Asus ROG Swift OLED PG32UCDP im Test: 4K-OLED-Pracht, Dual-Mode mit bis zu 480 Hz
Quelle: PCGH
Seite 3:

Asus ROG Swift OLED PG32UCDP im Test: 4K-OLED-Pracht, Dual-Mode mit bis zu 480 Hz

34
Test Philipp Reuther Jan Hauck Richard Engel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Bild- und Textqualität

Das nicht gekrümmte, mit einer entspiegelten, leicht matten Anti-Glare-Oberfläche versehene 16:9-Panel kommt mit einer Werkskalibrierung. Es besticht bereits auf dem Desktop mit satten Farben, tiefem Schwarz und einer knackigen 4K-Präsentation. Dank "klassischem" Raster des W-OLED-Panels ist auch feiner Text hervorragend leserlich und knackscharf, Farbsäume oder "Fringing" treten bei unserem Testmuster nicht auf, Asus' Clear-Pixel-Edge-Algorithmus hilft obendrein bei der Textdarstellung aus. Beeindruckend ist in erster Linie aber das tiefschwarze Schwarz in Kombination mit den satten, kontraststarken Farben.

Farbqualität

Unsere Messungen bescheinigen dem ROG Swift PG32UCDP eine sRGB-Farbraumabdeckung von satten 147 Prozent, selbst der anspruchsvollere Adobe-RGB-Farbraum füllt unser Test-Gerät mit 101 Prozent aus. Die Farbtreue ist mit einer durchschnittlichen Abweichung von 1,9 (avg. Delta E 2000) ebenfalls exzellent, noch besser ist die maximale Helligkeitsabweichung von lediglich 3 Prozent. Beim Einsatz der uniformen Ausleuchtung messen wir eine maximale Helligkeit von 406,3 cd/m², die maximale Helligkeit bei abgeschalteter Einheitsausleuchtung ermessen wir mit 830,2 cd/m² (HDR Peak).

Farbraumabdeckung des Asus PG32UCDP im Test
Asus PG32UCDP - Messungen: Farbraum sRGB Wide Gamut
Asus PG32UCDP - Messungen: Farbraum sRGB Wide Gamut Asus PG32UCDP - Messungen: Farbraum AdobeRGB Wider Gamut

Helligkeit

Generell wirkt das Bild ausgesprochen scharf, satt und farbenfroh. Die HDR-Peak-Helligkeit bringt obendrein viel Dynamik in Spiele und Anwendungen mit entsprechendem (und gutem!) Support. Da selten das gesamte Bild mit voller (HDR-)Helligkeit strahlen muss, sondern zumeist nur einige wenige, kleinere Elemente in einer Szene (etwa eine Fackel im Dunklen, der Mond am Nachthimmel, eine Neonreklame in düsteren Häuserschluchten), ist die Leuchtkraft trotz "nur" DisplayHDR 400 True Black zumeist erfreulich hoch.

Reaktionszeiten und Input Lag

Eine Besonderheit der OLED-Technik und dem ROG Swift PG32UCDP verbauten W-OLED-Panel im Speziellen, ist aber natürlich die schnelle Reaktionszeit und das praktisch vollkommen Schlieren- und Ghosting-freie Bild sowie die hohe Aktualisierungsrate, sprich: das Bild in Bewegung. Die OLED-typisch blitzgeschwinde Reaktionszeit von durchschnittlich 0,6 ms sorgt für eine sehr hohe Bildstabilität ohne sichtbares Nachziehen, dank (extrem) hoher Refreshraten ist auch der Input Lag sehr niedrig. Wir messen eine Button-to-Pixel-Verzögerung von gerade einmal 3,5 ms (240 Hz), im 480-Hz-Mode und bei Full-HD-Darstellung sind es sogar nur 2,4 ms. Auf der nächsten Seite ziehen wir ein umfassendes Fazit zum Asus ROG Swift PG32UCDP und teilen separat vom Test unsere Meinungen zum Modell.

