Nvidia App: Neuer Test sieht kaum Fps-Verlust, Filter kosten aber bis zu 10 Prozent
Neue Messungen legen nahe, dass das Overlay der Nvidia-App kaum messbare Auswirkungen auf die Bildrate hat, mit Ausnahme von Aufzeichnung und Filtern.
Aufgrund gehäuft aufgetretener Befürchtungen von Spielern, die Installation der Nvidia-App könnte sich negativ auf die Bildrate auswirken, hat sich kürzlich die Webseite Techspot die Spiele-Performance in Zusammenhang mit der Software näher angesehen. Demnach hat die App keinen messbaren Einfluss auf die Spieleleistung, wenn sie nur installiert ist oder im Hintergrund läuft. Der Test verglich eine reine Treiberinstallation mit Konfigurationen, bei denen die Nvidia-App installiert, geschlossen oder im Hintergrund geöffnet war.
Als Testsystem kamen unter anderem eine Geforce RTX 5060 Ti mit 16 GiB sowie ein Ryzen 7 9800X3D zum Einsatz, während bei den getesteten Spielen Forza Horizon 6, Marvel Rivals und Crimson Desert mit 1440p-Auflösung genutzt wurden. Der Test mit Forza Horizon 6 wurde auch mit einer älteren Geforce RTX 2060 wiederholt, die natürlich deutlich langsamer ist als die RTX 5060 Ti, wobei standardmäßig ebenfalls kein messbarer Fps-Verlust verzeichnet wurde.
Nvidia-App: Videoaufzeichnung und Filter können etwas Performance kosten
Auch zeigte das Statistik-Overlay keine messbaren Leistungseinbußen. Dies galt demnach sowohl bei aktiviertem Overlay als auch bei aktiver Anzeige von Daten zu Bildrate, Latenz und GPU-Auslastung. Die Videoaufzeichnung beeinträchtigte indes zwar die Leistung, doch die Auswirkungen waren gering. Bei der RTX 5060 Ti kostete die native 1440p-Aufzeichnung in Forza Horizon 6 lediglich 2 Fps, was etwa 2 Prozent entspricht. Bei Marvel Rivals und Crimson Desert gingen jeweils ebenfalls 2 Fps verloren, was hier einem Rückgang von rund 3 Prozent entspricht.
Die größten Auswirkungen hatten unterdessen die über die App zuschaltbaren Spielfilter. In Forza Horizon 6 auf der RTX 5060 Ti kostete "RTX Dynamic Vibrance" zum Beispiel 2 Fps, während "Helligkeit/Kontrast" plus "Farbe" 5 Fps kostete und "Sharpen+" die Leistung um 8 Fps bzw. 10 Prozent reduzierte. In Marvel Rivals kostete RTX Dynamic Vibrance ebenfalls 2 Fps, Helligkeit/Kontrast plus Farbe reduzierten die Leistung um 5 Prozent und Sharpen+ um 8 Prozent. Und in Crimson Desert kosteten Helligkeit/Kontrast plus Farbe 3 Prozent, während Sharpen+ auf 5 Prozent kam. Die RTX 2060 zeigte ein ähnliches Verhalten.
Techspot kommt zu dem Schluss, dass die Nvidia-App selbst und ihr Overlay kein Problem sind. Gamer, die über verlorene Fps klagen, sollten zunächst die Filter überprüfen, vor allem Sharpen+ und gestapelte Nachbearbeitungsfilter. Wie Videocardz zudem in seinem Test anmerkt, hätten detailliertere Daten zu Frametimes, Perzentil-Tiefstwerte und eine umfassendere Fps-Protokollierung allerdings noch zeigen können, ob die App eher das Pacing als die durchschnittlichen Bildraten beeinflusst.
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Quelle: Techspot via Videocardz

Wenn ich mit meiner Radeon Spiele nachschärfen lasse, kostet es mich keine Leistung.
Hab ja extra Bilder als vergleich gepostet.
Mich würden wie gesagt Bilder mit FPS angaben bei Nvidia Interessieren als vergleich.
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weil es ist eben nicht dasselbe wie das Schärfen über die Systemsteuerung wenn man ein wert in der registry auf 0 setzt siehe untere Bild
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