Asus ROG Swift OLED PG32UCDP im Test: 4K-OLED-Pracht, Dual-Mode mit bis zu 480 Hz
Quelle: PCGH
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Asus ROG Swift OLED PG32UCDP im Test: 4K-OLED-Pracht, Dual-Mode mit bis zu 480 Hz

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Test-Fazit zum Asus ROG Swift OLED PG32UCDP

An dem feinen Gaming-Display von Asus gibt es praktisch nichts zu kritisieren. Der PG32UCDP bietet ein feines, sehr kontraststarkes und reaktionsschnelles Display. Die Darstellungsqualität ist außerdem sehr beeindruckend, insbesondere im äußerst scharfen 4K-Modus, der dank flotten 240 Hz auch beim Spielen kaum Grund zur Klage gibt. Die Eingabelatenz ist bereits im hochauflösenden "langsamen" Mode angenehm niedrig, das Bild selbst bei schnellen Bewegungen außerordentlich sauber.

Wohl dem, der eine schnelle Grafikkarte besitzt. Ein wenig Unterstützung durch Upsampling ist bei anspruchsvolleren Titeln ratsam, eine Frame Generation kann obendrein sehr nützlich sein, trotz 4K sehr hohe Bildraten zu erzielen. Die möglichen 240 Hz lassen sich so tatsächlich weitestgehend ausschöpfen, was in einem sehr angenehmen, extrem flüssig wirkenden Spielgefühl resultiert.

Test-UFO mit 240 und 480 Hz: Asus ROG Swift OLED PG32UCDP
Asus ROG Swift OLED PG32UCDP - Test-UFO 240 Hz
Asus ROG Swift OLED PG32UCDP - Test-UFO 240 Hz Asus ROG Swift OLED PG32UCDP - Test-UFO 480 Hz

Wer es diesbezüglich auf die Spitze treiben möchte, wechselt via Dual Mode auf Full HD und 480 Hz. Dann reduziert sich die Eingabelatenz abermals um gute 30 Prozent. In kompetitiven Spielen wie Counter-Strike, Apex Legends oder Overwatch lassen sich in Full HD obendrein sehr hohe Bildraten von zumindest 300+ Fps erreichen. Die 480 Hz können also tatsächlich auch gewinnbringend genutzt werden. Und selbst bei solch extrem hohen Frame- und Refreshraten bleibt das Bild auf Asus' Display klar und schlierenfrei.

Sehr sensible, e-sportliche Naturen könnten den Geschwindigkeitsvorteil und die nochmals geschmeidigere Eingabe positiv bemerken. Unmöglich merklich sind solch hohe Refresh- und Bildraten nicht, wie beispielsweise unsere Blindtests verraten. Allerdings gehört schon etwas geschultes Gespür dazu, Unterschiede zwischen 240 und 480 Hz zu erfühlen. Deutlich merklicher ist die auf Full HD reduzierte Auflösung beim Nutzen des 480-Hz-Mode. Bei 32 Zoll ist die Pixeldichte doch arg gering.

Alle Bilder zum getesteten Kandidaten in der Galerie

Sicher werden nicht alle Spieler 480 Hz benötigen, noch dazu in Full HD, wenn doch immer noch sehr geschmeidige 240 Hz bei feiner 4K-Darstellung winken. Doch als Dreingabe, zusätzlich zu der feinen Präsentation in Ultra HD und für kompetitive Spieler, die neben Counter-Strike und Co. auch mal ein Spiel oder einen Film in 4K bewundern möchten, ist der Dual Mode ein interessanter Ansatz. Zumindest, bis die Standards entsprechend erweitert wurden, die Bandbreite ausgebaut und 480 Hz und mehr auch in Ultra HD zur Verfügung stehen.

