Preisverfall bei DDR4-RAM: 16 GiByte unter 50 Euro
Arbeitsspeicher ist derzeit sehr günstig und Aufrüster können zu kleinen Preisen viel DDR4-RAM erhalten. Die für 2020 prognostizierte Verteuerung von RAM ist damit nicht eingetreten. Einfache Kits mit 16 GiByte sind nun bereits für unter 50 Euro zu haben, für 32 GiByte werden im Low-Budget-Bereich entsprechend weniger als 100 Euro fällig.
Eigentlich waren sich die Experten einig: 2020 sollten die Preise für DRAM anziehen, von rund 30 Prozent war Ende 2019 die Rede. Auch ein Produktionsausfall bei Samsung schien im Frühjahr 2020 die Prognose eines RAM-Preisanstiegs zu unterstützen. Seitdem hat sich allerdings einiges geändert, die COVID-19-Pandemie beeinflusste die Weltwirtschaft in einem erheblichen Umfang.
Während die Chipfertigung von den Auswirkungen nur geringfügig betroffen war und der Datencenter-Bereich vom Home-Office-Boom profitierte, sanken beisielsweise die Smartphone-Verkäufe im ersten Quartal um rund 20 Prozent von 374,9 auf 299,1 Millionen Geräte. Für das zweite Halbjahr rechnen Fertiger wie Micron zwar für eine Erholung der Nachfrage, eingepreist ist diese aber aktuell nur bedingt. Daher sind derzeit viele DDR4-Kits zu "RAMschpreisen" zu bekommen und oft noch etwas günstiger als im vierten Quartal 2019, als beliebte 16-GiByte-Kits zuletzt bei rund 50 Euro lagen.
In den vergangenen 180 Tagen verbilligte sich das im PCGH-Preisvergleich bestplatzierte G.Skill-Kit Aegis F4-3200C16D-16GIS (2× 8 GiByte DDR4-3200, 16-18-18-38) von rund 75 auf knapp 50 Euro:
Das Corsair-Kit Vengeance RGB Pro CMW16GX4M2C3200C16 mit ähnlichen Eckdaten (2× 8 GiByte DDR4-3200, 16-18-18-36) mit Kühler inklusive RGB-LED-Beleuchtung und Platz 2 im Preisvergleich vergünstigte sich in den vergangenen sechs Monaten von 95 auf 76 Euro, war in den vergangenen Tagen aber bereits für 68 Euro gelistet:
Das im Preisvergleich bestplatzierte 32-GiByte-Kit, das G.Skill Aegis F4-3200C16D-32GIS mit den Eckdaten DDR4-3200/16-18-18-38 ist von 145 Euro im Februar auf 97 Euro gefallen:
Vom Preisverfall sind auch High-End-Kits betroffen, weshalb Aufrüstwillige die aktuelle Lage nutzen können, um entweder auf ein DDR4-System umzusteigen oder ihr bestehendes DDR4-Setup mit schnelleren/hochkapazitativeren Modulen auszustatten. DDR5-RAM lässt derzeit noch auf sich warten, vor wenigen Wochen wurde allerdings der finale JEDEC-Standard veröffentlicht. Zum Einsatz kommen wird die nächste DDR-Generation vorausichtlich zuerst 2021 im Server-Segment, in der PCGH-Ausgabe 09/2020 werfen wir aber dennoch bereits einen Blick auf die technischen Neuerungen und die simulierte Mehrleistung von DDR5-DIMMs.

Ich habe einen Ryzen 2600X und habe jetzt 3200Mhz Ram drin. Musste die Spannung auf 1.4V stellen, ansonsten hatte ich ab und zu einen Bluescreen beim ersten hochfahren. Etliche Durchläufe mit memtest ergaben keine Fehler. Denke läuft jetzt so.
Gekauft habe ich Corsair Vengence LPX 3200Mhz CL16 32GB Dual-Kit für 89€ bei Mindfactory
LG
Technisch ist Windows 10 sicherlich sehr gut, keine Frage. Aber die Nebenwirkungen sind ja weiterhin vorhanden. Und dies ehen halt einige weiterhin sehr kritisch und sind eben dann ein K.O. Kriterium.
Die RAM Preise sind halt in der Tat derzeit recht günstig. Im Vergleich zu Ende 2017 gweradezu spottbillig. Damals kosteten mich 16 GB DDR4 vom einfachen 2133 Speicher satte 160€. Entsprechend schnellerer Speicher weit über 200 Flocken. Was ich auch absolut nicht bereit war zu zahlen. Nun wurden die 16 GB 2133 gegen 32 GB 3200 für knappe 100€ ausgetauscht. Und dem Ryzen 2700X freut es auch. Brauchen tue ich 32 GB nicht wirklich. Aber zu dem derzeitigen Preis macht man mit 32 GB sicherlich nichts falsch. Lieber haben als brauchen, als brauchen und dann mglw. wieder sauteuer.