Ryzen 3000: der8auer testet Betrieb ohne CPU-Kühler
In einem aktuellen Video, welches jedoch bereits noch vor dem Ryzen-3000-Launch aufgezeichnet wurde, geht Roman "der8auer" Hartung der Frage nach, wie es um den Betrieb der neuen AMD-CPUs ohne CPU-Kühler bestellt ist.
Roman "der8auer" Hartung hat in den vergangenen Wochen die Prozessoren der Ryzen-3000-Reihe bereits aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Vornehmlich ging es dabei um Overclocking, in seinem neuesten Video beschäftigt sich Hartung nun mit Undervolting. Dabei lautet die vorangestellte Frage, ob sich die CPUs auch problemlos ohne Kühler betreiben lassen.
Dabei ist anzumerken, dass Hartung das Video schon weit vor dem Marktstart der Ryzen-3000-Prozessoren aufnahm. Bereits im Juni stellte er sich vor die Kamera. Die Resultate sind allein deshalb eher mit Vorsicht zu genießen, da noch mit einem Pre-Release-BIOS gearbeitet wurde.
Das für den Test verwendete Mainboard stammt derweil von Asus und entspringt der ROG Strix-Reihe. Bei der CPU griff Hartung zu seinem damals einzig verfügbaren Modell der Ryzen-3000-Reihe in Form des Ryzen 5 3600. Bevor der Kühler abgenommen wird, geht es zunächst darum, das untere Limit hinsichtlich Takt und Spannung zu finden.
Was den CPU-Multiplikator betrifft, lässt sich dieser im Falle des verwendeten Mainboards inklusive der damaligen BIOS-Version nicht unter 28 senken, womit der minimal einstellbare Takt bei 2,8 GHz liegt. Die Untergrenze der Kernspannung via BIOS liegt unterdessen bei 0,95 Volt, während die SoC-Spannung mit einem Offset von -0,1 Volt eingestellt ist, was letztlich in 0,925 Volt resultiert.
Sofern der Lüfter montiert bleibt, arbeitet die CPU stabil und bewältigt Durchläufe mit den vorgenommenen Einstellungen im Cinebench R15. Auch nach weiterem Herabsetzen der Kernspannung mittels des Asus Tools TurboV Core auf knapp unter 0,8 Volt ist der Betrieb noch problemlos möglich.
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Anders verhält es sich, sobald dieser abmontiert wird, denn hier kommt Hartung nicht über den Idle-Betrieb hinaus. Wie im Video zu sehen ist, steigen CPU- und Heatspreader-Temperatur kontinuierlich an, der Takt bleibt aber konstant bei rund 2,8 GHz und regelt sich nicht selbstständig herunter. Das Temperatur-Limit ist letztlich bei knapp über 110 Grad Celsius erreicht und das System schaltet sich ab. Damit steht zumindest in dieser Konstellation fest, dass sich die Ryzen-CPUs nicht ohne Kühler betreiben lassen.
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Für alle Hater: Es gibt einen Nachtest inklusive Erklärung, warum dieser Test für X-OC einen Sinn ergibt. Ich möchte euch nicht spoilern, schaut selbst.
Objektiv betrachtet, der Test ist Müll. Eigentlich ist dieser Test, einem Tester der ernst genommen will total unwürdig. Objektiv betrachtet müsste dieser Test eigentlich entfernt werden oder dazu Stellung genommen werden, wie man auf sowas kommen kann. Menschen machen nun halt mal auch Fehler, nur muss man dann auch dazu stehen und das ganze wieder in Ordnung bringen. Und ob er nun ein Pre-Bios oder so hatte entschuldigt sowas nicht, man kann erwarten das jemand, der solche Tests durchführt, solche Dinge berücksichtigt.
gruß