RTX Pro 6000: Nvidia zeigt mehr zur Blackwell-Architektur, lässt vier Cyberpunk-Instanzen parallel laufen
Nvidia gibt sich auf der Hot-Chips-Konferenz 2025 die Ehre und hebt die Vorzüge der Blackwell-Generation hervor. Zeitgleich demonstriert die RTX Pro 6000 ihre Stärken.
Die Hot-Chips-Konferenz 2025 ist in vollem Gange: Vom 24. bis zum 26. August 2025 treffen sich im kalifornischen Stanford zahlreiche Hersteller, um neue Einblicke in ihre Technologien zu geben. Nvidia nutzte die Konferenz für eine Demonstration des KI-Flaggschiffs RTX Pro 6000, das das Unternehmen im Rahmen der jüngsten GTC präsentiert hatte. Auch zur Blackwell-Architektur an sich gibt es neue Aussagen.
Nvidia: Mooresches Gesetz übertroffen
Laut wccftech betont Nvidia, dass man im Hinblick auf die Rechendichte die Skalierung des Mooreschen Gesetzes übertroffen hat. Möglich sei dies unter anderem durch neue Instruktionssätze und die Einführung der FP4-Präzision gewesen, durch die man bei stark komprimierten Workloads eine große Verbesserung erreichen konnte.
Im Kontext von Blackwell spricht Nvidia an dieser Stelle von einer "10-fachen Steigerung bei Performance, Chipgröße und Entwicklungszyklus". Hierfür habe man natürlich viel an den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz geschraubt:
- Blackwell wurde natürlich auf neue neuronale Arbeitslasten optimiert. Unter anderem wurden die FP32- und INT32-Einheiten in dieser RTX-Generation zusammengeführt.
- Zudem soll SER ("Shader Execution Reordering") im Vergleich zum Vorgänger doppelt so schnell sein. Gleiches gilt bekanntermaßen für den Umstieg auf GDDR7-Speicher, der mit der doppelten Datentransferrate aufwartet.
Viermal Cyberpunk 2077
Das neue Flaggschiff unter den KI-Monster-GPUs mitsamt 96 GiB Videospeicher kann unter anderem auf "Universal MIG" zurückgreifen. Gemeint sind "Multi Instance GPUs": Damit können Nutzer bis zu vier Instanzen der gegebenen RTX-Pro-GPU erstellen, die wiederum auf 24 GiB Videospeicher und ihre eigene, dedizierte Anzahl an Kernen zurückgreifen können.
Als Testobjekt für dieses Feature nutzte Nvidia wie so oft in den vergangenen Jahren das Spiel Cyberpunk 2077, das auch Jahre nach dem Release als RTX-Showcase fungiert. Der Titel wurde mit der maximalen Anzahl von vier Instanzen parallel abgespielt; bei den Einstellungen nennt das Unternehmen lediglich 1080p-Auflösung sowie mittlere Grafikoptionen.
Als Vergleichswert gab eine standardmäßige Timeslicing-Instanz ihr Bestes und wurde jeweils mit dem 2x- und 4x-Modus von MIG verglichen. Konkrete Werte lässt sich Nvidia an dieser Stelle nicht entlocken, doch bewegt sich das Performanceplus hier zwischen 52 Prozent beim 2x-Modus und 60 Prozent beim 4x-Modus.

Ich bin mit der 5080 wie erwartet nach meiner RX6900XT sehr zufrieden.
Aber die Fachpresse/Youtuber haben die aktuelle Genaration zerrissen, da zu wenig
Abstand zur 4000er.
Im Gegensatz zur 5800 funktioniert die aktuelle Generation wie erwartet.
Ich bin mit der 5080 wie erwartet nach meiner RX6900XT sehr zufrieden.
Aber die Fachpresse/Youtuber haben die aktuelle Genaration zerrissen, da zu wenig
Abstand zur 4000er.
Stalker wurde schon 2003 beworben für 2004, zur Zeit des "Föhns"
FX 5800 Ultra. Da hatte Nvidia ähnlich wie bei der 5080 einen Leistungseinbruch.
Im Gegensatz zur 5800 funktioniert die aktuelle Generation wie erwartet.
Stalker wurde schon 2003 beworben für 2004, zur Zeit des "Föhns"
FX 5800 Ultra. Da hatte Nvidia ähnlich wie bei der 5080 einen Leistungseinbruch.