Asus ROG Swift OLED PG32UCDP im Test: 4K-OLED-Pracht, Dual-Mode mit bis zu 480 Hz
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Bild- und Textqualität
Das nicht gekrümmte, mit einer entspiegelten, leicht matten Anti-Glare-Oberfläche versehene 16:9-Panel kommt mit einer Werkskalibrierung. Es besticht bereits auf dem Desktop mit satten Farben, tiefem Schwarz und einer knackigen 4K-Präsentation. Dank "klassischem" Raster des W-OLED-Panels ist auch feiner Text hervorragend leserlich und knackscharf, Farbsäume oder "Fringing" treten bei unserem Testmuster nicht auf, Asus' Clear-Pixel-Edge-Algorithmus hilft obendrein bei der Textdarstellung aus. Beeindruckend ist in erster Linie aber das tiefschwarze Schwarz in Kombination mit den satten, kontraststarken Farben.
Farbqualität
Unsere Messungen bescheinigen dem ROG Swift PG32UCDP eine sRGB-Farbraumabdeckung von satten 147 Prozent, selbst der anspruchsvollere Adobe-RGB-Farbraum füllt unser Test-Gerät mit 101 Prozent aus. Die Farbtreue ist mit einer durchschnittlichen Abweichung von 1,9 (avg. Delta E 2000) ebenfalls exzellent, noch besser ist die maximale Helligkeitsabweichung von lediglich 3 Prozent. Beim Einsatz der uniformen Ausleuchtung messen wir eine maximale Helligkeit von 406,3 cd/m², die maximale Helligkeit bei abgeschalteter Einheitsausleuchtung ermessen wir mit 830,2 cd/m² (HDR Peak).
Helligkeit
Generell wirkt das Bild ausgesprochen scharf, satt und farbenfroh. Die HDR-Peak-Helligkeit bringt obendrein viel Dynamik in Spiele und Anwendungen mit entsprechendem (und gutem!) Support. Da selten das gesamte Bild mit voller (HDR-)Helligkeit strahlen muss, sondern zumeist nur einige wenige, kleinere Elemente in einer Szene (etwa eine Fackel im Dunklen, der Mond am Nachthimmel, eine Neonreklame in düsteren Häuserschluchten), ist die Leuchtkraft trotz "nur" DisplayHDR 400 True Black zumeist erfreulich hoch.
Reaktionszeiten und Input Lag
Eine Besonderheit der OLED-Technik und dem ROG Swift PG32UCDP verbauten W-OLED-Panel im Speziellen, ist aber natürlich die schnelle Reaktionszeit und das praktisch vollkommen Schlieren- und Ghosting-freie Bild sowie die hohe Aktualisierungsrate, sprich: das Bild in Bewegung. Die OLED-typisch blitzgeschwinde Reaktionszeit von durchschnittlich 0,6 ms sorgt für eine sehr hohe Bildstabilität ohne sichtbares Nachziehen, dank (extrem) hoher Refreshraten ist auch der Input Lag sehr niedrig. Wir messen eine Button-to-Pixel-Verzögerung von gerade einmal 3,5 ms (240 Hz), im 480-Hz-Mode und bei Full-HD-Darstellung sind es sogar nur 2,4 ms. Auf der nächsten Seite ziehen wir ein umfassendes Fazit zum Asus ROG Swift PG32UCDP und teilen separat vom Test unsere Meinungen zum Modell.

Schon 55 Zoll hat nen deutlichen Mehrwert als 4K.
Diablo 4 an definierter Stelle VRR flicker mit ner 78800XT.
Gleiche Stelle mit ner 4060ti, kein VRR flicker.
Auch an anderen Stellen, zB YT Videos nen grosser Unterschied.
Das habe ich aber schon damals mit meiner 4070 bemerkt.
Im Text heißt es: " selbst der anspruchsvollere Adobe-RGB-Farbraum füllt unser Test-Gerät mit 101 Prozent aus."
In den Grafiken darunter sieht man dann deutlich, dass der Adobe-RGB-Farbraum aber zu guten Teilen NICHT abgedeckt wird.
Die "Gamut"-Zahlen darunter zeigen, woran es liegt: Das Farbraumvolumen ist zwar ca. 1,3 Mio. CCU groß, was relativ gesehen 101% entspricht. Da die Primärfarben aber andere sind, ist die Übereinstimmung mit Adobe-RGB deutlich geringer (u.a. zu wenig grün, zu viel gelb und rot), farbkritisches Arbeiten also damit nicht gut möglich.
Manche Reviews geben daher beide Zahlen an (absolute Größe und relative Größe, also tatsächliche Abdeckung), manche geben nur die tatsächliche Abdeckung an. Beides finde ich besser, da es so wie es jetzt ist eine Genauigkeit suggerieren kann, die so nicht vorhanden ist.
Nur mal zur Übersicht, was ich an Geräten gern betreiben würde OHNE umzustecken:
Steam Deck OLED
Gaming PC (nur DisplayPort)
Mac M1 (120 Hz nur mit DisplayPort /USBC Alt Mode)
Arbeitslaptop (nur DisplayPort)