DDR5-4800-Arbeitsspeicher: 32 GiByte kosten 400 Dollar bei Teamgroup
Teamgroup hat bekanntgegeben, dass man bereits in den kommenden Wochen seine ersten DDR5-Module auf den Markt bringen wird. Für 32 GiByte DDR5-4800 setzt man 400 US-Dollar an.
Teamgroup fiel früh und häufig mit Ankündigungen zu DDR5-Arbeitsspeicher auf. Nun ist der Hersteller erneut vorgeprescht und nennt für 32 GiByte DDR5-4800 die unverbindliche Preisempfehlung von 399,99 US-Dollar. Da Teamgroup davon ausgeht, dass die Module bereits Ende Juni in den Handel gehen, darf man wohl von Early-Adopter-Preisen ausgehen. Passende Desktop-Systeme dürften innerhalb der nächsten Wochen jedenfalls Mangelware bleiben. Teamgroup spricht in seiner Pressemitteilung selbst von Intel-Mainboards der 600er-Serie, dabei wird Alder Lake-S allerdings erst für das vierte Quartal 2021 erwartet.
Der Preis bezieht sich auf ein Set aus zwei 16 GiByte großen DDR5-4800-Modulen aus der Elite-Serie mit Timings von CL40-40-40-77 und einer Spannung von 1,1 Volt. Um besonders schnelle Module handelt es sich ebenso wenig wie um die Overclocking-Serie des Herstellers mit Spannungen weit jenseits der den JEDEC-Spezifikationen entsprechenden 1,1 Volt.
Gängiger DDR4-RAM kostet weniger als die Hälfte
Falls auch andere Hersteller solche Preise anstreben und auch bis Jahresende keine Besserung eintrifft, werden wohl nur die wenigsten Nutzer den Umstieg auf DDR5 mitgetragen. Tatsächlich soll Alder Lake auch zu DDR4 kompatibel sein. Außerdem scheint die Konkurrenz keine Eile bei der Unterstützung von DDR5-Arbeitsspeicher zu haben: Raphael mit Zen-4-Kernen und DDR5-Support folgt vermutlich erst im Laufe des Jahres 2022.
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Aktuell bekommt man 32 GiByte DDR4-Arbeitsspeicher mit sehr hohen Frequenzen ab 4.133 "MHz" schon ab knapp 210 Euro. Wem DDR4-3200er Tempo ausreicht, das heute oft verbaut wird, der kann sich 32 GiByte bereits ab rund 150 Euro sichern.
Quelle: Teamgroup

Aber die großen Zahlen sind KEINE MHz sondern Megatransfers (MT/s).
Der Trick ist - die RAM-Chips laufen weiterhin mit beispielsweise 400 MHz. Nur wird statt nem 8er Prefetch (=3200 MT/s) halt ein 16er Prefetch (=6400 MT/s) gefahren. Aus dem grund verdoppelt sich auch die Hauptlatenz.
Bringt Leistung wenn große Datenmengen sequentiell gelesen werden sollen, ist ungünstig wenn eine Anwendung jetzt jeweils 3 bit aus verschiedensten Stellen ahben wollte (da immer 16 Blöcke gelesen werden und entsprechend viel Overhead entstünde).
Durch die geringeren Realfrequenzen und die bessere Fertigung läuft der RAM mit weniger Spannung. Wobei der Übergang eigentlich immer fließend ist. Gute DDR4 Module bekommt man heute schon mit entsprechender Spannung zum laufen.
Es ist völliger Unsinn die miteinander zu vergleichen weils ein Wunder wäre wenn der 4000er nicht schneller wäre.