Mit ChatGPT-4: Microsoft bringt KI-Tool in die Seitenleiste vom Edge-Browser
Open AI hat ChatGPT-4 vorgestellt und verraten, dass damit bereits seit Februar das neue Microsoft Bing läuft. Im neuen Microsoft Edge zieht das KI-Tool in die Seitenleiste ein.
Microsoft testet bereits seit 7. Februar das neue Bing mit dem KI-Co-Piloten auf Basis von ChatGPT. Bislang können nur Tester daran teilnehmen, die sich auf eine Warteliste gesetzt haben. Gemeinsam mit der Version 111 vom Webbrowser Microsoft Bing hält nun das neue Bing Einzug auf Windows 11 und Windows 10. Hierzu wird im Edge standardmäßig eine Seitenleiste mit verschiedenen Tools, darunter Bing, angezeigt. Auf Wunsch kann der Anwender die Seitenleiste auch ausblenden, die Bing-Schaltfläche bleibt aber immer erhalten. Ein großer Bing-Button liefert Direktzugriff auf die Microsoft-Suchmaschine. Falls man bereits ein Betatester ist, kann man darüber auch die Chatfunktion ausprobieren. Hierzu greift die Suchmaschine auf ChatGPT-4 zurück, das die Firma Open AI vorgestellt hat.
ChatGPT-4 mit Microsoft Bing oder als Abonnent von ChatGPT Plus nutzen
Wer ChatGPT-4 außerhalb von Microsofts Bing nutzen möchte, muss entweder als Entwickler bei Open AI registriert sein oder ein kostenpflichtiges Abonnement ChatGPT Plus bei Open AI abschließen. Zum Preis von 23,80 US-Dollar pro Monat bekommen Anwender den Plus-Zugang und finanzieren so die Weiterentwicklung des Services. Allerdings gibt Sam Altman, CEO von Open AI an, dass zu Beginn der Zugang zu ChatGPT-4 limitiert ist und man nur in begrenztem Umfang Frage-Antwort-Szenarien durchführen kann, um das KI-Tool nicht durcheinanderzubringen. Im Vergleich zum bisherigen ChatGPT-3.5 will Open AI den Service schneller und die Antworten treffsicherer gemacht haben. Wie bereits Betatester vom neuen Bing erleben, kann ChatGPT nur noch bis zu 10 Konversationen pro Sitzung führen, danach muss man das Gedächtnis der KI löschen und eine neue Unterhaltung starten. So sollen eine Halluzination, also die Erfindung von Antworten, sowie kuriose Rückmeldungen verhindert werden. Neu ist auch, dass ChatGPT-4 nun hochgeladene Bilder via Mustererkennung interpretieren kann, doch noch fehlt die Uploadfunktion. Hierzu werkelt Microsoft bereits an Visual ChatGPT.
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Im Gegensatz zur Webseitenversion von Open AI kombiniert das neue Microsoft Bing bei Suchanfragen nicht nur den Textchat von ChatGPT, sondern gibt eine Quellenangabe mit Internetlinks an. Wer möchte, kann das neue Bing mit Open AI-Technik ausprobieren, indem man sich auf der Webseite bing.com/new auf einer Warteliste einträgt und dann von Microsoft als Tester freigeschaltet wird. Im Laufe des Jahres wird das AI-Bing dann für alle Nutzer veröffentlicht. Mit Dall-E können Abonnenten von Microsoft 365 bereits eine KI von Open AI zur Bilderstellung nutzen. Morgen stellt Microsoft auf einem Online-Event ab 17 Uhr deutscher Zeit die Integration von KI-Tools in Office vor.
Ebenfalls lesenswert: Mit ChatGPT: Microsoft schraubt an neuer Bilderstellungs-KI
Sammlung zu ChatGPT-4 in Microsoft Edge:
- Mit dem Microsoft Edge in Version 111 hält das neue Bing Einzug auf Windows 10 und Windows 11.
- Ein großer Bing-Button liefert Direktzugriff auf die Microsoft-Suchmaschine. Falls man bereits ein Betatester ist, kann man darüber auch die KI-basierte Chatfunktion ausprobieren.
- Der KI-Co-Pilot greift dabei auf ChatGPT-4 zurück, das von Open AI vorgestellt wurde. Außerhalb vom neuen Bing kann man ChatGPT-4 nur als Entwickler oder Abonnent von ChatGPT Plus nutzen. ChatGPT-4 soll schneller arbeiten und durch eine Begrenzung der Konversationslänge präzisere Antworten liefern als bislang.

Es gibt doch gar kein "ChatGPT-4".
ChatGPT (nicht Plus) basiert aktuell auf GPT-3.5.
ChatGPT Plus basiert nun auf GPT-4.
Das eine (ChatGPT) ist die Oberfläche und die Chat Funktionalität. Das andere (GPT-3.5 und GPT-4) das zugrunde liegende Sprachmodell.
Zwei paar Stiefel.
Schreibt doch nicht immer einfach von anderen Medien an sondern informiert euch selbst ?♂️