Asus ROG Swift OLED PG32UCDP im Test: 4K-OLED-Pracht, Dual-Mode mit bis zu 480 Hz

Asus macht mit neuen Monitoren von sich hören. Der Neuzugang ROG Swift PG32UCDP mit OLED-Display und Dual-Mode bietet 240 Hz in UHD, 480 Hz in Full HD sowie knallige Farben, tiefstes Schwarz und rasantes Bewegtbild. Der vielleicht beste OLED-Monitor für Gamer stellt sich dem Test.

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Asus ROG Swift OLED PG32UCDP im Test: 4K-OLED-Pracht, Dual-Mode mit bis zu 480 Hz
Quelle: PCGH

Asus' 32-Zoll-Dual-Mode-OLED-Monitor PG32UCDP lässt bereits seit einigen Wochen Spielerherzen höher schlagen. Kein Wunder, bietet der Neuzugang der ROG-Swift-Reihe doch beinahe alles, was man sich als Spieler aktuell wünschen könnte. Ein OLED-Display im 16:9-Format mit satten Farben und Kontrasten, eine knackscharfe 4K-Präsentation bei 240 Hz auf 32 Zoll und dank Dual-Mode-Technologie obendrein eine sportliche Full-HD-Performance mit bis zu 480 Hz für kompetitive Spielernaturen. Extrem hohe Bildschärfe, feine Farben und zugleich einen der schnellsten schaltenden Spieler-Monitore überhaupt, was will man mehr? Vielleicht einen OLED-Einbrennschutz und 3 Jahre Garantie? Die sind mit dabei.

Der Monitor mit einer Bilddiagonale mit immerhin 81,3 cm kaschiert die Wuchtigkeit dank "rahmenlosem Design" geschickt, denn der Rand des Panels fällt mit knapp 0,5 cm sehr schlank aus, die nötige Elektronik sowie deren Kühlung verbirgt sich größtenteils in einem ca. 6,2 cm dicken Kasten an der Rückseite. Der dreibeinige, ca. 61 cm breite Standfuß ist ausladend und bietet sicheren Halt, während der Winkel der zwei langen Halterungsfüße flach genug ausfällt, um dazwischen an der Front eine (Fullsize)-Tastatur zu platzieren.

Auf der Rückseite kann auf Wunsch die auffällige RGB-Beleuchtung zugeschaltet werden. Dieses ROG-Logo im Pixel-Look leuchtet optional viel- oder einfarbig, Asus Sync steht ebenfalls zur Verfügung. Die Monitorhalterung bietet eine zusätzliche RGB-Beleuchtung und kann ein Logo auf die Tischoberfläche projizieren (neben dem ROG-Eulenauge können Sie prinzipiell auch eigene nutzen). Für die Montage beispielsweise an einen Monitorarm kann der Ständer einfach abgenommen werden, ein VESA-Adapter liegt dem Monitor bei.

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Scharfe und schnelle W-OLED-Technik

Asus ROG Swift PG32UCDP verbaut ein sogenanntes W-OLED-Display von LG. Das Panel bietet sowohl die Dual-Mode-Technologie (4K/240 Hz oder Full HD/480 Hz), Adaptive Sync in Form von G-Sync Compatible, Freesync Premium Pro sowie DisplayHDR 400 True Black mit einer hohen, angegebenen maximalen Leuchtkraft von 1.300 cd/m² (gemessen haben wir maximal 830,2 cd/m² mit HDR). Bezüglich maximaler Helligkeit steht bei OLED-Displays zu beachten, dass diese punktuell gilt. Eine kleine Fläche kann deutlich heller strahlen als eine große.

Öffnen Sie etwa ein Windows-Fenster mit weißem Inhalt, wird dieses heller, wenn Sie das Fenster verkleinern und dunkler, wenn Sie es aufziehen. Ein kleiner, heller Punkt auf dem Monitor kann daher mit annähernd maximaler Helligkeit strahlen (annäherungsweise jene maximalen 1.300 cd/m², welche Asus in den Spezifikationen angibt). Ist das Fenster maximiert, das gesamte Bild weiß und strahlt mit gleichmäßiger Helligkeit, so nähert sich die uniforme Helligkeit jenen 400 cd/m² an, die bei dem DisplayHDR-Standard 400 angegeben werden.

