Nach Geforce-Treiber 461.72: Nvidia veröffentlicht Hotfix-Treiber 461.81 [Update]

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Nvidia Geforce RTX 3060
Quelle: PC Games Hardware

Jetzt mit Hotfix-Treiber 461.81 aktualisiert: Wie Nvidia im Blog bekannt gegeben hat, gibt es nun den neuen Game-Ready-Treiber 461.72 WHQL. Die neue Version bringt Support mit für die Geforce RTX 3060 und neue Mining-Karten.

Aktualisierung vom 05.03.2021

Nvidia hat am 04.03. den Hotfix-Treiber 461.81 als Download bereitgestellt, der einige Probleme beheben soll, die mit dem Game-Ready 461.72 eingeführt wurden. Im Changelog werden unter anderem Änderungen bei Fortnite genannt (Shader-Cache-Optimierungen für Ruckler auf einigen PCs), außerdem bei Red Dead Redemption 2 (Grafikfehler unter Vulkan), Rocket League (lange Ladezeiten) und Detroit: Become Human (Abstürze bei aktivierter Bildschärfung). Darüber hinaus soll das zufällige Flackern bei der GTX 1660 Super behoben worden sein und das Aktivieren von Nvidia Surround mit HDMI-2.1-Fernsehern soll nun funktionieren.


Originalartikel vom 25.02.2021

Nun hat auch die Familie der Ampere-Grafikkarten ihr erschwinglichstes Mitglied in Form der Geforce RTX 3060 bekommen. Was die Mittelklasse-Grafikkarte mit einer UVP von 319 Euro kann, lesen Sie im großen PCGH-Test. Passend zum Release hat Hersteller Nvidia neue Treiber mit der Versionsnummer 461.72 WHQL veröffentlicht, die Support für den neuen Pixelbeschleuniger mit sich bringen. Ergänzend gibt es Unterstützung für die Demo von Outriders und Nvidia DLSS hält in Nioh 2 - The Complete Edition sowie in Mount & Blade II: Bannerlord Einzug. Zudem begrenzt Nvidia die Hash-Leistung, sodass die RTX 3060 uninteressant(er) für Krypto-Miner werden soll. Um Manipulationen auszuschließen, gibt es wohl einen geschützten Handshake zwischen Treiber, Grafikkarte und BIOS. Laut dem Treiber werden auch erstmals die neuen Grafikkarten Nvidia CMP 40HX und CMP 30HX unterstützt.

Warum gibt es CMP-Grafikkarten von Nvidia?

Die speziellen CMP-Editionen der Desktop-Grafikkarten basieren noch auf der alten Turing-Architektur und nicht auf der moderneren Ampere-Plattform. So ist bei der Nvidia CMP 40HX ein angepasster TU106-Prozessor verbaut, während die CMP 30HX über einen TU116-Chip verfügt. Alle HX-Modelle sind explizit für Kryptominer gedacht sind, damit die regulären RTX-Grafikkarten den "normalen" Kunden vorbehalten bleiben. Bei Kryptowährungen, wie etwa bei Bitcoins, geht es darum, welcher Miner am meisten virtuelles Geld schürfen kann. Hierzu benötigen die Miner jede Menge spezielle Rechenleistung. Zentrales Element jeder Kryptowährung ist die Blockchain-Technologie. Hierbei wird quasi in einer Datei verzeichnet, wer, wem, wie viel Geld transferiert hat. Um neue Daten aufnehmen zu können, müssen kryptografische Aufgaben gelöst werden.

Wer mehr Rechenleistung dafür aufbringen kann, hat größere Wahrscheinlichkeit, den nächsten Block zu bestätigen und so Bitcoins zu erhalten. Generell unterliegen Kryptowährungen großen Kursschwankungen, in manchen Teilen der Erde ist die virtuelle Währung jedoch als Zahlungsmittel zugelassen. Das Kryptomining verbraucht jede Menge Strom, sodass das Schürfen nach virtuellem Geld durchaus als umweltschädlich bezeichnet wird. Der aktuelle Boom in Sachen Kryptowährung führt dazu, dass einige Miner sich mit rechenstarken RTX-Grafikkarten eingedeckt haben und etwa einige RTX-3080-Karten in einem Mining-System betreiben.

Welche Bugs werden mit dem Game-Ready-Treiber 461.72 WHQL geschlossen?

