Switch 2: Das große Geheimnis von Nintendo und Nvidia
Während Nintendo und Nvidia nach wie vor ein großes Geheimnis aus dem SoC der neuen Nintendo Switch 2 machen, ist der Nvidia Tegra T239 ("Orin") mittlerweile weitestgehend enttarnt. Wir werfen einen Blick auf den Chip und dessen Eckdaten.
Nintendo und Nvidia machen nach wie vor ein großes Geheimnis aus dem SoC der neuen Nintendo Switch 2. Dabei ist der neue Nvidia Tegra T239 ("Orin") mittlerweile weitestgehend enttarnt. Wir werfen einen genauen Blick auf den ARM-Prozessor mit seiner Ampere-Grafikeinheit sowie dessen technische Spezifikationen, die einmal mehr von Digital Foundry gesammelt und zusammengetragen wurden.
Nintendo Switch 2: Nvidia bestätigt DLSS und 10× mehr Leistung
Der System-on-a-Chip und dessen Featureset sollen 10 × schneller sein als die Vorgängergeneration aus der Nintendo Switch und Switch OLED. Einen Technologiesprung durfte man nach 8 Jahren aber auch erwarten.
Beim System-on-a-Chip der Nintendo Switch 2 handelt es sich um eine von Nvidia für Nintendo entwickelte Abwandlung des bereits bekannten Nvidia Tegra T234 ("Orin") aus dem winzigen Supercomputer Nvidia Jetson AGX Orin, welches in 8 nm bei Samsung gefertigt und für die Spielkonsole kräftig beschnitten worden ist.
Nintendo Switch 2: Vorbestellen und pünktlich zum Start spielenHerausgekommen ist dabei der Nvidia Tegra T239 ("Orin"), welcher nur noch 8 der ursprünglich 12 ARM-Prozessorkerne der Serie Cortex-A78C v8.2 sowie 1.536 der vormals 2.048 CUDA-Recheneinheiten auf Basis der Ampere-Architektur für die Hybridspielkonsole bereitstellt. Die Grafikleistung soll hingegen in etwa das Leistungsniveau einer Nvidia Geforce RTX 3050 erreichen können.
- 8 × ARM Cortex-A78C mit 8 MiByte L3-Cache
- 12 - 16 GiByte LPDDR5X-7500 als Systemspeicher
- Speicherinterface mit 128-Bit und 102 GiByte/s
- Nvidia Ampere-GPU mit 12 Compute Units
- 1.536 Shadereinheiten mit max. 1 GHz
Einzig die finalen Taktfrequenzen liegen noch im Dunkeln, werden von Digital Foundry aber mit etwa 560 MHz im Handheld-Modus bis 1 GHz im Dock-Modus beziffert. Die maximale Leistungsaufnahme musste im Vergleich zum bis zu 200 TOPS starken Nvidia Tegra T234, welcher im Automotive-Segment zum Einsatz kommen soll, signifikant reduziert werden. Statt 60 Watt werden dem Nvidia Tegra T239 vergleichsweise niedrige 10 Watt im Handheld-Modus nachgesagt.
Im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger, dem Nvidia Tegra X1 T210 ("Erista"), soll die Rechenleistung von zuvor 0,24 TFLOPS im Handheld-Modus und 0,39 TFLOPS im Dock-Modus auf 1,7 bis 3,1 TFLOPS ansteigen und sich dank der Hilfe von DLSS in etwa verzehnfachen. Die Spezifikationen lesen sich dabei folgendermaßen.
| Nvidia Tegra T239* | Nvidia Tegra X1 T210 | |
|---|---|---|
| Codename | Drake | Erista |
| CPU-Architektur | 8 × ARM Cortex-A78C | 4 × ARM Cortex-A57 4 × ARM Cortex-A53 |
| CPU-Taktfrequenzen | 998 bis 1.101 MHz | 1.020 bis 1.785 MHz |
| GPU-Architektur | Nvidia Ampere 12 Compute Units 1.536 Shadereinheiten |
Nvidia Maxwell 2 Compute Units 256 Shadereinheiten |
| GPU-Taktfrequenzen | 560 bis 1.000 MHz | 384 bis 768 MHz, max. 1,7 GHz |
| Systemspeicher | 12 GiByte LPDDR5X | 4 GiByte LPDDR4 |
| Speicherbandbreite | 102,4 GiByte/s | 25,6 GiByte/s |
| Speicherinterface | 128-Bit (2 × 64-Bit) | 64-Bit (2 × 32 Bit) |
| Rechenleistung | 1,7 bis 3,1 TOPS | 0,24 bis 0,39 TOPS |
| DLSS Super Sampling | ✓ | - |
| DLSS Ray Reconstruction | ✓ | - |
| Echtzeit-Raytracing | ✓ | - |
*) Taktfrequenzen noch nicht final bestätigt.
Dank der Ampere-Architektur soll die Nintendo Switch 2 auch Nvidias neuestes Upscaling DLSS 4 mit der Strahlenrekonstruktion für Raytracing, dem sogenannten DLSS Ray Reconstruction, beherrschen. Die Zwischenbildberechnung mit der Hilfe von DLSS Frame Generation und Multi Frame Generation würde damit wegfallen, da diese Features den Grafikchips der Serien Geforce RTX 4000 und RTX 5000 vorbehalten sind. Um Grafik-Blockbuster wie Cyberpunk 2077 mit spielbaren Frameraten zu rendern, wird DLSS Super Sampling wohl zwingend erforderlich sein.
Nintendo Switch 2 und Switch 1 sind hardwareseitig inkompatibel
Die Nintendo Switch 2 könnte gemessen an ihrer maximalen Rechenleistung von etwa 3,1 TFLOPS dank DLSS Super Sampling auf Augenhöhe mit einer Playstation 4 Pro liegen, die zwar rund 4,2 TFLOPS bietet, auf Upscaling-Technologien aber ganz verzichten muss. Viele weitere spannende Einblicke liefert die aktuelle Diskussionsrunde der Experten von Digital Foundry auf YouTube.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: Digital Foundry via Eurogamer

Liegt der PS4 Pro ein Fernseher bei? Ich denke nicht. Sind auch nochmal 400€+ womit wir bei mindestens 800€ wären. Willste einen OLED sind es schon 1400€. Der Vergleich ist und bleibt also schwachsinn.
Die 600 Tacken sind irgendwelche Scalperpreise von Ebay auf Geizhals. Das macht [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] auch gerne mit ausgelaufenen Nvidiakarten, welche nur noch teuer auf Ebay zu finden sind, um zum Ausdruck zu bringen, wie viel teuerer die Karten angeblich sind. Ist halt trotzdem Schwachsinn.
Man kann könnte bei den Spielen auch warten, aktuell sind oder waren vor kurzem viele Spiele von Nintendo auf 25-35€ reduziert, diese 3 für 111 Aktion oft mit neuen oder sogar vorbestellbaren Spielen senkt den Preis direkt auf 37€.
Und das größte Aber, das Steam Deck ist rein digital, während Ich bei der Switch (2) auf einen Gebraucht Markt zugreifen kann.
Oder digitale Spiele bald ausleihen und teilen kann.