Steam Machine und Frame: Releasepläne wackeln, Preise werden neu kalkuliert

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Steam Machine und Frame: Releasepläne wackeln, Preise werden neu kalkuliert
Quelle: Valve

Valve verschiebt die Markteinführung der neuen Steam-Hardware. Betroffen sind vor allem Steam Machine und Steam Frame. Grund sollen Engpässe bei Speicherkomponenten sein.

Als Valve die Steam Machine, aber auch die Steam Frame Ende November 2025 angekündigt hatte, war mit keinem Wort die Rede von den konkreten Release-Terminen oder Preisen. Dennoch hat das Unternehmen mittlerweile bekannt gegeben, dass sich die Veröffentlichung beider Produkte noch verzögern wird. Valve verweist dabei auf anhaltende Engpässe bei den Speicherkomponenten sowie gestiegene Kosten entlang der Lieferketten.

Nach Angaben des Unternehmens habe man ursprünglich damit gerechnet, zum aktuellen Zeitpunkt konkrete Termine und Preisangaben bekannt zu machen. Die aktuelle Marktlage zwinge allerdings dazu, sowohl die Preisgestaltung als auch den Zeitplan neu zu bewerten. In der Stellungnahme heißt es:

Stellungnahme von Valve

"Als wir die Produkte im November ankündigten, gingen wir davon aus, bis jetzt konkrete Preise und Termine zur Markteinführung bekanntgeben zu können. Wie viele andere Hersteller der Branche ist jedoch auch Valve von den aktuellen globalen Engpässen bezüglich der Verfügbarkeit von Speicherkomponenten betroffen. Aufgrund dessen und der damit verbundenen steigenden Preise müssen wir unsere Preisgestaltung und Markteinführungspläne insbesondere in Bezug auf Steam Machine und Steam Frame überarbeiten.

Unser Ziel ist nach wie vor, die Geräte in der ersten Jahreshälfte auf den Markt zu bringen. Der genaue Zeitpunkt und die Preisgestaltung stehen jedoch bisher nicht endgültig fest und können sich den Umständen entsprechend noch ändern. Wir halten Sie natürlich weiterhin so gut wie möglich auf dem Laufenden."

Grundsätzlich hält Valve an einer Markteinführung in der ersten Jahreshälfte fest - vorher war von Anfang 2026 die Rede. SoC-Partner AMD sprach noch gestern davon, dass die Steam Machine Anfang des Jahres erscheinen würde, was jetzt schon wieder überholt ist. Ein genauer Termin stehe jedoch noch nicht fest und könne sich abhängig von der weiteren Entwicklung am Speichermarkt verschieben. Das Unternehmen kündigt an, neue Informationen zu veröffentlichen, sobald belastbare Entscheidungen getroffen seien.

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Zur technischen Einordnung äußert sich Valve weiterhin zurückhaltend optimistisch. Interne Tests hätten gezeigt, dass viele aktuelle Spiele mit einer Auflösung von 4K bei 60 Bildern pro Sekunde laufen könnten, sofern Upscaling-Techniken wie FSR eingesetzt würden. Bei einzelnen Titeln könne jedoch eine stärkere Skalierung oder eine reduzierte Bildrate erforderlich sein.

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Quelle: Steam

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    • Kommentare (36)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von EoptimizeR Komplett-PC-Aufrüster(in)
        So sehr ich Microsoft auch hasse und den Zustrom zu Linux begrüße, ich sehe beim besten Willen keinen Markt für eine "Steam Machine", der einzige Pluspunkt den das Ding doch hat, ist, dass man die Steam-Bibliothek auf einer Konsole spielen kann oder nicht? Das ging doch mit einem normalen PC und dem Big Picture Modus auch bisher schon?!?
      • Von EoptimizeR Komplett-PC-Aufrüster(in)
        So sehr ich Microsoft auch hasse und den Zustrom zu Linux begrüße, ich sehe beim besten Willen keinen Markt für eine "Steam Machine", der einzige Pluspunkt den das Ding doch hat, ist, dass man die Steam-Bibliothek auf einer Konsole spielen kann oder nicht? Das ging doch mit einem normalen PC und dem Big Picture Modus auch bisher schon?!?
      • Von Flatline00 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von 4thVariety
        AMD will oder darf Valve nicht mit einem Produkt beliefern, dass einer PS5 zu ähnlich ist. Als wäre Sony halt so eine Art Exklusivpartner wenn es um APUs für den Gamingeinsatz geht.
        Was wohl nicht sein kann das auch eine APU mit Zen2 und RDNA 2 in der XBOX Series X drin ist.
        lt Wikipedia zb.
        "Ähnlich wie die konkurrierende Konsole Xbox Series X von Microsoft setzt auch Sony bei der Entwicklung ihrer neuen Konsole beim Hauptprozessor auf AMDs Ryzen-Produktreihe mit der Zen-2-Mikroarchitektur und beim Grafikprozessor auf AMDs RDNA-2-Architektur"

        Und wenn MLID recht hat mit seiner Vermutung, ist das in der Steam machine wohl kram den AMD für Notebooks hatte, aber nicht verkauft gekriegt hat.

