Speicher noch günstiger? Angeblich fallen Preise für DRAM und NAND im vierten Quartal 2020 um 10 Prozent

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Speicher noch günstiger? Angeblich fallen Preise für DRAM und NAND im vierten Quartal 2020 um 10 Prozent (1)
Quelle: SK Hynix

2019 gingen noch viele davon aus, dass DRAM und NAND im nächsten Jahr für mehr Geld gehandelt werden und Arbeitsspeicher wie SSDs teurer werden. Inzwischen schreibt man das Jahr 2020 und Corona hat alles auf den Kopf gestellt. Berichten nach sollen die Preise im vierten Quartal 2020 mangels Nachfrage um zehn Prozent sinken.

Wir hatten bereits vor ein paar Tagen festgestellt, dass Arbeitsspeicher für relativ wenig Geld den Besitzer wechselt. 2019 hatte man das anders prognostiziert, allerdings konnte damals noch keiner ahnen, dass die COVID-19-Pandemie das Wirtschaftsleben derart auf den Kopf stellen würde. Wie Digitimes meldet, sollen DRAM, aber auch NAND-Speicher, im vierten Quartal 2020 noch einmal um zehn Prozent fallen. Hintergrund sei ein Überangebot, bedingt durch die eingebrochene Nachfrage.

Wie so oft beziehen sich die Kollegen von Digitimes auf nicht näher genannte Quellen aus der Speicherindustrie. Laut Artikel, den man in voller Länge hinter einer Bezahlschranke findet, wird sich der Preissturz auch in der ersten Jahreshälfte 2021 fortsetzen. Ob und in welchem Umfang Anbieter von Arbeitsspeicher und SSDs die fallenden Speicherpreise an den Kunden weitergeben, bleibt freilich abzuwarten. Ebenfalls offen bleibt, ob Hersteller wie Samsung und Micron ihre Produktion herunterfahren, damit sich die Preise wieder stabilisieren.

Mehr zum Thema: Preisverfall bei DDR4-RAM: 16 GiByte unter 50 Euro

Dass auch im vierten Quartal weniger Geld fließen soll, überrascht zumindest mit Blick auf die noch bevorstehenden Produktvorstellungen. Xbox Series X und Playstation 5 sollen Ende des Jahres auf den Markt kommen und mit deutlich mehr Speicher als ihre Vorgänger aufwarten. Auch neue Grafikkarten stehen vor der Tür. Gerüchten nach wird Nvidia bei den kommenden Ampere-GPUs mit VRAM regelrecht um sich werfen, während bei Navi2x-Karten immer wieder 16 GiByte die Runde machen. Darüber dürften Speicherhersteller aber schon lange vor Corona im Bilde gewesen sein - mit weit besseren Verkaufsaussichten.

Quelle: Digitimes

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JanJake BIOS-Overclocker(in)
        Dann wollte ich mir noch einmal 32GB dazu stecken. Ram kann man nie genug haben.

        Zitat von Tolotos66
        Mit RAM bin ich bis DDR5 gut dabei. Aber ich würde gerne eine 2TB-SSD für €80,- mitnehmen
        Gruß T.
        Letztes Jahr meine für 140€ gekauft. Direkt zwei genommen.

        Zitat von wuselsurfer
        Mir kommt keine SSD als Langzeitspeicher in Haus.
        Gehe ich voll mit. Habe zwar keine mehr im PC, aber als Backup unersätzlich. Da würde ich auch nie eine SSD nehmen. Von einer HDD bekommt man Daten irgendwie noch einmal runter, aber bei einer SSD ist direkt alles vorbei.
      • Von JanJake BIOS-Overclocker(in)
        Dann wollte ich mir noch einmal 32GB dazu stecken. Ram kann man nie genug haben.

        Zitat von Tolotos66
        Mit RAM bin ich bis DDR5 gut dabei. Aber ich würde gerne eine 2TB-SSD für €80,- mitnehmen
        Gruß T.
        Letztes Jahr meine für 140€ gekauft. Direkt zwei genommen.

        Zitat von wuselsurfer
        Mir kommt keine SSD als Langzeitspeicher in Haus.
        Gehe ich voll mit. Habe zwar keine mehr im PC, aber als Backup unersätzlich. Da würde ich auch nie eine SSD nehmen. Von einer HDD bekommt man Daten irgendwie noch einmal runter, aber bei einer SSD ist direkt alles vorbei.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ZeXes
        Also ganz ehrlich die Zeit der HDDs muss dann irgendwann auch mal zu Ende gehen.
        Sicher nicht immerhalb der nächsten 10 Jahre!
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ZeXes
        2 TB SSDs dürften gerne mal unter 100€ beginnen. Irgendwann muss ja der technologische Wandel Einzug halten.
        Mir kommt keine SSD als Langzeitspeicher in Haus.
      • Von ZeXes Software-Overclocker(in)
        Also ganz ehrlich die Zeit der HDDs muss dann irgendwann auch mal zu Ende gehen.

        2 TB SSDs dürften gerne mal unter 100€ beginnen. Irgendwann muss ja der technologische Wandel Einzug halten.
      • Von Optiki Software-Overclocker(in)
        Zitat von theflo84
        Ich glaub ich versteh da was nicht ganz... Die Ryzen 3000er laufen Standardmässig mit 3200. Und mit XMP ohne Bedenken auch 3600. Maximal ohne Malus und etwas Glück auf 3766 oder so.

        Wieso läuft deiner dann im XMP und 3200? Oder ist meine Logik da einfach nur daneben? Weiß das wirklich nicht. Deshalb die Frage.
        Nein, wenn du nur den Ram auf ein Board mit Ryzen 3000 baust, läuft er mit nur 2133 . Erst wenn du den Ram selber übertaktest oder ein XMP Profil lädst, taktet er höher. Das XMP ist ein Übertaktungs-Profil direkt vom Hersteller des Arbeitsspeichers, welches im Bios aktiviert werden kann. Wenn du dieses aktivierst und der Speichercontroller der CPU es mitmacht, läuft der Speicher dann mit den beworbenen Werten und nicht mehr. Du kannst versuchen per Hand noch höher zu takten oder bessere Timings einzustellen, aber das ist dann nur auf gut Glück. Die 3200 bei Ryzen bedeutet nur, dass 3200er Ram vom Speichercontroller der CPU als Standard unterstützt wird und es somit garantiert laufen sollte. Die aktuellen Plattformen von Intel und AMD schaffen aber auch höhere Taktraten, nur sind diese halt vom Herstellern nicht garantiert.

        Du denkst wahrscheinlich falsch an die Crucial Ballistix, welche vom Hersteller zum Teil nur mit 3000 Cl15 bzw. 3200 CL16 spezifiziert sind, aber per Hand auf mind. 3600 CL16 übertaktet werden können. Das funktioniert jedoch halt nicht mit jedem Ram-Kit am Markt. Ein normales Ram-Kit, welches als 3200er CL16 Kit verkauft wird, läuft halt nach der Aktivierung vom XMP mit 3200 CL16.
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