Der Game-Ready-Treiber 461.72 WHQL bringt neben dem Support für neue Desktop-GPUs aber auch einige Fehlerverbesserung mit. So soll es keine Fehlermeldung mehr geben, wenn man bei seiner RTX-3000-Grafikkarte die Funktion Nvidia Surround aktiviert. Das Zusammenspiel mit Web-Browsern auf Chromium-Basis, wie etwa dem Google Chrome und dem Microsoft Edge, wurde ebenfalls verbessert. Zudem sollen etliche Desktop-Programme nicht mehr flackern, wenn die vertikale Synchronisation auf "Einstellung der 3D-Applikation nutzen" gestellt wurde. Vindictus soll sich nun über Geforce Experience aufnehmen lassen. X4: Foundations soll nicht mehr abstürzen im Zusammenspiel mit Windows 10 Version 1803. Edge of Eternity und Hitman 2 sollen nun flüssig laufen, auch im Fenstermodus. The Isle unterstützt nun Nvidia Freestyle. Die Wiedergabe von Blu-rays soll nun ohne Flackern funktionieren, wenn man via HDMI-Anschluss einen Monitor oder TV mit dem PC benutzt. OLED-TVs aus der Modellreihe CX und dem Jahrgang 2020 sollen nun korrekt als G-Sync-Compatible angezeigt werden. Die App Wallpaper Engine soll nicht mehr crashen, wenn diese gestartet wird. Für Notebook-Besitzer wird nun in den Nvidia-Systemsteuerungen die "Maximum Graphics Power" angezeigt, nachdem einige Nutzer beklagt hatten, dass diese Information fehlt.

Auf den Testservern von Rainbow Six Siege wird Nvidia Reflex eingeführt. Nvidia Reflex wurde gemeinsam mit den Grafikkarten RTX 3090, 3080 und 3070 vorgestellt. Hierbei soll die Systemauslastung in GPU-lastigen Szenarien sinken, verspricht Nvidia. So sollen die Latenzzeiten niedriger ausfallen, da der Low Latency Modus direkt ins Spiel eingebaut werden kann, wenn der jeweilige Spieleentwickler das Nvidia Reflex SDK benutzt. PCGH hat bereits getestet, was Nvidia Reflex bringt. Zudem erweitert Nvidia mit dem neuen Treiber die One-Click-Einstellungsprofile um 25 neue Empfehlungen für aktuelle PC-Spiele. Der Game-Ready-Treiber 461.72 WHQL kann ab sofort kostenfrei bei Nvidia für PCs mit Windows 10 heruntergeladen werden.

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Ebenfalls lesenswert: Nvidia Geforce RTX 3060 12GB im Test: Perfekte Mittelklasse-Grafikkarte oder Speicherblender?

Sammlung zum neuen Game-Ready-Treiber 461.72 WHQL von Nvidia:

  • Nvidia hat zum Release der Mittelklasse-Grafikkarte Geforce RTX 3060 den neuen Game-Ready-Treiber 461.72 WHQL veröffentlicht.
  • Der Treiber enthält Support für die Demo von Outriders und Nvidia DLSS hält in Nioh 2 - The Complete Edition sowie in Mount & Blade II: Bannerlord Einzug.
  • Wichtig für Kryptominer ist, dass die Hash-Leistung der RTX 3060 durch diesen Treiber gesenkt wird. Im Gegenzug bringt Nvidia spezielle CMP-Editionen heraus, die fürs Schürfen von Kryptowährungen gedacht sind.

Quellen: Nvidia (1), Nvidia (2), Videocardz, Bafin, Neue Züricher Zeitung

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hasching1 Kabelverknoter(in)
        Zitat von -Kon
        Der Treiber dürfte dann aus dem windows insider build sein, also noch nicht zertifiziert.
        Das erklärt es natürlich
      • Von Hasching1 Kabelverknoter(in)
        Zitat von -Kon
        Der Treiber dürfte dann aus dem windows insider build sein, also noch nicht zertifiziert.
        Das erklärt es natürlich
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Genau, so sieht es aus (460.89 - 460.97, 461.09 - 461.33, 461.42 - 461.51, 461.72 - 461.81).
      • Von Herbststurm Software-Overclocker(in)
        Irgendwie hab ich das Gefühl, wenn man sieht das ein neuer Treiber da ist, kann man gleich auf den kommenden Hotfix Treiber warten.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Und es gibt wieder einen Hotfix-Treiber. Seit ich die GTX 1070 nutze, fühle ich mich zuhause wie bei AMD.

        Die Treiberoberfläche ist für heutige Verhältnisse für meinen Geschmack zu Windows 2000, reagiert dabei aber langsamer als die moderne Oberfläche vom Crimson Treiber der Radeons, wenn man Einstellungen verändert.
        Ich muss mich auch für im Nachhinein gespeicherte Gaming-Szenen bei Geforce Experience anmelden und dieses mit installieren. Die Radeon konnte das direkt per normaler Treiberoberfläche.
      • Von -Kon Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Hasching1
        Hm komisch ich habe den 465.51 vom 12.02.21. Warum trägt der Hotfix eine kleinere Versionsnr.
        Der Treiber dürfte dann aus dem windows insider build sein, also noch nicht zertifiziert.
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