RAM-Krise bei der Switch 2: Nintendo bleibt vorsichtig optimistisch
Zumindest aktuell bleibt die Nintendo Switch 2 noch weitgehend von den Auswirkungen der RAM-Krise verschont. Kurzfristig bleibt der Ausblick außerdem positiv. Ein längerer Mangel könnte aber auch hier für Probleme sorgen.
Die anhaltende RAM-Krise sorgt nicht nur bei Endkunden für steigende Preise, sondern auch bei den Herstellern von Komplettgeräten. Dem fiel jüngst der ursprünglich geplante Release-Termin von Valves Steam-Machine zum Opfer. Gleichzeitig hat die Situation natürlich auch Auswirkungen auf bereits am Markt verfügbare Geräte. Zumindest bei Nintendo läuft es aber offenbar noch vergleichsweise entspannt: Der Preis der Switch 2 stemmt sich gegen den aktuellen Trend. Obwohl in der Handheld-Konsole 12 GiB LPDDR5X-Speicher verbaut werden, wurde das Gerät in den vergangenen Monaten sogar günstiger.
Vorerst läuft es gut
Zumindest kurzfristig soll diese Situation zudem erhalten bleiben. In einer Fragerunde zu den jüngst veröffentlichten Quartalszahlen sprach Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa über das Thema und gab sich vorsichtig optimistisch. Auf Nachfrage, ob die Speicherkrise die Profitabilität beeinflusst und für zukünftige Preissteigerungen sorgen wird, gab er Entwarnung. Demnach bemüht sich Nintendo stets um eine langfristige und zuverlässige Versorgung mit Bauteilen. Deshalb gab es im vergangenen Quartal keine nennenswerten Preissteigerungen durch den Speichermangel, und auch im kommenden Quartal sind diese nicht zu erwarten.
"[...] we can say that we are working to secure stable supplies of memory components by holding discussions from a long-term perspective with our business partners. As a result, the recent rise in memory prices did not have a significant impact on hardware profitability in the third quarter. In addition, we do not expect any significant impact in the fourth quarter."
"[...] wir können sagen, dass wir daran arbeiten, eine stabile Versorgung mit Speicherkomponenten sicherzustellen, indem wir mit unseren Geschäftspartnern Gespräche aus einer langfristigen Perspektive führen. Infolgedessen hatte der jüngste Anstieg der Speicherpreise keine wesentlichen Auswirkungen auf die Rentabilität der Hardware im dritten Quartal. Weiterhin erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen im vierten Quartal."
Preisentwicklung der Nintendo Switch 2
Nintendos Quartal-Zählweise weicht dabei vom Standard ab: Das vierte Quartal läuft bis zum 31. März. Zumindest bis dahin sollen die Preise also wohl stabil bleiben. Falls die RAM-Krise noch länger anhält, könnte sie laut Furukawa aber dann doch auf Nintendos Profitabilität und damit das Preisgefüge der Switch 2 durchschlagen. Aktuell gibt es hier angeblich keine konkreten Pläne, aber das Unternehmen versucht, die eigenen Konsolen nie mit Verlust zu verkaufen. Gleichzeitig hat Nintendo aber natürlich die Softwareverkäufe im Blick - jede verkaufte Switch 2 lohnt sich dadurch doppelt.
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Bevor es zu drastischen Preissteigerungen kommt, wird man deshalb womöglich die Marge beim Verkauf der Konsole abschmelzen. Falls selbst das nicht ausreicht, ist aber wohl auch dieses Gerät nicht von den Auswirkungen der RAM-Krise verschont. Da bleibt nur zu hoffen, dass sich der Speichermangel nicht mehr lange hinzieht. Zumindest momentan sucht man Anzeichen einer Entspannung aber leider noch vergeblich.
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Davor wurde spekuliert, ob es nicht doch 8GB sind, während andere auf 16GB gehofft haben. Es wurde dann die Mitte. Wichtiger ist aber, dass Nintendo damit einfach geniale Spiele herstellt und selbst Cyberpunk 2077 läuft gut darauf.