Pragmata auf der Gamescom angespielt: Glänzende Action-Knobeleien mit Raytracing
Beim Nvidia-Event im Rahmen der Gamescom konnten wir mit Pragmata Capcoms neue IP anspielen. Das Third-Person-Action-Adventure im Huckepack mit fetzigen Kämpfen samt kleiner, knobeliger Hacking-Einlagen hinterließ einen sehr positiven Eindruck. Auch dank schicker Raytracing-Grafik.
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Bei Nvidia gab es nicht nur das grafisch sehr ansprechende Resident Evil Requiem mit feinster Pathtracing-Grafik zu bestaunen. Neben einer Reihe weiterer Titel, von welchen wir Ihnen beizeiten ebenfalls berichten möchten, gab es mit Pragmata eine neue IP zu sehen und zu spielen. Pragmata stammt wie Resident Evil ebenfalls von Capcom und nutzt die RE-Engine, allerdings in leicht anderer Form und "nur" mit Raytracing-Support, kein Pathtracing. In Pragmata übernehmen Sie die Kontrolle über zwei Protagonisten. Am Controller steuern Sie Hugh, einen männlichen Raumfahrer, der zu Beginn der Anspiel-Session reichlich ramponiert auf einer Mondbasis erwacht. Die Rettung erfolgt durch den mädchenähnlichen Androiden Diana, der zu Beginn der Demo seine Fähigkeiten nutzt, um Hughs beschädigten Raumanzug zu reparieren. Daraufhin schwingt Diana sich Huckepack auf seinen Rücken und gemeinsam geht es gegen eine feindliche KI, welche sich in der Mondbasis die Herrschaft über die Maschinen erlangt hat.
Pragmata ist ein Third-Person(s)-Action-Adventure. Dabei mischt Capcom das Spielgeschehen mit einigen interessanten Knobel- und Puzzle-Elementen auf - letzteres betrifft auch die Kämpfe. Während Hugh der Mann fürs Grobe ist, mit diversen Feuerwaffen die mechanischen Widersacher beharkt, können Sie mit Diana Spezialfähigkeiten und Debuffs auslösen, die Gegner schwächen. Das Kampfsystem ist echtes Teamplay, beide Rollen werden dabei allerdings durch Sie, den Spieler, übernommen.
Puzzle-Mini-Game-Action-Shooter? Hacks, Hacks!
Um Dianas Spezialfähigkeiten effektiv zu nutzen, müssen Sie ein kleines Mini-Game bestehen, bei dem es darauf ankommt, möglichst geschwind bestimmte Wege zum Ziel zu finden. Dabei "schreiten" Sie mit dem Controller - die Demo war nicht auf Maus- und Tastatur ausgelegt, ausschließlich via Gamepad bedienbar - einen bestimmten Weg aus Kästchen ab.
Im Grunde führen Sie einen Cursor durch eine Art Labyrinth zum Ziel. Auf diesem "Pfad" können Sie "Umwege" einlegen, um bestimmte Extra-Effekte auszulösen, beispielsweise die Rüstungswerte des Gegners zu senken, sie zu lähmen oder für kritische Treffer empfänglich zu machen. Das Spielkonzept ist interessant, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hat man das "Puzzle-Mini-Game" verinnerlicht, die Hand-Auge-Koordination einstudiert und die Controller-Eingaben gehen zackig von der Hand. Dianas Hacking-Fähigkeiten kommen neben den Kämpfen auch beim Erkunden, etwa beim Öffnen von Schlössern und zum Lösen von weiteren Puzzle-Elementen zum Einsatz.
Den Spielfluss stören diese Einlagen nicht. Eher im Gegenteil, beim Anspielen erfreute sich Pragmata einiger Beliebtheit, tatsächlich war das Feedback bezüglich Gameplay nahezu durchweg positiv. Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, können wir Ihnen den Bericht unseres Schwestermagazins PC Games empfehlen: "Pragmata: Das süße Duo hackt und ballert sich durchs All - und es bockt!" Denn natürlich sind wir bei der PCGH primär an der Technik interessiert. Um die geht es auf der folgenden Seite.
