Nvidia Turing? Referenz-PCB einer möglichen Geforce GTX 1180 aufgetaucht
Momentan macht das Bild eines Referenz-PCBs von Nvidia die Runde, das für eine Geforce GTX 1180 beziehungsweise ein Quadro-Pendant herhalten könnte. Das Board nutze acht GDDR6-Speichermodule und sei auf eine 350 bis knapp 400 mm² große GPU vorbereitet. Der Siliziumchip positioniere sich demnach zwischen den Pascal-GPUs GP102 und GP104.
Im Juni war bereits ein Bild aufgetaucht, das aus Nvidias Bring-Up-Phase einer neuen GPU stammen sollte. Mit einem 384 Bit breiten Speicher-Interface und einer geschätzten GPU-Größe von fast 700 mm² könnte das PCB zur Validierung einer 102er-GPU à la GV102 (Volta), GA102 (Ampere) beziehungsweise GT102 (Turing) dienen. Nun macht ein PCB die Runde, das dem Anschein nach finalisiert worden und eine Klasse darunter anzusiedeln sei.
Referenz-PCB einer möglichen Geforce GTX 1180
Die Platine nutze acht RAM -Chips und sei dementsprechend für eine GPU mit einem 256 Bit breiten Speicher-Interface ausgelegt. Zum Einsatz sollte GDDR6-RAM kommen, der im Falle von Micron 14 × 12 mm pro Package misst. Setzt man den Maßstab für den inneren Bereich mit den dichteren Micro-Bumps an, wo sich üblicherweise der Siliziumchip auf dem Package befindet, komme die GPU auf eine Größe von rund 350 bis knapp 400 mm². Zusammen mit den 256 Bit spricht das für einen 104er-Chip. Zum Vergleich: Der GP104 aus der Pascal-Generation ist 314 mm² groß, der GP102 471 mm². An 256 Bit ließen sich wahlweise 8 oder 16 GiByte GDDR6 koppeln, im Falle einer Profi-Grafikkarte wären mit Speicher-Interleaving auch 32 GiByte möglich.
Sollte es sich um den GT104 aus der Turing-Familie handeln (beziehungsweise GV104), könnte die GPU als Geforce GTX 1180 und GTX 1170 auf den Markt gelangen. Mehr Leistung würde Nvidia gegenüber der GTX 1080 und GTX 1070 aus der zusätzlichen Chipfläche in Form von zusätzlichen Shadern gewinnen. Mit Änderungen an der Mikroarchitektur und einem Anziehen der Taktschraube wäre eine GTX 1080 Ti einzuholen. Für Letzteres könnte der optimierte 12FFN-Fertigungsprozess von TSMC herhalten.
Erste kleinere GPU mit NV-Link
Bemerkenswert ist der große NV-Link-Finger am oberen Rand, den bisher nur die beiden HPC-GPUs GP100 und GV100 nutzen. Einen Chip, der GDDR-RAM nutzt und NV-Link beherrscht, gibt es nicht. Denkbar wäre daher, dass das PCB als Quadro-Grafikkarte eingesetzt werden könnte. Bei einem Geforce-Ableger wäre der Anschluss wahrscheinlich gar nicht erst vorhanden oder wie bei der Titan V durch das Kühlergehäuse nicht nutzbar.
Quelle: tieba.baidu.com (maschinelle Übersetzung); via videocardz.com

Maxsun teases GeForce GTX 2080 iCraft graphics card - VideoCardz.com
Vielleicht eine neue Titan für Gamer ohne HBM.
Warum denn nicht?
Also auf der Siggraph wird sicherlich keine Gaming-Karte vorgestellt.