        Da in der Steam Machine SODIMMS sind die auch in Laptops genutzt werden, ist die Theorie meiner Meinung nach recht schlüssig.

        Ob das was an deiner Vermutung das die DOA ist oder wie viele es davon geben wird, dran ist, wird die Zukunft zeigen.
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Die Steam Machine braucht zwei Chips (CPU, GPU) und drei Sorten RAM (DDR, GDDR und SSD)

        Unter den Marktbedingungen von 2024 war das ein gangbares Design, aber schon da wird man den Eindruck nicht los, AMD will oder darf Valve nicht mit einem Produkt beliefern, dass einer PS5 zu ähnlich ist. Als wäre Sony halt so eine Art Exklusivpartner wenn es um APUs für den Gamingeinsatz geht. Microsoft und deren konsolensparte ist da auch keine Hilfe, wenn Linux auf der Kiste läuft.

        Analog bezieht Sony von AMD auch eine Lösung bestehend aus einem Chip (der PS5 APU), sowie nur zwei Sorten RAM (GDDR und SSD). Das ist ein wesentlich wirtschaftlicheres Design und Valve scheint gezwungen die Lücke im AMD-Sony Vertragswerk finden zu müssen, um sich beliefern zu lassen. Sonst baut doch enrsthaft niemand so eine Config wie es die Steam Machine aktuell ist.

        Die äußeren Umstände was die Beschaffung der Bauteile seitens Valve angeht kann man sagen, dass Sony die Grundlagen geschaffen hat, dass jetzt die Steam Machine wohl Dead on Arrival ist. Es wird klar irgendwelche bereits vereinbarten Mindestmengen geben die produziert werden, aber ich denke Valve wird das Produkt sehr schnell auf "AUSVERKAUFT" setzen, ohne überhaupt eine Anstrengung zu unternehmen diese Version der Steam Machine weiter aufzulegen. Lieber ein nicht verfügbarer Mythos, als ein Gerät das so teuer ist dass es keiner will.

        Wenn sich AMD nicht bewegen kann und auch Valve mit einer Gaming APU beliefert die weniger Sorten RAM braucht, wird die Steam Machine nichts weiter als ein Proof of Concept bleiben. Den entstehenden Markt an sich werden sich dann wohl eher Intel und Nvidia schnappen, Intel mit seinen neuen APUs und Nvidia mit seinen 5070 (Laptop) artigen Chips an die ein paar ARM Cores geklebt wurden.
      • Von Turbo1993 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von LPFlexMan
        Ich bin der Meinung derartige Kommentare und Diskussionen gehören nicht hier ins Forum. Alles Halbwissen und „Weltwirtschaftskrise wird kommen“ und so weiter. Und bestätigen kann man sich immer selber. Wenn man will kann man den aktuellen Zustand auch als Weltwirtschaftskrise bezeichnen und schon hat man Recht gehabt…
        Wie genau Aber eine „Blase“ platzen soll, die sich mit milliardenschweren Unternehmen aufbaut, die auch ohne KI Milliarden Gewinne einfahren, dass wird mal eben zur Seite geschoben. „Die Blase wird schon platzen“…
        Lieber auf 4chan mit anderen Theoretikern diskutieren, als hier im Forum.
        Meine Meinung.
        Ich gebe zu, dass der zweite Absatz etwas verallgemeinert war. Die anderen beiden Absätze hab ich aber explizit so geschrieben, dass das meine Meinung bzw. Vermutung ist. Ich spreche hier von keinen Fakten. Ich kann ja nichts beweisen.
      • Von Keksdeu Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Valve hat kein gutes Händchen mit Hardware releases, bei der Steam Deck war es doch auch so, dass es Hardware irgendwie nicht gab und sich das verzögerte.

        Dennoch bin ich auch die Steam Frame gespannt, irgendwie nervt mich meine Quest 3s und das ganze zeugs von Meta.

        Ich wünsche uns allen gute günstige Hardware!
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