Metal Hellsinger im Test: Benchmarks & Frametimes
Auf der dritten Seite zum Test von Metal Hellsinger beschäftigen wir uns mit der Performance: Wie läuft das Spiel auf populären Grafikkarten?
In diesem Artikel
Wie bei jedem PCGH-Techniktest üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen mit dem Spiel vertraut gemacht. Das haben wir selbstverständlich auch bei Metall: Hellsinger am PC getan. Bei allen Tests nutzen wir selbstverständlich die aktuellen Grafiktreiber, namentlich der "Game-Ready"-Treiber 516.94 und die AMD Software 22.8.2.
Für Metal Hellsinger beschränken wir uns auf eine Auswahl Grafikkarten-Benchmarks. Bei unserer Evaluation wurde schnell klar, dass der Prozessor nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Selbst ein älterer Vierkerner wie ein Intel Core i7-4790K reicht für 60 Fps und mehr locker aus, unser Testsystem mit Intel Core i9-12900K kommt mit einer Geforce erst oberhalb von 200 Fps langsam an die Grenzen. Die RX 6950 XT in unserem Benchmark läuft indes in Full HD ins CPU-Limit und wird nur noch zu etwa 85-90 % ausgelastet. Auf 500 Fps oder mehr kommen Sie in Metal Hellsinger nur schwerlich. Für unsere Messungen nutzen wir das ausgesprochen nützliche Tool CapFrameX, das jüngst in Version 1.6.9 erschienen ist.
Als Benchmark-Szene wählen wir nach einigen Probemessungen das zweite Level Stygia, dort räumen wir die erste Arena nach dem Start von der Dämonenbrut, dann laufen und hüpfen wir unseren zuvor abgesteckten, 20-sekündigen Parcours ab. Die Bildraten liegen in diesem Bereich etwas niedriger als in einigen anderen Umgebungen, die Bildraten fallen indes nicht deutlich niedriger aus als anderen Umgebungen und etwas höher als in heftigen Gefechten, die sich allerdings nur schwerlich für Messungen reproduzieren lassen - summa summarum ist unsere Benchmarkszene gemäßigt anspruchsvoll.
Bei den Grafikkarten gibt es auf den ersten Blick auch keine größeren Auffälligkeiten. Allerdings mit einer Ausnahme, wie Sie eventuell bereits beim Betrachten der höheren Auflösung festgestellt haben: Die RDNA2-GPUs fallen teils ab WQHD mit einbrechenden P1-Perzentilen ins Auge - nicht so jedoch die Geforce-GPUs, Radeons mit RDNA-1-Architektur oder auf Vega-Basis. Die Ausreißer geschehen immer an gleicher Stelle der Messung. Interessant ist, dass dieses Phänomen ab einer gewissen Auflösung beziehungsweise Lastsituation auftritt, beziehungsweise sich bei steigender Auflösung respektive sinkender GPU-Performance verstärkt. Das wirklich Auffällige ist indes, dass diese Frametime-Aussreißer nur und einzig auf RNDA-2-GPUs auftreten - nicht jedoch mit älteren Radeon-Architekturen. Wir informieren unsere Kontakte bezüglich dieses Verhaltens.
Offenkundig handelt es sich um einen Bug, eventuell ausgelöst durch volumetrischen Nebel, der während dem entsprechenden Messzeitraum im Bild unserer Benchmarkszene sichtbar ist. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass das Ursprung des Problems im RDNA-2-Treiber zu finden ist, dass nur RDNA2 betroffen ist, ist auffällig. Ansonsten - und die entsprechend schlechteren Ergebnisse der RDNA-2-GPUs insbesondere bezüglich der Perzentilen einmal ausgeklammert - verhält sich Metal Hellsinger unauffällig. Das gilt auch für die Speicherbelegung, die während dem Spielen wohl auch dank der recht statischen, beschränkten Level nur wenig Fluktuationen zeigt. Es werden selbst in Ultra HD kaum mehr als 6 GiByte Speicher belegt, geringere Auflösungen drücken den Speicherbedarf allerdings kaum - für flüssiges Spielen mit hohen bis maximalen Details empfehlen wir 8 GiByte Grafikspeicher, 6 sind aber zumindest weitgehend ausreichend. Die RX 5600 XT liefert eine gute Performance und bricht bei den Benchmarks erst in Ultra HD etwas deutlicher ein.
Metal Hellsinger - Fazit
Das schwermetallische Action-Fest dürfte natürlich insbesondere Metal-Heads zusagen, die musikalische Untermalung ist schließlich stark mit dem Gameplay verwoben. Doch hat die rhythmische Dämonen-Hatz auch abseits des grandiosen Soundtracks hohe Qualitäten. Die grafische Umsetzung mit der aktuellen Unity-Engine kann sich sehen lassen, das Design ist ansprechend, die Level und ihre Hintergründe sind mit sichtlicher Hingabe gestaltet. Überhaupt merkt man dem Titel an, dass Herzblut in die Entwicklung floss - und die damit beschworene Dämonenhatz ist auch deshalb so unterhaltsam.
Auch technisch ist das Werk kompetent. Generell ist die Performance hoch, einige Effekte, darunter hübsche dynamische Partikelwolken, sind gar ein gewisser Hingucker. Allerdings kommt Metal Hellsinger nicht an die aalglatte Performance und das bis zur Perfektion gepolishte Design des offenkundigen Vorbilds aus dem Hause id Software heran. Es ist etwa schwierig, dem Spiel ähnlich butterweiche, hohe dreistellige Bildraten zu entlocken, die man selbst mit einem Mittelklasse-Rechner aus Doom Eternal locken kann. Ganz so smooth wie Doom rockt Metal Hellsinger also nicht. Die auffällige Performance mit RDNA-2-GPUs ist in Bezug auf geschmeidiges Gameplay besonders ärgerlich und sollte möglichst bald mittels Patch - eventuell am AMD-Grafikkarten-Treiber - behoben werden.
Quelle: PC Games Hardware
Redakteursengel Raging Richie the Rocking Rampage hat PCGH in die oberen Sphären der 1337-Charts geschossen. Können Sie den Dämonen mashenden Höllenjäger mit dem taktgestählten Abzugsfinger schlagen?
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Habe ja von Steam gekauft, läuft ja auch mega, aber aus Spaß habe ich das mal vom Store getestet, da ich ja ein Gamepass habe und konstant gibt es da mehr FPS.
Macht das Spaß!!!!
Ich kaufe nicht oft zu Release, aber bei dem Spiel ging es auch nicht anders.
Der Preis ist absolut gut.
Als Musiker wünschte ich mir natürlich auch, dass man im Achtel, Sechzehntel oder gar Zweiunddreißigstel Ballernnund Slashen kann, aber das ist leider die Krux solcher Spiele, dass sie auch ein breiteres Publikum ansprechen müssen.
Ich kann das Spiel uneingeschränkt empfehlen und freue mich schon auf den heutigen Feierabend, um wieder in die Hölle hinabzufahren ???
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Das hat jetzt eben gerade nur für Platz ~76000 gereicht
Ich habe keine Probleme mit Latenz, habe halt die Kalibrierung am Anfang gemacht. Der Rhythmus hat auch genau gepasst, das einzige, was für mich schwierig ist, ist dass ich manchmal vom Lied her finde dass es besser passen würde Offbeat zu schießen oder zu schlagen. Oder dass Achtel besser passen. Aber gut, das können sie vermutlich nicht bringen, im Rhythmus zu schießen scheint für Nichtmusiker ja schon ganz schön schwierig zu sein. Kommt vermutlich als DLC, syncopated rhythms xD