Auszug der Testtabelle

Produktname ROG Swift OLED PG32UCDP
Bilddiagonale 32 Zoll
Hersteller Asus
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. € 1.800,-/Note: 3-
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/3232020
Ausstattung (20 %) 2,05
Anschlüsse 2 × HDMI 2.1, 1 × DP 1.4, 1 × USB-C, 1× USB-B 3.0, 1× USB-A, 1× Toslink-, S/PDIF-Line-Out, 1× 3,5-mm-Klinken-Line-Out
Max. Auflösung/Pixeldichte 3.840 × 2.160/137,7 ppi
Panel-Typ/Diagonale OLED/81,3 cm
Netzteil/VESA-Halterung Extern/100 × 100
Gewicht/Maße (inkl. Standfuß) 7,3 kg/71,4 cm × 49,9 cm × 27,4 cm
Pivot 90 Grad/neigbar/höhenverst. Nein/-5°, +20°/11
Garantie 3 Jahre
Zubehör HDMI-Kabel, Stromkabel, Werkskalibrierung, DP-Kabel
Eigenschaften (20 %) 2,05
Bildwiederholrate/VRR 1–240 Hz/Freesync (G-Sync Compatible)
Farbtiefe/Farben 10 Bit/1,07 Mrd. Farben
Kontrastverhältnis/Schwarzwert ∞/0,0 cd/m²
Max. Leistungsaufnahme/Stand-by 90,8 Watt/0,1 Watt
Farbraumvolumen 147 %/101 %
Besonderheiten Fadenkreuz, Hz-Einblendung, KVM, LMB-Technik, PiP, PbP, Schwarzaufhellung
Leistung (60 %) 1,16
Input Lag (Leo Bodnar/Nvidia LDAT) 12,8 ms/3,5 ms
Farbtreue (ø Delta E 2000) 1,9
ø Reaktionszeit (Min.-Max.) 0,6 ms (0–0,9 ms)
Min.-max. Helligkeit, Abweichungen 66,2–406,3 cd/m², bis 3 %
VRR-Funktionalität Voller Bereich
Schlieren-/Korona-Bildung Nicht sichtbar
Endnote 1,52
+ Dual Mode mit UHD 240 Hz & Full HD 480 Hz
+ Farbtreue und Input-Lag
- Hoher Preis

PCGH-Wertung

1,51

Summa summarum

Alles in allem hat uns Asus' ROG Swift OLED PG32UCDP ausgesprochen gut gefallen und uns nach dem Test beeindruckt zurückgelassen. Der Monitor leistet sich praktisch keinen Kritikpunkt. Das Bild ist selbst in Bewegung scharf, bietet brillante Farben und Kontrast. Die 4K-Präsentation mit 240 Hz bietet ein fabelhaftes Spielerlebnis, dank hoher maximaler Leuchtkraft wirken auch HDR-Games sehr knallig und farbenfroh. Aktuell gehört das Spielerlebnis mit dem PG32UCDP zum Besten, was man auf einer Mattscheibe erleben kann. Der vielleicht einzige, etwas gewichtigere Kritikpunkt ist der nicht ganz niedrige Preis. Kurzfristig war Asus' ROG Swift OLED PG32UCDP zwar schon für rund 1.500 Euro erhältlich, doch diese Exemplare wurden offenbar bereits aufgekauft. Zum Redaktionsschluss liegt der Preis im Vergleich bei ca. 1.800 Euro.

Meinungen

Meinung

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Was halten Sie von Asus' Dual-Mode-OLED-Display? Wäre ein 480-Hz-Mode in Full HD zum kompetitiven Spielen eine Option für Sie oder wären Sie primär an der feinen Bildqualität in 4K bei noch immer ziemlich flotten 240 Hz interessiert? Schreiben Sie uns Ihre Meinung und berichten Sie von Ihren eigenen Erfahrungen. Nutzen Sie unsere Kommentar-Funktion! Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, können Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren die geltenden Forenregeln.

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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Anschlüsse, Features und OLED-Schutz
  3. Seite 3 Bildqualität, Input Lag und Testtabelle
  4. Seite 4 Fazit und Kommentare
    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Ich muss den Thread mal wieder ein wenig ausgraben, da das Modell aktuell mein Favorit ist für meine geplante Anschaffung in etwa 4-5 Wochen, da scheinbar 32" QD OLEDS der 4. Gen noch auf sich warten lassen. Hat diesen jemand nun schon länger im Einsatz, vielleicht in Kombination mit Homeoffice und somit auch viel relativen statischen Inhalten? Falls ja, wie schlägt er sich und wie oft sollte man hier OLED Care ausführen? Falls jemand ein paar Gedanken dazu hat, bin ich sehr dankbar.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Ich muss den Thread mal wieder ein wenig ausgraben, da das Modell aktuell mein Favorit ist für meine geplante Anschaffung in etwa 4-5 Wochen, da scheinbar 32" QD OLEDS der 4. Gen noch auf sich warten lassen. Hat diesen jemand nun schon länger im Einsatz, vielleicht in Kombination mit Homeoffice und somit auch viel relativen statischen Inhalten? Falls ja, wie schlägt er sich und wie oft sollte man hier OLED Care ausführen? Falls jemand ein paar Gedanken dazu hat, bin ich sehr dankbar.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Ben das Ding
        Jeder stellt sich für 3-4k€ einen 80 Zoll OLED in die Bude aber am Monitor wird gespart.
        Da hat man aber auch weit mehr von als von solchen billigen Monitore.

