Oblivion Remastered: Benchmarks und Fazit
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Oblivion Remastered: GPU-Benchmarks
Was ist die beste Grafikkarte für TES IV: Oblivion Remastered? Diese Frage beantworten wir anhand diverser Gaming-Grafikkarten, welche wir in vier Auflösungen testen. Wie gehabt nutzen wir eine überdurchschnittlich anspruchsvolle Testszene, welche wir nach ausgiebigem Spielen gefunden bzw. erstellt haben. Dabei gilt, was prinzipiell bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte und ein Prozessor hier eine gute oder gar tadellose Vorstellung, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.
Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Runs errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software 25.4.1, der Intel Game On Driver 6737 und der Nvidia Game Ready Driver 576.15. Damit Sie die Ergebnisse bestmöglich nachvollziehen können, geben wir auch die während der Messungen durchschnittlich anliegenden Taktraten an und zeigen die Benchmarkszene im Video (oben). Falls Sie unsere Benchmarks am eigenen Rechner nachstellen möchten, sind Sie herzlich dazu eingeladen.
Wir haben uns nach den Evaluierungsmessungen dazu entschlossen, die Benchmarks mit Upsampling durchzuführen, um zumindest auf einem Großteil der getesteten Grafikkarten flüssige Bildraten zu erhalten. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis steht zu keiner Zeit in Frage. Welches Verfahren Sie nutzen, ist nicht nur Geschmackssache, sondern auch von Ihrer Grafikkarte abhängig. So können nur Geforce-Nutzer DLSS verwenden, während alle anderen GPUs entweder auf TSR, FSR oder XeSS zurückgreifen können. Doch selbst mit einer auf 67 Prozent reduzierten internen Auflösung ist Oblivion Remastered noch sehr anspruchsvoll, weshalb wir nicht nur mit maximalen, sondern außerdem mit optimierten Einstellungen testen - Grüße an die geschätzten Kollegen von Digital Foundry! Wir beginnen mit maximalen Details:
*AMD Radeon: FSR Quality, Intel Arc: XeSS Ultra Quality, Nvidia Geforce: DLSS Quality - in jedem Fall wird spatial mit 67 Prozent der Auflösung gearbeitet.
Sie kennen das: Unsere Testszene - ein dichter Wald - ist außerordentlich anspruchsvoll, die allermeisten Szenen laufen etwas oder sogar deutlich flüssiger. Dieses Wissen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Oblivion Remastered zu den anspruchsvollsten Spielen überhaupt gehört. Nach dem Vergleich der Bildraten mit unserem Pathtracing-Leistungsindex gehen wir sogar so weit, zu sagen, dass TES IV Oblivion Remastered der unangefochtene "GPU-Killer" ist. Kein Spiel stellt höhere Ansprüche an die GPU, ohne Detailreduktion kapituliert jede Grafikkarte, an native Darstellung mittels DLAA, FSR Native oder XeSS Native ist jenseits von Full HD nicht zu denken.
Hinzu kommt ein altes Unreal-Problem: Traversal Stuttering. Oblivion Remastered führt beim ersten Spielstart ein langes Shader-Compiling durch, allerdings wird das Geschehen dennoch ständig von Rucklern durchzogen, wenn man die Welt erkundet. Dieses skaliert mit der CPU-Leistung, wird also auf langsameren PCs stärker fühlbar als auf schnellen.
GPU-Benchmarks mit Optimized Settings
Sehen wir uns an, was mit leichtem Detail-Tuning zu holen ist. Unsere Settings haben das Ziel, die Bildrate deutlich zu steigern, ohne die Bildqualität auffällig zu beeinträchtigen.
**Effekte, Schatten, Globale Beleuchtung und Hardware-Lumen auf "Hoch", Rest auf Maximalstellung; gleiches Upsampling wie oben.
Entwarnung: Selbstverständlich lässt sich das Oblivion-Remake mithilfe der zahlreichen Detail-Regler flottmachen. Natürlich geht etwas von der Brillanz maximaler Details verloren, das enorme Leistungsplus ist es jedoch wert. Wer sich nicht lange mit den Reglern beschäftigen möchte, kann alternativ das Preset "Hoch" verwenden, das einen ansehnlichen Kompromiss aus Pracht und Anspruch erzielt. Das Traversal Stuttering lässt sich damit leider nicht beseitigen.
Auch beim Grafikspeicher ist Oblivion Remastered kein Kostverächter. Wir raten zu einer Grafikkarte mit 12 GiByte für die optimierten Einstellungen, wobei selbst das bei langer Spielzeit und/oder hohen Auflösungen zu wenig ist. Wer maximale Details und Frame Generation nutzen möchte, sollte über 16 GiByte VRAM verfügen, wobei auch hier mehr besser ist, um zwischenzeitlichen Speicherüberlauf mit starken Rucklern zu vermeiden.