34
  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Anschlüsse, Features und OLED-Schutz
  3. Seite 3 Bildqualität, Input Lag und Testtabelle
  4. Seite 4 Fazit und Kommentare
    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Ich muss den Thread mal wieder ein wenig ausgraben, da das Modell aktuell mein Favorit ist für meine geplante Anschaffung in etwa 4-5 Wochen, da scheinbar 32" QD OLEDS der 4. Gen noch auf sich warten lassen. Hat diesen jemand nun schon länger im Einsatz, vielleicht in Kombination mit Homeoffice und somit auch viel relativen statischen Inhalten? Falls ja, wie schlägt er sich und wie oft sollte man hier OLED Care ausführen? Falls jemand ein paar Gedanken dazu hat, bin ich sehr dankbar.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Ich muss den Thread mal wieder ein wenig ausgraben, da das Modell aktuell mein Favorit ist für meine geplante Anschaffung in etwa 4-5 Wochen, da scheinbar 32" QD OLEDS der 4. Gen noch auf sich warten lassen. Hat diesen jemand nun schon länger im Einsatz, vielleicht in Kombination mit Homeoffice und somit auch viel relativen statischen Inhalten? Falls ja, wie schlägt er sich und wie oft sollte man hier OLED Care ausführen? Falls jemand ein paar Gedanken dazu hat, bin ich sehr dankbar.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Ben das Ding
        Jeder stellt sich für 3-4k€ einen 80 Zoll OLED in die Bude aber am Monitor wird gespart.
        Da hat man aber auch weit mehr von als von solchen billigen Monitore.

        Schon 55 Zoll hat nen deutlichen Mehrwert als 4K.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von PCGH_Richie
        Wobei das bei allen anderen Paneltypen, nicht nur OLED, auch vorkommt. Sobald es runter auf 1–5 Fps geht, wird es stets knifflig mit G-Sync/Freesync, selbst bei doppelter/dreifacher Frequenz. Im typisch spielbaren, niedrigen Framebereich von 20 bis 50 Fps hatten wir aber auch einige Kandidaten über die Jahre, die durch die Frequenz sichtbar flickerten. Der Asus hier gehört nicht dazu.
        Ich hab nochmal mit meinem MSI getestet.
        Diablo 4 an definierter Stelle VRR flicker mit ner 78800XT.
        Gleiche Stelle mit ner 4060ti, kein VRR flicker.
        Auch an anderen Stellen, zB YT Videos nen grosser Unterschied.
        Das habe ich aber schon damals mit meiner 4070 bemerkt.
      • Von SchwarzerQuader Software-Overclocker(in)
        Ein Hinweis bzw. eine Bitte zur Farbraumangabe: Unterscheidet zwischen absolutem Volumen und tatsächlicher Abdeckung.

        Im Text heißt es: " selbst der anspruchsvollere Adobe-RGB-Farbraum füllt unser Test-Gerät mit 101 Prozent aus."
        In den Grafiken darunter sieht man dann deutlich, dass der Adobe-RGB-Farbraum aber zu guten Teilen NICHT abgedeckt wird.
        Die "Gamut"-Zahlen darunter zeigen, woran es liegt: Das Farbraumvolumen ist zwar ca. 1,3 Mio. CCU groß, was relativ gesehen 101% entspricht. Da die Primärfarben aber andere sind, ist die Übereinstimmung mit Adobe-RGB deutlich geringer (u.a. zu wenig grün, zu viel gelb und rot), farbkritisches Arbeiten also damit nicht gut möglich.
        Manche Reviews geben daher beide Zahlen an (absolute Größe und relative Größe, also tatsächliche Abdeckung), manche geben nur die tatsächliche Abdeckung an. Beides finde ich besser, da es so wie es jetzt ist eine Genauigkeit suggerieren kann, die so nicht vorhanden ist.
      • Von Drumonymus Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von flashempire
        Jepp, , mit USBC Alt Mode ist es erträglicher. Beim Samsung Odyssee G95 und Co. 49 Zoll Widescreen gibt es nicht mal das, unfassbar was die Hersteller an einem 1300 Euro Monitor sparen, als wenn sie dafür 250 Euro pro Input abdrücken müssten, das ist echt armselig. Ich würde sogar 1500 Euro zahlen, wenn sie 2 USBC Alt Mode und 2 DisplayPort extra einbauen, Sogar mein TV aus dem Jahre 2014 hat 4 HDMI Eingänge.

        Nur mal zur Übersicht, was ich an Geräten gern betreiben würde OHNE umzustecken:

        Steam Deck OLED
        Gaming PC (nur DisplayPort)
        Mac M1 (120 Hz nur mit DisplayPort /USBC Alt Mode)
        Arbeitslaptop (nur DisplayPort)
        Wäre dann vielleicht ein DP Switch eine Option? Weiß auch nicht, warum Fernseher meist mehr Eingänge haben, als Monitore. An meinem Fernseher nutze ich glaube ich keinen einzigen HDMI Eingang, nur wenn ich mal zum Spaß den PC dran hänge.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk