Pragmata angespielt: Raytracing-Sci-Fi
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Pragmata angespielt: Raytracing-Sci-Fi

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Pragmata nutzt das Raytracing sehr effektiv. In der Mondbasis überwiegen glatte, häufig spiegelnde Metalloberflächen das Bild. In diesen wird nicht nur die Umgebung nett widergespiegelt, sondern außerdem unsere beiden Protagonisten. Dies ist insbesondere bei den Wänden beziehungsweise vertikalen Flächen eindrücklich. Natürlich gibt es in dem Sci-Fi-Szenario respektive der futuristischen Mondbasis zudem Glasflächen und Fenster, eine Vielzahl Monitore oder Displays in unterschiedlichen Größen und Formen, metallene Rohre und diverse andere spiegelnde Gegenstände und Materialien.

Bei Screen-Space-Reflexionen sind die vertikalen Flächen in Third-Person-Perspektive jedoch besonders anfällig für Verdeckungsartefakte. Denn wenn Ihre Spielfigur vor einer solchen steht, kann nur der Inhalt in Screen-Space-Reflexionen dargestellt werden, der auf Ihrem Bildschirm bereits zu sehen ist, aber nicht jener, der außerhalb des Bildes liegt oder durch ein Objekt verdeckt wird. Dabei sind die Bildränder ein Problem, da Sie bei Kamera-Bewegungen die Inhalte links und rechts der spiegelnden, vertikalen Fläche "verschieben".

In der futuristischen Mondbasis stoßen sie auf eine Vielzahl spiegelnder Flächen. Häufig sind metallene Wände darunter, nicht selten sehen Sie Hugh und die im Huckepack reitende Diana mehrfach in der Umgebung widergespiegelt. Hier kommt das Raytracing besonders gut zur Geltung. Quelle: Capcom In der futuristischen Mondbasis stoßen sie auf eine Vielzahl spiegelnder Flächen. Häufig sind metallene Wände darunter, nicht selten sehen Sie Hugh und die im Huckepack reitende Diana mehrfach in der Umgebung widergespiegelt. Hier kommt das Raytracing besonders gut zur Geltung. Obendrein kann bei spiegelnden vertikalen Flächen nicht dargestellt werden, was sich hinter der Kamera befindet. Stehen Sie mit Ihrer Figur nahe der reflektierenden Wand und haben die Kamera auf diese gerichtet, verschwinden demnach nahezu alle Inhalte aus der Spiegelung. Und noch einen Umstand gibt es: Steht Ihre Figur mit Blick zum Spiegel, kann ihr Gesicht nicht in der Spiegelung abgebildet werden. Nur ihre Rückseite ist im Bildbereich. Nur dieser kann in der Screen-Space-Reflexion gespiegelt werden. Vertikale Spiegelungen mit Screen-Space-Reflexionen sind also problembehaftet - Raytracing ist die naheliegende, wenn auch recht leistungsintensive Lösung.

Nicht alles in Pragmata ist grau in grau. Das Spiel nutzt geschickt farbige Akzente, häufig knallige Farben und nahezu bildfüllende Effekte. Besonders eindrücklich werden diese natürlich in leuchtstarker HDR-Darstellung wirken. Quelle: Capcom Nicht alles in Pragmata ist grau in grau. Das Spiel nutzt geschickt farbige Akzente, häufig knallige Farben und nahezu bildfüllende Effekte. Besonders eindrücklich werden diese natürlich in leuchtstarker HDR-Darstellung wirken.

Auch abseits schicker Spiegelungen und edler Strahlenverfolgung ist Pragmata ein hübsches Spiel. In der Mondbasis überwiegt zwar stählernes Grau, doch dieses wird häufig durch farbige, oft knallig rote oder gelbe Elemente aufgelockert. Zudem besteht die Station natürlich auch nicht nur aus grauen Gängen, sondern wartet mit diversen und oft interessant gestalteten Räumen auf. Vermutlich wird das komplette Spiel außerdem nicht nur deutlich mehr Inhalte, sondern auch sich optisch unterscheidende Teile der Raumstation präsentieren, als es nur die kurze Demo konnte. Diese beeindruckte allerdings bereits während des Anspielens mit einer ganzen Reihe schicker Effekte und Details.

Fetzige Gefechte und Effektgewitter

Die Partikeleffekte in den Kämpfen sind beispielsweise sehr ansehnlich und verleihen Ihren Treffern eine sehr befriedigende, optische Wucht. Untermalt wird dies von den gelungenen Animationen der Robotergegner. Auch Dianas Hacker-Fähigkeiten lassen die Funken sprühen und die Feinde straucheln oder werden in Stase versetzt, sodass Hugh sie nach und nach mit der futuristischen Schrotflinte oder diversen weiteren Sci-Fi-Schießeisen demontieren kann.

Nutzt Diana eine ihrer Hackerfähigkeiten, erstrahlen ihre Augen in leicht gespenstigem, kaltem Eisblau. Quelle: Capcom Nutzt Diana eine ihrer Hackerfähigkeiten, erstrahlen ihre Augen in leicht gespenstigem, kaltem Eisblau.

Auch die Darstellung der Figuren ist gelungen. Während Hugh hinter der dicken Panzerung seines Raumanzugs steckt, präsentiert die Diana feine Gesichtstexturen und langes, wallendes Haar. Letzteres hatte in dem Demo-Build noch einige kleinere Macken, doch generell ist Capcom die wogende, blonde Haarmähne sehr ansehnlich gelungen. Auch die Haut- und Gesichtsdarstellung ist ansehnlich - wobei wir vermuten, dass ein gewisser Uncanny-Valley-Effekt von den Entwicklern beabsichtigt ist. Sie ist schließlich ein Android, ein künstlicher Mensch. Letzteres kann man bereits nach kurzer Zeit erahnen, auch wenn dieser Umstand zuvor noch nicht bekannt war.

Summa Summarum

Insgesamt hat uns Pragmata sehr gut gefallen. Während die Grafik durch schicke Raytracing-Reflexionen, die nette Beleuchtung sowie durch das Partikelgestöber und die wuchtigen Kämpfe punkten kann, ist es vornehmlich das Gameplay, das bei uns - und bei vielen anderen Testern - besonders gut ankam.

Bildergalerie

Die interessante Mischung aus Third-Person-Shooter und den kleinen, geschwinden Hacking-Einlagen durch Diana, die eine Mischung aus Geschicklichkeit und Hirnschmalz benötigen, spielt sich sehr interessant. Sie erfordert zudem eine andere Form der Hand-Auge-Koordination als die Steuerung Hughs sowie das Zielen mit seinen Schießeisen. Die Kämpfe machen Laune, sind fetzig und ruppig und werden durch die geschwinden Hacking-Minispiele nicht störend unterbrochen - ein interessantes Design, von dem wir gerne mehr spielen würden. Bis 2026 müssen wir uns wohl aber noch gedulden. Bislang hat Capcom lediglich das kommende Jahr als Release-Zeitpunkt genannt.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ApolloX30 Software-Overclocker(in)
        Das Video sieht ein bissl ähnlich wie die Time Spy Demo aus, also irgendso ne ganz wilde überfuturistische Gschicht. Nur dass die Haare von dem Kind vermutlich 100W extra schlucken.
      • Von ApolloX30 Software-Overclocker(in)
        Das Video sieht ein bissl ähnlich wie die Time Spy Demo aus, also irgendso ne ganz wilde überfuturistische Gschicht. Nur dass die Haare von dem Kind vermutlich 100W extra schlucken.
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