Mit ChatGPT: So gut ist das neue Microsoft Bing im Hands-on-Test

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Neues Microsoft Bing mit integriertem ChatGPT
Quelle: Microsoft

Microsoft verteilt den Zugang zum Beta-Test für das neue Bing an immer mehr registrierte Mitglieder auf der Warteliste. Im ersten Hands-on-Test muss das neue Bing mit ChatGPT zeigen, was es bereits kann.

Im Gegensatz zur Webseitenversion von Open AI kombiniert das neue Microsoft Bing bei Suchanfragen nicht nur den Textchat von ChatGPT, sondern gibt eine Quellenangabe mit Internetlinks an. Wer möchte, kann das neue Bing mit Open AI-Technik ausprobieren, indem man sich auf der Webseite bing.com/new auf einer Warteliste einträgt und dann von Microsoft als Tester freigeschaltet wird. Im Laufe des Jahres wird das AI-Bing dann für alle Nutzer veröffentlicht. Die PCGH-Redaktion kann bereits das neue Bing samt KI-Chat testen. Aktuell arbeitet Microsoft die Warteliste ab. Innerhalb der ersten 48 Stunden nach Vorstellung des neuen Bing hatten sich über eine Million Personen auf die Warteliste setzen lassen. Konkurrent Google hat dagegen noch nicht bekannt gegeben, wann ihr KI-Tool Bard in der Google-Suche öffentlich getestet werden kann, und machte jüngst mit einem Milliarden-Dollar-Fehler auf sich aufmerksam.

Bing mit ChatGPT: News schreiben, Bewerbung verfassen und mehr

Im ersten Hands-on vom neuen Bing fällt auf, dass in der deutschen Ausgabe bis zu 2.000 Zeichen im Chatfeld eingegeben werden können. Jede Anfrage wird neben den Internetlinks auch als Chat beantwortet. Im Chat werden Fußnoten mit Internetlinks zu den Quellen angezeigt. Allerdings sind lediglich die ersten drei Quellenangaben zu sehen, falls mehr Querverweise existieren, muss man erneut klicken. Es sind auch anschließende Fragen möglich, sodass Bing weiß, wenn man etwa danach fragt, wie das Spiel bewertet worden ist, dass sich diese Frage auf das zuvor gesuchte Hogwarts Legacy bezieht. Wer möchte, kann das KI-Tool dazu nutzen, etwa einen kleinen Artikel zu verfassen. In Verbindung mit der Integration in Microsoft Edge Version 111 lässt sich sogar die gewünschte Tonalität angeben, in der ChatGPT antworten soll. Je nach Serverauslastung kann eine Antwort schon mal bis zu 20 Sekunden auf sich warten lassen, doch an der Geschwindigkeit und der Qualität der Antworten wird ständig weitergearbeitet.

In der Galerie: Chat GPT im Praxistest

Bildergalerie

Bei Chat GPT werden Millionen an Trainingsdatensätze genutzt, die automatisch jeder erstellt, wenn eine Eingabe getätigt wird. Jeder eingegebene Text wird dann via der KI-Technik Mustererkennung quantitativ, also mit statistischen Methoden, ausgewertet. Letztlich werden dann zu ein paar eingegebenen Stichworten Texte generiert. Zur Refinanzierung dient bei Bing gekennzeichnete Werbeanzeigen, eine finanzielle Vergütung der Webseitenanbieter, die als Quelle dienen, findet aktuell nicht statt. So fordern Verlage bereits eine Lizenzgebühr für die Chatbot-Nutzung, wie der Tagesspiegel berichtet. Laut Microsoft soll der generierte Traffic auf die Fußnoten als Bezahlung genügen. Eine weitere KI-Technik von Open AI können Abonnenten von Microsoft 365 nutzen. Durch die Eingabe von Begriffen wird mittels Dall-E ein Bild erzeugt, das in sozialen Netzwerken, Word, Powerpoint und Co. geteilt werden kann. Generierte Bilder lassen sich auf create.microsoft.com hoch- und herunterladen.

Ebenfalls lesenswert: KI-Tool: Kostenpflichtiges ChatGPT-Abo in Deutschland verfügbar - das sind die Kosten

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Sammlung zum neuen Microsoft Bing mit ChatGPT:

  • Innerhalb der ersten 48 Stunden nach Vorstellung des neuen Bing mit ChatGPT hatten sich über eine Million Personen auf die Warteliste für das neue Bing setzen lassen. Aktuell arbeitet Microsoft die Warteliste ab und schaltet immer mehr Zugänge frei.
  • Im ersten Hands-on-Test fällt auf, dass in der deutschen Ausgabe bis zu 2.000 Zeichen im Chatfeld eingegeben werden können. Jede Anfrage wird neben den Internetlinks auch als Chat beantwortet. Im Chat werden Fußnoten mit Internetlinks zu den Quellen angezeigt.
  • Das KI-Texterstellungstool kann auch dazu benutzt werden, Newsartikel oder Bewerbungsschreiben zu verfassen.

Quellen: Microsoft, Windowslatest, Tagesspiegel

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ZakMc PC-Selbstbauer(in)
        So wirklich glücklich bin ich mit der normalen Bing suche nicht. Google liefert bei weiten die besseren Ergebnisse. Sicherlich ist es immer noch anstrengend am Ende die richtige Informationen zu finden. Auch die Suche direkt über Bilder funktioniert nicht mehr so optimal. Mir ist aufgefallen das auch dort mittlerweile Schindluder betrieben wird. Ich werde das neue Bing auf jeden Fall ausprobieren!
      • Von ZakMc PC-Selbstbauer(in)
        So wirklich glücklich bin ich mit der normalen Bing suche nicht. Google liefert bei weiten die besseren Ergebnisse. Sicherlich ist es immer noch anstrengend am Ende die richtige Informationen zu finden. Auch die Suche direkt über Bilder funktioniert nicht mehr so optimal. Mir ist aufgefallen das auch dort mittlerweile Schindluder betrieben wird. Ich werde das neue Bing auf jeden Fall ausprobieren!
      • Von Gast1728637801
        Was ein genialer Marketingschachzug, man hat den Parser aus einem Textandventure mit einer dauerbehinderten Suchmaschine gekreuzt. Gentechnik ist der letzte Scheisdreck dagegen...
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