Nvidia RTX Pro 6000 schlägt Geforce RTX 5090 auch in Spielen
Die Nvidia RTX Pro 6000 mit 96 GiByte Grafikspeicher durfte sich jetzt in aktuellen Spielen mit der Geforce RTX 5090 messen und sichert sich den Gaming-Thron. Der Profi-Beschleuniger ist auch die schnellste Gaming-Grafikkarte.
Der deutsche Overclocker und Hardware-Enthusiast Roman "der8auer" Hartung hat die professionelle Nvidia RTX Pro 6000 mit 96 GiByte GDDR7-Grafikspeicher in gleich mehreren aktuellen Spielen gegen die Nvidia Geforce RTX 5090 antreten lassen. Der professionelle KI-Beschleuniger sichert sich dabei auch den Gaming-Thron und ist dementsprechend die derzeit schnellste Gaming-Grafikkarte. In den vier Spielen beläuft sich die Mehrleistung der Nvidia RTX Pro 6000 auf 3 bis 14 Prozent.
Die 1%-Low-Fps fallen auf der Nvidia RTX Pro 6000 sogar um 7 bis 17 Prozent höher aus, was mit einer um 5 bis 15 Prozent höheren Leistungsaufnahme einhergeht. Beim Thema Effizienz schenken sich die beiden Grafikkarten also kaum etwas. Anders sieht das natürlich beim Preis aus, denn während die Nvidia Geforce RTX 5090 mittlerweile zu Preisen ab 2.399 Euro im Handel erhältlich ist, wird die Nvidia RTX Pro 6000 aktuell ab 10.890 Euro gehandelt und lohnt sich deshalb ausschließlich für professionelle Anwender, die mit dem KI-Beschleuniger ihr Geld verdienen.
Auch in synthetischen Benchmarks wie dem 3DMark Time Spy oder dem Geekbench hat die Nvidia RTX Pro 6000 mit 24.064 CUDA-Prozessoren sowohl mit als auch ohne Overclocking (+350 MHz GPU, +2.000 MHz Grafikspeicher) die Nase zwischen 8 und 16 Prozent vor der Geforce RTX 5090 mit 21.576 FP32-Shadereinheiten. Auch die Benchmarks von Roman "der8auer" Hartung bestätigen das noch einmal.
Die wichtigsten offiziellen technischen Spezifikationen der drei professionellen Blackwell-Grafikkarten mit GB202-Grafikprozessor lesen sich im direkten Vergleich zu einer Geforce RTX 5090 für Consumer folgendermaßen.
| Nvidia RTX Pro 6000 | Nvidia Geforce RTX 5090 | |
|---|---|---|
| Architektur | Blackwell | Blackwell |
| Graikprozessor | GB202 | GB202 |
| Shader-Einheiten | 24.064 | 21.576 |
| Streaming-Multiprozessoren | 188 | 170 |
| Tensor-Prozessorkerne | 752 | 680 |
| Raytracing-Einheiten | 188 | 170 |
| KI-Rechenleistung | 4.000 TOPS | 3.352 TOPS |
| Zwischenspeicher | 24.064 KiByte (L1-Cache) 96 MiByte (L2-Cache) |
21.576 KiByte (L1-Cache) 88 MiByte (L2-Cache) |
| Grafikspeicher | 96 GiByte GDDR7 | 32 GiByte GDDR7 |
| Speicher-IF | 512-Bit | 512-Bit |
| TBP | 600 Watt 300 Watt |
575 Watt |
Weitere spannende Einblicke, Hintergründe und Details liefert das rund 18-minütige YouTube-Video von Roman.
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Quelle: Roman "der8auer" Hartung

Mit solch einer Karte kannste die geltungssüchtigen mit ordentlich Geld abgrasen
Kann mir vorstellen, dass es allein in Europa eine solche Kundschaft (die sowas allein fürs Gaming) in 3-4-stelliger Höhe gibt.
Allein Influenzer können mit einem solchen Kauf massiv flexen.
Und der 8auer hat lecker Werbung für Nvidia gemacht.
Der Satz in der Beschreibung gefällt mir auch besonders gut:
Im Falle von Autodesk® AutoCAD ist für die meisten Benutzer bereits eine Grafikkarte mit wenig Videospeicher, wie die hier verbaute NVIDIA RTX PRO 6000 ausreichend.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
...
Nvidia Geforce RTX 5090 mittlerweile zu Preisen ab 2.399 Euro im Handel erhältlich ist, wird die Nvidia RTX Pro 6000 aktuell ab 10.890 Euro
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Schwer zu sagen. Eine RTX 4090 Ti kam auch nie, auch wenn sie Abnehmer gefunden hätte. Die RTX 3090 Ti kam auch nur, weil AMD mit der Radeon RX 6950 XT ordentlich Druck ausgeübt hat. So etwas können wir bei dieser Generation leider ausschließen.
MfG
Raff