Geforce Hotfix 610.52: Nvidia behebt G-Sync-Ruckler auf Ada
Acht Fehler des Geforce Game Ready Drivers 610.47 sind ausgeräumt: Nvidia verteilt den Geforce Hotfix 610.52. Dieser korrigiert unter anderem G-Sync-Ruckler auf Geforce RTX 4000 ("Ada Lovelace") und zwei Abstürze bei Smooth Motion.
Wer eine Geforce RTX 4000 betreibt und mit dem aktuellen Game Ready Driver 610.47 zuletzt über stockende Bildraten stolperte, bekommt nun Abhilfe. Denn bei aktiviertem G-Sync schwankten die Frameraten an Monitoren mit hoher Bildwiederholrate, anstatt sauber synchronisiert zu laufen. Die Release Notes listen zudem mehrere weitere behobene Probleme, die mit dem aktuellen Geforce-Grafiktreiber auftreten können.
Geforce Hotfix 610.52 korrigiert insgesamt acht Fehler
Nvidia hat den Geforce Hotfix 610.52 ausschließlich über das eigene Support-Portal zum Download bereitgestellt. Der Grafiktreiber baut wie erwähnt auf dem aktuellen Game Ready Driver 610.47 mit WHQL-Zertifizierung vom 26. Mai auf, durchläuft allerdings nur eine deutlich verkürzte Qualitätssicherung und gilt als Beta.
Quelle: Nvidia
Der Geforce Hotfix 610.52 korrigiert insgesamt 8 Fehler des Geforce Game Ready Drivers 610.47.
G-Sync-Ruckeln auf Ada-GPUs verschwindet
Auf Grafikkarten der Generation "Ada Lovelace" beseitigt der Hotfix ein Problem beim Frame-Pacing, das bei aktiviertem G-Sync an bestimmten Monitoren auftrat. Anstatt einer konstanten Synchronisation pendelte die Bildrate, was sich als sichtbares Stottern und Ruckeln äußerte. Betroffen sind einzig die Geforce RTX 4000.
Smooth Motion: Schluss mit Rucklern und Abstürzen
Gleich zwei der acht Korrekturen entfallen auf Smooth Motion, Nvidias treiberseitige Zwischenbildberechnung ("Frame Generation"). Der Hotfix beseitigt zum einen Ruckler und Ghosting in einigen DirectX-11-Spielen, zum anderen Abstürze, welche beim Startvorgang mancher Titel mit aktiver Funktion auftraten.
Schlafmodus und Multimonitor: drei Display-Fixes
Einen der drei Display-Fehler bemerkten Nutzer als Falschmeldung "NVIDIA NV-Failsafe", weil der Treiber die EDID-Kennung mancher Monitore nicht auslesen konnte. Dieses Problem behebt der Hotfix. Hinzu kommen ein Fix für Displays, die bislang nicht aus dem Schlafmodus aufwachten, sowie eine stabilere Ausgabe im Multimonitor-Betrieb mit V-Sync und DLSS Frame Generation.
World of Warcraft und Speicher: die letzten beiden Einträge
In World of Warcraft verbessert Nvidia die Spielstabilität; der letzte Eintrag betrifft einen Absturz beim Anlegen neuer Speicherzuweisungen. Der MMORPG-Fix dürfte vor allem die langjährige Stammklientel ansprechen, der Speicher-Bugfix greift hingegen systemweit. Insgesamt bessert Nvidia kräftig nach.
Beta-Treiber: Wer ihn braucht, wer wartet
Den Geforce Hotfix 610.52 empfiehlt Nvidia ausschließlich Nutzern, die von den genannten Fehlern betroffen sind; allen anderen rät der kalifornische Konzern zum nächsten regulären WHQL-Treiber. Die Hotfix-Pakete sind im Status Beta und werden ohne Gewähr verteilt. Sie erscheinen weder in der Nvidia App noch über Geforce Now, sondern liegen allein im Support-Bereich. Sämtliche Korrekturen wandern ohnehin in den nächsten offiziellen Treiber - anschließend nimmt Nvidia die Hotfix-Versionen traditionell wieder offline. Wer Probleme hat, kann sich damit aber behelfen.
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Quelle: Nvidia
