Erfolg für AMD: Thinkpad E14 und E15 mit Ryzen 4000 voraussichtlich ab Juni
Lenovo hat neue Modelle aus der Thinkpad-Reihe vorgestellt, die mit AMDs Renoir (Ryzen 4000) ausgeliefert werden. Das E14 und E15 sind im Einsteigerbereich der Businessserie zu verorten und müssen mit einem langsamen Speicher auskommen.
AMD hat in diesem Kalenderjahr seine neue Generation an mobilen Ryzen-Prozessoren gezeigt und nun folgen immer mehr Notebooks, die damit ausgestattet sind. Einer der größten PC-Hersteller der Welt bringt nun im Juni neue Laptops, die auf Wunsch auch mit Ryzen 4000 ausgerüstet sind. Die Modelle Thinkpad E14 und E15 vom chinesischen Hersteller Lenovo gibt es wahlweise mit Intel Comet Lake-U oder mit AMD Ryzen 4000. Maximal kann ein Ryzen 7 4700U mit acht Kernen sowie 16 GiByte RAM verbaut werden. Die beiden Thinkpads starten bei gut 700 Euro.
Thinkpad E14 und E15 nur mit Single-Channel-RAM
Je nach Modell erhält der Kunde dafür einen 14 Zoll oder 15,6 Zoll großen Bildschirm. Bei der bereits erhältlichen Intel-Version, die wohl auf das gleiche Gehäuse wie die AMD-Inkarnation setzt, hat der Nutzer die Option, zwischen zwei matten Full-HD-Bildschirmen zu wählen. Im Einstiegsmodell ist ein TN-Panel mit 220 Nits an Helligkeit verbaut, was somit ein blickwinkelabhängiges Panel bedeutet. Gegen Aufpreis gibt's auch ein IPS-Panel mit 250 Nits, welches auch große Blickwinkel verträgt. Das im Vergleich zum Vorgänger E495 und E595 dünnere Gehäuse hat zur Folge, dass sich Lenovo einen Arbeitsspeicherriegel spart. Egal, welche RAM-Ausstattung man wählt, es gibt immer nur einen SO-DIMM-Steckplatz. Maximal ist ein 16 GiByte Riegel verbaut, der sich aber ausbauen lässt.
In Sachen Anschlüssen steht einmal ein USB-C-Anschluss parat, welcher nach dem Standard USB 3.2 Gen2 arbeitet und somit - theoretisch - 10 Gib/s an Datenübertragung bereitstellt, sowie dank Power Delivery als Netzteilanschluss genutzt werden kann. Ergänzend gibt es noch zwei USB 3.2 Gen1-Ports, welche maximal 5 Gib/s leisten können sowie ein USB-2.0-Anschluss. Zum Anschluss eines externen Monitors kann entweder der Displayport-Modus des USB-C-Ports beziehungsweise der verbaute HDMI-Anschluss verwendet werden. Zudem stehen noch ein LAN- und ein Klinkenanschluss parat. Drahtlos ins Internet gehen die Thinkpad E14 und E15 mittels WiFi 5, gegen Aufpreis ist auch ein schnelleres Modul mit WiFi 6 sowie unter anderem eine Infrarotkamera zur Anmeldung mit dem Gesicht verfügbar. In allen Modellversionen vom Thinkpad E14 und E15 ist ein Power-Button mit integriertem Fingerabdruckleser eingebaut.
Teurere Thinkpad L14 und L15 mit AMD-Pro-CPU verfügbar
Wer um die 100 Euro mehr ausgeben kann, für den hält Lenovo die neue Thinkpad-L-Serie bereit. Die 14-Zoll-Version Thinkpad L14 und das größerer L15 gibt es wahlweise mit Intel-Core-i-Prozessoren der 10. Generation oder AMD Ryzen Pro 4000. Die AMD-Version mit 14 Zoll startet bei etwa 800 Euro, während die Intel-Variante ab Ende Mai ab 850 Euro erhältlich sein wird. Die 15-Zoll-Modelle starten mit AMD-Chip bei 830 Euro beziehungsweise bei 880 Euro mit Intel-CPU. Nur die Thinkpad-L-Versionen mit Intel-CPU können optional mit einer zweiten SSD ausgestattet werden. Egal, ob Thinkpad L14 oder L15, beide kommen immer mit zwei Steckplätzen für Arbeitsspeicherriegel daher.
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Ab etwa 900 Euro gibt es auch das Thinkpad T14 und T14s mit AMD Ryzen Pro 4000. Die beiden 14 Zoller kommen immer mit WiFi 6 und einem LTE-CAT9-Mobilfunkmodem daher. Das S-Modell besitzt einen Akku mit etwas größerer Kapazität und ein dünneres Gehäuse, als das normale Thinkpad T14 und kostet ab 1.100 Euro. Gegen 50 Euro Aufpreis gibt es die beiden Notebooks Thinkpad T14 und T14s auch mit Intel-CPU aus der 10. Generation. Alle neuen Thinkpads sollen - so es denn die durch die COVID19-Pandemie angeschlagene Lieferkette zulässt - ab Juni 2020 in möglichst vielen Geschäften verfügbar sein.
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Fakten zu den neuen Lenovo Thinkpads mit AMD Ryzen Renoir:
- Die Modelle Thinkpad E14 und E15 vom chinesischen Hersteller Lenovo gibt es wahlweise mit Intel Comet Lake-U oder mit AMD Ryzen 4000. Die Preise beginnen bei etwa 700 Euro, laut Hersteller.
- Das im Vergleich zum Vorgänger E495 und E595 dünnere Gehäuse hat zur Folge, dass sich Lenovo einen Arbeitsspeicherriegel spart. So wird der RAM immer nur im Single Channel betrieben.
- Wer um die 100 Euro mehr ausgeben kann, für den hält Lenovo die neue Thinkpad-L-Serie bereit. Die 14-Zoll-Version Thinkpad L14 und das größerer L15 gibt es wahlweise mit Intel-Core-i-Prozessoren der 10. Generation oder AMD Ryzen Pro 4000.
- Ab etwa 900 Euro gibt es auch das Thinkpad T14 und T14s mit AMD Ryzen Pro 4000. Die beiden 14 Zoller kommen immer mit WiFi 6 und einem LTE-CAT9-Mobilfunkmodem daher.
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Quelle: Lenovo

Solange man bei den üblichen Frequenzen bleibt, lassen die sich für 2G bis 5G nutzen.
Lässt sich das LTE-Modul zumindest nachrüsten?
Nur bei den quasi in der Mittelklasse angesiedelten Thinkpad L14 und L15 wird es auch bei AMD-Prozessoren gegen Aufpreis ein LTE-Mobilfunkmodul geben, welches aber "nur" LTE-CAT9 und nicht LTE-CAT16 kann und somit von den Übertragungsraten max. 450 Mbit/s leistet, während etwa das Thinkpad X13 mit Intel-CPU und LTE-CAT16 schon mit bis zu 1 Gbit/s ins Internet gehen kann, vorausgesetzt das LTE-Netz in der jeweiligen Region "liefert" so eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit...Je mehr Nutzer am selben Funkmasten angemeldet sind, umso geringer sind die Übertragungsraten für die Nutzer dieses Funkmasten. Das ist aber typisch für mobiles Internet.
Lässt sich das LTE-Modul zumindest nachrüsten?