt.
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Quelle: G.Skill

Bei DDR5 erfolgt die Datenübertragung wie gehabt mit dem doppelten des Referenztaktes, die Übertragung von Ansteuerungsbefehlen dagegen mit der Hälfte desselben und weil die einzelnen Zugriffsprozesse zum Teil dutzende Referenzzyklen dauern, vergeht noch wesentlich mehr Zeit zwischen Aktivitäten des Speichercontrollers.
Selbst im HEDT und HPC Bereich mit dreistelligen CPU Kernen benutzt man kein hbm sondern normale Dimms nur eben mehr Channels. Wenn man hier mit HBM usw die Performance erreichen könnte müsste man sich nicht den Aufwand machen, 8 oder gar 12 Channels (statt 2 im Desktop...) in riesige Sockel zu verdrahten.
Optional auch als alleinigen Arbeitsspeicher oder als Teil desselben, auch wenn die "nur" 64 GiB im HPC-Bereich vermutlich meist als Cache für die DDR5-Kanäle. (Wobei man die natürlich auch mit Crow Pass bestücken könnte. Im RAID 0 80 GB/s wären doch ein guter Ausgangspunkt – für eine SSD.)
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