        Schon 55 Zoll hat nen deutlichen Mehrwert als 4K.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von PCGH_Richie
        Wobei das bei allen anderen Paneltypen, nicht nur OLED, auch vorkommt. Sobald es runter auf 1–5 Fps geht, wird es stets knifflig mit G-Sync/Freesync, selbst bei doppelter/dreifacher Frequenz. Im typisch spielbaren, niedrigen Framebereich von 20 bis 50 Fps hatten wir aber auch einige Kandidaten über die Jahre, die durch die Frequenz sichtbar flickerten. Der Asus hier gehört nicht dazu.
        Ich hab nochmal mit meinem MSI getestet.
        Diablo 4 an definierter Stelle VRR flicker mit ner 78800XT.
        Gleiche Stelle mit ner 4060ti, kein VRR flicker.
        Auch an anderen Stellen, zB YT Videos nen grosser Unterschied.
        Das habe ich aber schon damals mit meiner 4070 bemerkt.
      • Von SchwarzerQuader Software-Overclocker(in)
        Ein Hinweis bzw. eine Bitte zur Farbraumangabe: Unterscheidet zwischen absolutem Volumen und tatsächlicher Abdeckung.

        Im Text heißt es: " selbst der anspruchsvollere Adobe-RGB-Farbraum füllt unser Test-Gerät mit 101 Prozent aus."
        In den Grafiken darunter sieht man dann deutlich, dass der Adobe-RGB-Farbraum aber zu guten Teilen NICHT abgedeckt wird.
        Die "Gamut"-Zahlen darunter zeigen, woran es liegt: Das Farbraumvolumen ist zwar ca. 1,3 Mio. CCU groß, was relativ gesehen 101% entspricht. Da die Primärfarben aber andere sind, ist die Übereinstimmung mit Adobe-RGB deutlich geringer (u.a. zu wenig grün, zu viel gelb und rot), farbkritisches Arbeiten also damit nicht gut möglich.
        Manche Reviews geben daher beide Zahlen an (absolute Größe und relative Größe, also tatsächliche Abdeckung), manche geben nur die tatsächliche Abdeckung an. Beides finde ich besser, da es so wie es jetzt ist eine Genauigkeit suggerieren kann, die so nicht vorhanden ist.
      • Von Drumonymus Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von flashempire
        Jepp, , mit USBC Alt Mode ist es erträglicher. Beim Samsung Odyssee G95 und Co. 49 Zoll Widescreen gibt es nicht mal das, unfassbar was die Hersteller an einem 1300 Euro Monitor sparen, als wenn sie dafür 250 Euro pro Input abdrücken müssten, das ist echt armselig. Ich würde sogar 1500 Euro zahlen, wenn sie 2 USBC Alt Mode und 2 DisplayPort extra einbauen, Sogar mein TV aus dem Jahre 2014 hat 4 HDMI Eingänge.

        Nur mal zur Übersicht, was ich an Geräten gern betreiben würde OHNE umzustecken:

        Steam Deck OLED
        Gaming PC (nur DisplayPort)
        Mac M1 (120 Hz nur mit DisplayPort /USBC Alt Mode)
        Arbeitslaptop (nur DisplayPort)
        Wäre dann vielleicht ein DP Switch eine Option? Weiß auch nicht, warum Fernseher meist mehr Eingänge haben, als Monitore. An meinem Fernseher nutze ich glaube ich keinen einzigen HDMI Eingang, nur wenn ich mal zum Spaß den PC dran hänge.
      Direkt zum Diskussionsende
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