Playstation-6-Leak: Sony soll keine vollständige RDNA-5-GPU einsetzen - Hybriddesign geplant
Ein Insider behauptet, dass Sonys Playstation 6 nicht die komplette RDNA-5-Grafikarchitektur nutzt, sondern ein Hybrid-Design ähnlich der PS5-GPU. Zudem kursieren weitere Spezifikationen.
Laut einem aktuellen, noch nicht offiziell bestätigten Leak vom sonst üblicherweise gut informierten "KeplerL2" aus dem NeoGAF-Forum soll die kommende Playstation 6 nicht ausschließlich auf AMDs neue RDNA-5-Architektur für die GPU setzen. Der Insider vergleicht das mutmaßliche Design mit dem der PS5, die hybride Elemente aus RDNA-2-Grafik und Raytracing-Hardware mit einer Zen-2-CPU kombiniert. Zuvor machten Gerüchte die Runde, UDNA (= RDNA 5) sei gesetzt.
Was der Leak über die PS6-Hardware sagt
Neben dem Architektur-Gerücht nennt der Leaker weitere mögliche Spezifikationen für die PS6:
- Die Konsole könnte bis zu 30 GiByte GDDR7-Grafikspeicher erhalten.
- Ein ebenfalls häufig erwähnter Handheld-Begleiter soll bis zu 24 GiByte LPDDR5X-Speicher bekommen und dockbar sein.
- Es wird ein Release frühestens 2027 erwartet, obwohl Sony dies noch nicht offiziell bestätigt hat.
Andere Leak-Quellen haben ebenfalls bereits über mögliche Hardware-Details zur PS6 berichtet, darunter den Einsatz eines AMD-APU-Designs mit RDNA-5-basierten Compute Units und Zen-6-CPU-Kernen sowie GDDR7-Speicher für höhere Bandbreiten. Diese Angaben sind jedoch ebenfalls weitestgehend unbestätigte Spekulationen. Stand jetzt taucht vor allem der "Magnus"-Chip regelmäßig in Gerüchten auf. Zuletzt gab es auch schon Hinweise auf die 30 GiByte Speicher.
Kontext: RDNA 5 und frühere Aussagen
AMD arbeitet an der nächsten GPU-Generation "RDNA 5", die in Zukunft in PC-Grafikkarten und auch Spielekonsolen zum Einsatz kommen soll. Das Unternehmen bestätigte auch, dass man "Design-Winner" für die Xbox ist. Microsoft hatte sich für seinen neuen Ansatz entschieden, der eher in Richtung Steam Machine gehen soll; und deshalb angeblich auch nach neuen Partnern umgehört. Es war aber wohl abzusehen, dass AMD weiter beide Konsolen bedient. Branchenberichte erwähnen, dass Sony-Architekt Mark Cerny mit AMD an Teilen dieser Architektur mitarbeitet. Druck habe es auf AMD vor allem wegen Raytracing und KI-Features wie Frame Generation gegeben.
Was am Ende genau in den Konsolen steckt, wird sich erst bei Release zeigen. Auch angesichts der Entwicklung am Speichermarkt. Die hohen Kapazitäten wären sehr teuer einzukaufen, was ein Grund mehr ist, den Release der nächsten Generation in den Spätherbst 2027 zu schieben. Analysten gehen davon aus, dass sich die Lage bis dahin wieder etwas entspannt hat.
Quelle: KeplerL2 via NeoGAF

Da sich der Marktstart dadurch wohl deutlich nach hinten verschieben wird, erst 2030 wurde schon teilweise vermutet, kann eventuell die ursprüngliche PS6 Basiskonsole gleich gestrichen werden und die PS6 Pro Konsole stattdessen zur PS6 umgelabelt werden.
Ein wirkliche Notwendigkeit für neue Konsolen besteht eigentlich auch nicht, sofern man nicht unbedingt super viel Raytracing nutzen will. Grundsätzlich läuft doch quasi alles problemlos auf den aktuellen Konsolen (wenn man es nicht mit der Unreal 5 verbockt). Vieles würde sogar noch immer auf der PS4 funktionieren, wenn auch mit nervigen Ladezeiten.
Und noch immer hübschere und größere Spiele braucht es eigentlich auch nicht mehr. Die Spiele werden dadurch nur noch teurer in der Entwicklung und es dauert noch länger bis sie fertig werden. Wir haben mittlerweile so ein hohes Grafikniveau erreicht, da muss nicht zwanghaft immer noch mehr kommen. Die Leistung der nächsten Generation wird sowieso von den meisten Entwicklern nicht sinnvoll genutzt werden, sondern stattdessen noch weniger optimiert werden, insbesondere da auch noch viel schlecht optimierter KI-geschriebener Code in den Spielen landen wird.