Der Zusatz "True Black" ist dabei allerdings auch eine Beachtung wert, denn diese neue Spezifikation ist explizit für OLED-Displays eingeführt worden und unterscheidet sich von den regulären DisplayHDR-Standards. So müssen Bildschirme für den "True Black"-Zusatz etwa innerhalb 2 Frames zwischen Schwarz und maximaler Helligkeit wechseln können (bei 240 Hz demnach unter 8,3 ms, bei 480 Hz gar in nur 4,2 ms), während reguläre Non-"True-Black"-HDR-Displays dazu bis zu 8 Frames in Anspruch nehmen dürfen.

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Die von LG entwickelte und bei Asus' PG32UCDP in dritter Generation zum Einsatz kommende W-OLED-Technologie unterscheidet sich von der von Samsung entwickelten QD-OLED-Technik (Quantum Dot OLED). Bei dem LG-Display kommt eine zusätzliche weiße LED (daher das "W" wie "White"-OLED). Im Gegensatz zu Samsungs QD-OLED-Ansatz, bei dem ein blauer (UV-)Lichtimpuls die einzelnen, winzigen Quantum Dots (Rot, Blau, Grün) "erregt", die darauf selbst reine Farben abgeben, nutzt W-OLED von LG weißes Licht eines OLED-Layers, welches wiederum durch Farbfilter projiziert wird. Diese Farbfilter absorbieren wiederum einen Teil des Lichts, schlucken ein wenig Effizienz/Energie.

W-OLED LG-Panel der dritten Generation

Um diesen Verlust auszugleichen und auch ein weißes (und nicht durch die Filter gedämmt gräuliches) Licht produzieren zu können, kommt bei W-OLED ein zusätzlicher, weißer Filter zum Einsatz. Bei reinweißem Licht wird das weiße Licht des OLED-Layers durch alle vier (RGB plus W für "White") Filter geleitet. Im Gegensatz zu QD-OLEDs, bei denen ein blauer OLED-Layer die Quantum Dots lediglich "erregt" und die darauf selbst das farbige Licht abgeben ("Top-Emitting"), wird bei W-OLED das weiße Licht von hinten durch (Farb-)Filter geleitet ("Bottom Emitting").

Da die Filter einen Teil des Lichts absorbieren, ein Teil des Lichts obendrein zwischen dem Licht emittierenden OLED-Layer und Filtern verlustig geht, muss die Beleuchtung bei W-OLED tendenziell stärker strahlen. Der potenziell daraus resultierende, erhöhte Energiebedarf steigert bei W-OLED tendenziell auch die Einbrenngefahr.

Um wiederum diesen tendenziell erhöhten Energiebedarf zu kompensieren, kommen bei neueren LG-Displays (Gen 2, Gen 3) sogenannte Microlens Arrays (MLA) zum Einsatz. Diese Mikrolinsen bündeln das Licht, konzentrieren es auf die Farbfilter, was wiederum die Effizienz erhöht und damit die Einbrenngefahr reduziert sowie den Helligkeitsverlust minimiert. Im Asus PG32UCDP ist ein LG-W-OLED der dritten Generation verbaut, dieses bietet die nochmals verbesserte Variante MLA+. Darüber hinaus kommt LGs "META Multi-Booster" zum Einsatz, dabei handelt es sich im Grunde um einen Algorithmus, der einzelne Szenen analysiert, Farben sowie Kontraste abstimmt und eine höhere Spitzenhelligkeit gewährleisten kann.

