Oculus Rift: Selbst teuerster Mac Pro zu langsam für Virtual Reality
Im Interview mit Shacknews erklärt Oculus-VR-CEO Palmer Luckey, warum es keinen Mac-Support für das Virtual-Reality-Headset Oculus Rift gebe. Außerdem rechtfertigt wird die Preisgestaltung der Rift und die Tatsache, dass noch nicht einmal eine Front-Kamera für echte Augmented Reality verbaut ist.
Was wurde nicht schon alles über den Preis der Oculus Rift gesagt. Für viele Spieler schlichtweg zu hoch, noch dazu wäre ein absoluter High-End-PC zum Betrieb nötig. Mit 741 Euro für deutsche Käufer ist das Headset in der Tat nicht günstig. Dafür musste sich CEO Palmer Luckey auch schon zahlreiche Male rechtfertigen. Auch im neuesten Interview mit Shacknews kommt Luckey auf den Preis zu sprechen. Betrachtet man die ganze verbaute Technik mit aufwendigen Linsen, hochaufgelösten OLED-Displays, und vielem mehr, bekomme man für diesen Preis mehr Gegenwert als bei gleich teuren Smartphones, Fernsehern und Ähnlichem.
Die Systemanforderungen der Rift seien laut Palmer Luckey im Übrigen genau der Grund, warum es keine Oculus-Unterstützung für Macs gebe. Für einen Mac Pro kann man zwar über 11.000 Euro ausgeben, die verbauten Grafikkarten seien aber auch in der höchsten Konfiguration zu schwach, um die nötige Leistung für das VR-Headset zu liefern. In der teuersten Konfiguration verbaut Apple im Mac Pro zwei AMD Fire Pro D700 mit jeweils 6 GiB GDDR5-Speicher. Luckey zufolge sei es Apple nicht wichtig, hochwertige GPUs zu verwenden. Dass sich hiermit noch nicht einmal die Minimalanforderungen erfüllen lassen, scheint auf den ersten Blick etwas fragwürdig, handelt es sich doch dabei um zwei Tahiti-XT-GPUs. Sofern sich dies ändere, werde man auch eine Rift-Unterstützung für Macs nachliefern.
Außerdem wurde die fehlende Front-Kamera der Oculus Rift angesprochen. Palmer Luckey sagt, man habe dies zwar getestet, aber eine Erhöhung von Preis und Gewicht des Headsets hätte der wenig überzeugenden Bildqualität der Kamera gegenübergestanden, weshalb man sich dagegen entschieden habe. Im Großen und Ganzen scheint über die Rift zunächst aber alles gesagt zu sein. Sofern man sich vom Preis nicht abschrecken lässt, müssen Vorbesteller sich noch bis Juli dieses Jahres gedulden, um ein Headset zu erhalten.
Quelle: Shacknews

Ich sehe einfach nur das totale Abschotten und die enorm gesteigerte Immersion bei VR unter Umständen als Problem an.
Das ist aber nur meine persönliche Meinung.
Es ist ein großer Unterschied, ob ich am PC "normal" oder mit VR spiele. Sitze ich ganz normal vor demm Monitor, dann kann ich mit meiner Frau reden, ich merke, wenn der Hund sich seine Streicheleinheiten abholen möchte, oder in den Garten will usw. Bei VR schotte ich mich komplett von meiner Umwelt ab. Noch schlimmer ist Filme schauen mit VR. Egal ob Kino oder privat: Wenn ich einen Film schaue, dann möchte ich dies mit meiner Frau und/oder Freunden GEMEINSAM tun. Gemeinsam Popcorn essen, gemeinsam lachen gemeinsam mitfiebern. Nicht jeder für sich in seiner VR.
Für mich ist VR eine grauenhafte Entwicklung, denn es birgt das große Risiko, dass einige Menschen sich zukünftig lieber in der virtuellen, als in der realen Welt bewegen. Kein schöner Gedanke.
Nö, wer am PC sitzt befindet sich nicht in einer virtuellen sondern in der realen Welt, denn er kann weiterhin mit seiner Umwelt interagieren. Bei VR ist das anders. Da bekommt man gar nichts mehr mit. Eine sehr einsame Beschäftigung.
Ich finde, für ein Hobby darf man sich auch gerne ein wenig ungestörte Zeit für sich nehmen, solange man es nicht übertreibt. Und ich hatte bisher nie länger als eine Stunde am Stück ein VR-Headset auf der Nase. Die Immersion ist toll, das Fahren macht ne Menge Spaß, ist aber auch anstrengend und ich kehre nach diversen Runden auf der virtuellen Rennstrecke auch gerne wieder in die reale Welt zurück. Durchatmen, entspannen, mich mit "Reallife"-Dingen beschäftigen.
Wer mit nem VR-Headset so in der virtuellen Welt "verschwindet", dass er das echte Leben dafür vernachlässigt und es mit der Spielzeit völlig übertreibt, der tut das auch an einem gewöhnlichen Monitor (siehe diverse MMO- und MOBA-Süchtige).
Also wenn man da von Frau und Kindern nix mitbekommt-dann-haben will! Is immerhin billiger als Scheidung!
Gruß Yojinbo
Es ist ein großer Unterschied, ob ich am PC "normal" oder mit VR spiele. Sitze ich ganz normal vor demm Monitor, dann kann ich mit meiner Frau reden, ich merke, wenn der Hund sich seine Streicheleinheiten abholen möchte, oder in den Garten will usw. Bei VR schotte ich mich komplett von meiner Umwelt ab. Noch schlimmer ist Filme schauen mit VR. Egal ob Kino oder privat: Wenn ich einen Film schaue, dann möchte ich dies mit meiner Frau und/oder Freunden GEMEINSAM tun. Gemeinsam Popcorn essen, gemeinsam lachen gemeinsam mitfiebern. Nicht jeder für sich in seiner VR.
Für mich ist VR eine grauenhafte Entwicklung, denn es birgt das große Risiko, dass einige Menschen sich zukünftig lieber in der virtuellen, als in der realen Welt bewegen. Kein schöner Gedanke.
Was ich damit sagen will: Wer gerne völlig in die virtuelle Welt eintauchen will (z.B. weil er das "Real Life" sch*** findet), der kann das auch jetzt schon tun, und braucht dafür keine 3D-Brille. Beispiele gibt es genug (z.B. Japaner, die im Internet-Cafe 48 Stunden am Stück zocken, bis sie tot vom Stuhl fallen). Dann gibt es auf der anderen Seite noch die Leute wie dich und mich, die ihr Real Life mögen und auch mal was mit Freunden unternehmen. Wir waren in Vergangenheit wenig gefährdet, spielsüchtig zu werden (weil das echte Leben eben doch besser ist), und wir werden auch in Zukunft nicht stärker gefährdet sein, spielsüchtig zu werden (weil man die 3D-Brille eben jederzeit einfach absetzen kann).
Ich persönlich freue mich auf die Technologie und werde mir relativ bald so eine Brille holen - und ich werde dann nicht mein reales Leben in irgendeiner Weise vernachlässigen