Oblivion Remastered: CPU-Benchmarks
TES IV Oblivion Remastered mag im Kern eine 2006er-Engine beherbergen, der moderne Aufsatz skaliert jedoch bemerkenswert gut mit Prozessorressourcen. Egal, ob das anfängliche Shader-Compiling, Ladevorgänge oder besiedelte Gebiete in der Welt, die CPU-Auslastung ist stets hoch - teilweise so hoch, dass es zu Sound-Aussetzern kommt. Ein Teil davon kommt vom On-the-fly-Shader-Compiling der Unreal Engine 5. Dieses tritt nach dem Laden eines Spielstands in Kraft und ist normalerweise nach kurzer Zeit vorbei, während der es zu stärkeren Rucklern kommt.
Oblivion Remastered: Fazit
Zwar haben wir erst einige Stunden in der grafisch runderneuerten Welt von The Elder Scrolls IV: Oblivion verbracht, doch einige Dinge sind bereits klar. Das Spiel sieht dank der gekonnt eingesetzten Unreal Engine 5 prächtig aus - streckt mit maximalen Details jedoch alle Grafikkarten nieder, die es gibt. Selbst eine übertaktete Geforce RTX 5090 ist nicht in der Lage, die Pracht von Nanite-Geometrie und Hardware-Lumen-Beleuchtung in hohen Auflösungen flüssig darzustellen. Praktischerweise lässt sich dieser Umstand durch ein wenig gezielten Detailverzicht entschärfen, eine starke GPU wird dennoch benötigt.
Darüber hinaus zeigt das Spiel auffälliges Traversal Stuttering (Ruckeln beim Erkunden der Welt) - eine bereits lange währende Marotte der Epic-Engine, die Bethesda mit Updates hoffentlich entschärfen kann. Mit all diesen Eindrücken tritt das Remaster klar in die großen Fußstapfen des Originals, welches im Jahr 2006 die damaligen PCs mit Grafikkarten rund um Radeon X1000 und Geforce 7 vor eine enorme Herausforderung stellte. Sieht man davon ab, ist alles beim Alten - und das ist die zugrunde liegende Logik unter dem optischen Facelifting tatsächlich. Oblivion spielt sich wie eh und je, die Musik hat nichts von ihrem Charme verloren, allein die deutsche Vertonung kam beim Remake unter die Räder.
Bildergalerie
The Elder Scrolls IV Oblivion Remastered ist seit dem 22. April bei Steam und für Konsolen erhältlich, von einer GOG-Version ist noch nichts bekannt. Was halten Sie vom Remaster? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Der 5950X ist in den meisten Spielen etwas langsamer als der getestete r7 5700X3D, also sollte er irgendwo zwischen 45 und 50 fps liefern.
Je nachdem welche Einstellungen dein Kumpel gewählt hat, könnte das schon gut zu den Zahlen passen.
Ich würde einfach mal zehn Minuten durch die Welt laufen und dabei die fps anzeigen lassen. Dann zehn Prozent vom max wert abziehen und diesen Wert dann als Bildratenbegrenzung einstellen. Dann sollte es sich viel geschmeidigen anfühlen.
Und ganz ehrlich, auch wenn ich in dem Thema nicht annähernd so fit bin, wie viele Andere hier:
+70% egal bei welchem Wert, bei quasi gleicher hardware, können Jemanden durchaus stutzig machen.
Natürlich sollte man sich mit Meinungen und Äußerungen gegenüber der gesamten PCGH-Redaktion zurückhalten, wenn man keinerlei Einblick in deren Arbeitsweise oder Equipment hat...
Nun wurde da aber eine Frage in den Raum gestellt und der liebe Dave hat sich dazu umfassend erklärt.
Damit sollte man das Thema nun auch vorerst abhaken, da keine "Seite" noch irgendeine andere "Lösung" anbieten kann, außer sich gegenseitig Zahlen/screenshots/Sprüche um die Ohren zu hauen.
Also, bitte weitermachen, aber bitte nicht weiterhin auf einem einzigen, möglicherweise unplausiblen Testwert rumreiten.
Danke!
*mod has left the building, for now...*
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Welches Tool misst dann korrekt, welches nicht? Wo ist der Nachweis? Und warum gehts plötzlich um den 7500F, ich dachte der 14900KS ist hier das Problem
Liebe Mods, gehts überhaupt noch um Oblivion? Hmm.
Naja, für 6700 XT Leute gibt es nicht viel Auswahle, FSR oder XeSS, TSR ist auch nicht schlecht, aber halt alles unterhalb von DLSS, das können wir aber nicht nutzen.
Ich glaube, in Vergleichsbilder ist es schwieriger, in Bewegung erkennt man die Fehler, wenns welche gibt, besser.
Ein erfahrenes Auge braucht keine 10 Minuten, um es zu lösen, aber wenn keine Zeit da is, is halt keine da. Muss ichs halt allein schaffen.