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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Anschlüsse, Features und OLED-Schutz
  3. Seite 3 Bildqualität, Input Lag und Testtabelle
  4. Seite 4 Fazit und Kommentare
    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Ich muss den Thread mal wieder ein wenig ausgraben, da das Modell aktuell mein Favorit ist für meine geplante Anschaffung in etwa 4-5 Wochen, da scheinbar 32" QD OLEDS der 4. Gen noch auf sich warten lassen. Hat diesen jemand nun schon länger im Einsatz, vielleicht in Kombination mit Homeoffice und somit auch viel relativen statischen Inhalten? Falls ja, wie schlägt er sich und wie oft sollte man hier OLED Care ausführen? Falls jemand ein paar Gedanken dazu hat, bin ich sehr dankbar.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Ich muss den Thread mal wieder ein wenig ausgraben, da das Modell aktuell mein Favorit ist für meine geplante Anschaffung in etwa 4-5 Wochen, da scheinbar 32" QD OLEDS der 4. Gen noch auf sich warten lassen. Hat diesen jemand nun schon länger im Einsatz, vielleicht in Kombination mit Homeoffice und somit auch viel relativen statischen Inhalten? Falls ja, wie schlägt er sich und wie oft sollte man hier OLED Care ausführen? Falls jemand ein paar Gedanken dazu hat, bin ich sehr dankbar.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Ben das Ding
        Jeder stellt sich für 3-4k€ einen 80 Zoll OLED in die Bude aber am Monitor wird gespart.
        Da hat man aber auch weit mehr von als von solchen billigen Monitore.

        Schon 55 Zoll hat nen deutlichen Mehrwert als 4K.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von PCGH_Richie
        Wobei das bei allen anderen Paneltypen, nicht nur OLED, auch vorkommt. Sobald es runter auf 1–5 Fps geht, wird es stets knifflig mit G-Sync/Freesync, selbst bei doppelter/dreifacher Frequenz. Im typisch spielbaren, niedrigen Framebereich von 20 bis 50 Fps hatten wir aber auch einige Kandidaten über die Jahre, die durch die Frequenz sichtbar flickerten. Der Asus hier gehört nicht dazu.
        Ich hab nochmal mit meinem MSI getestet.
        Diablo 4 an definierter Stelle VRR flicker mit ner 78800XT.
        Gleiche Stelle mit ner 4060ti, kein VRR flicker.
        Auch an anderen Stellen, zB YT Videos nen grosser Unterschied.
        Das habe ich aber schon damals mit meiner 4070 bemerkt.
      • Von SchwarzerQuader Software-Overclocker(in)
        Ein Hinweis bzw. eine Bitte zur Farbraumangabe: Unterscheidet zwischen absolutem Volumen und tatsächlicher Abdeckung.

        Im Text heißt es: " selbst der anspruchsvollere Adobe-RGB-Farbraum füllt unser Test-Gerät mit 101 Prozent aus."
        In den Grafiken darunter sieht man dann deutlich, dass der Adobe-RGB-Farbraum aber zu guten Teilen NICHT abgedeckt wird.
        Die "Gamut"-Zahlen darunter zeigen, woran es liegt: Das Farbraumvolumen ist zwar ca. 1,3 Mio. CCU groß, was relativ gesehen 101% entspricht. Da die Primärfarben aber andere sind, ist die Übereinstimmung mit Adobe-RGB deutlich geringer (u.a. zu wenig grün, zu viel gelb und rot), farbkritisches Arbeiten also damit nicht gut möglich.
        Manche Reviews geben daher beide Zahlen an (absolute Größe und relative Größe, also tatsächliche Abdeckung), manche geben nur die tatsächliche Abdeckung an. Beides finde ich besser, da es so wie es jetzt ist eine Genauigkeit suggerieren kann, die so nicht vorhanden ist.
      • Von Drumonymus Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von flashempire
        Jepp, , mit USBC Alt Mode ist es erträglicher. Beim Samsung Odyssee G95 und Co. 49 Zoll Widescreen gibt es nicht mal das, unfassbar was die Hersteller an einem 1300 Euro Monitor sparen, als wenn sie dafür 250 Euro pro Input abdrücken müssten, das ist echt armselig. Ich würde sogar 1500 Euro zahlen, wenn sie 2 USBC Alt Mode und 2 DisplayPort extra einbauen, Sogar mein TV aus dem Jahre 2014 hat 4 HDMI Eingänge.

        Nur mal zur Übersicht, was ich an Geräten gern betreiben würde OHNE umzustecken:

        Steam Deck OLED
        Gaming PC (nur DisplayPort)
        Mac M1 (120 Hz nur mit DisplayPort /USBC Alt Mode)
        Arbeitslaptop (nur DisplayPort)
        Wäre dann vielleicht ein DP Switch eine Option? Weiß auch nicht, warum Fernseher meist mehr Eingänge haben, als Monitore. An meinem Fernseher nutze ich glaube ich keinen einzigen HDMI Eingang, nur wenn ich mal zum Spaß den PC dran hänge.
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