Für Arc-GPUs: Intel empfiehlt mindestens seine 10.-Gen-CPUs oder Ryzen 3000

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Für die neuen Arc-Alchemist-GPUs gibt Intel Hardwarekonfigurationen heraus, die nötig für den vollen Funktionsumfang durch Unterstützung von ReBAR sind.
Quelle: PC Games Hardware

In einer Startanleitung für die neuen Arc-Alchemist-GPUs gibt Intel Hardwarekonfigurationen heraus, die nötig sind, um über Unterstützung für ReBAR oder SAM die volle Funktionsfähigkeit für die Grafikkarten zu erhalten. Dafür sei mindestens eine Comet-Lake- oder Ryzen-3000-CPU vonnöten.

Wer auf seiner Einkaufsliste eine neue Grafikkarte stehen hat und sich Gedanken darüber macht, ob es diesmal eine Arc-Alchemist-GPU aus dem Hause Intel sein soll, für denjenigen bieten sich einerseits PCGHs ausführliche Tests zu den neuen Grafikkarten, darunter zur Arc A380, A750 8 GiB und A770 16 GiB, zum Durchlesen an. Andererseits kann es sich aber auch lohnen, beim Entwickler selbst Ausschau zu halten, denn Intel veröffentlichte nun Empfehlungen bezüglich der Systemanforderungen für die Arc-Alchemist-GPUs. Jene seien wichtig zu beachten, da nur mit diesen Mindestanforderungen auch die vollumfängliche Leistung bei den neuen Grafikkarten zu erwarten sei.

Nur Comet Lake oder Ryzen 3000 kommt als Minimum infrage

Wichtig bei Arc zu beachten ist, dass sich die GPUs eigentlich nur gut mit "moderner" Hardware vertragen, da ResizableBAR essenziell für eine befriedigende Funktionalität ist. So muss das System, in dem eine Arc-GPU arbeitet, ebenfalls ResizableBAR unterstützen. Auf einer AMD-Plattform soll dann parallel Smart Access Memory für die optimale Performance aktiviert sein. Dementsprechend verlangen Arc-GPUs laut Intel mindestens eine CPU der 10. Generation (Comet Lake) aus den eigenen Reihen oder aber im Falle von AMD einen Ryzen-3000-Prozessor. Folgende Tabelle listet die empfohlenen Hardwarekonfigurationen auf:

CPU Mainboard
Intel Core-Prozessoren der 12. Generation Mainboard der Intel 600-Serie mit aktivierter Unterstützung für ResizableBAR
Intel Core-Prozessoren der 11. Generation Mainboard der Intel 500-Serie mit aktivierter Unterstützung für ResizableBAR
Intel Core-Prozessoren der 10. Generation Mainboard der Intel 400-Serie mit aktivierter Unterstützung für ResizableBAR
Prozessoren der AMD Ryzen-5000-Serie Mainboard der AMD 500-Serie mit aktiviertem Smart Access Memory
Die meisten Prozessoren der AMD Ryzen-3000-Serie (ausgenommen Prozessoren der AMD 3000G-Serie)  

Neben der Hardware ist auch die korrekte Version des Betriebssystems für einen reibungslosen Ablauf ins Auge zu fassen. So muss es laut Intel für die Arc-Grafik mindestens Windows 10 Version 20H2 und darüber hinaus sein oder aber Windows 11.

Passend dazu: 3DMark-Rangliste 2022: 52 Modelle von 2014 bis 2022 im Benchmark [Update: Arc A770 16GB und A750]

Tom Petersen aus Intels Grafikabteilung bestätigte bereits, dass man die Arc-Grafikkarten auch für Systeme optimieren werde, die ResizableBAR nicht unterstützen. Wer Interesse an den Grafikkarten Arc A770 und Arc A750 am oberen Ende des Alchemist-Spektrums bekommen hat, muss lediglich noch eine Woche bis zum 12. Oktober warten, bis die beiden Modelle offiziell in den Handel kommen.

Quelle: Intel

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von JanCormock
        Was für ein Glück für Intel, dass AMD damals Smart Memory Access populär gemacht hat. Sonst wären ihre Karten noch mehr für die Tonne, weil kein Mainboard die Option anböte.
        Intel wird schon damals gewußt haben, warum sie es mit der neunten Generation eingeführt haben und wie Torsten schon geschrieben hat, können sie das eigentlich schon ab der vierten Generation.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von JanCormock
        Was für ein Glück für Intel, dass AMD damals Smart Memory Access populär gemacht hat. Sonst wären ihre Karten noch mehr für die Tonne, weil kein Mainboard die Option anböte.
        Intel wird schon damals gewußt haben, warum sie es mit der neunten Generation eingeführt haben und wie Torsten schon geschrieben hat, können sie das eigentlich schon ab der vierten Generation.
      • Von JanCormock Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Was für ein Glück für Intel, dass AMD damals Smart Memory Access populär gemacht hat. Sonst wären ihre Karten noch mehr für die Tonne, weil kein Mainboard die Option anböte.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BxBender
        Witzig ist zudem der Fakt, dass es aktiviert sein muss, obwohl es eigentlich überhaupt nicht benötigt und angefordert wird.
        Also was Intel dabei geritten hat, wissen die wohl selbst nicht.
        Vielleicht brauchten die aber noch so ein Killerfeature wie nVidia bei deren GPU's, damit man auch gleichzeitig einen komplett neuen PC kaufen muss, bevorzugt natürlich Intel.
        Sehr stark vereinfacht gesagt hat Intel sich damit den Entwicklungsaufwand beim ansteuern des Speichers gespart. AMD und Nvidia mußten das zwangsweise machen, da die schon Grakas entwickelt haben, als es ReBar noch nicht gab.

        Wenn sich die Karten nicht sinnvoll benutzen lassen, dann würde ich das nicht als "Killerfeature" bezeichnen.

        Zitat von BxBender
        Wäre doch doof, wenn jemand mit einem 3-5 Jahre alten PC da noch eine günstige Grafikkarte nachschieben will, um sich vor größeren Anschaffungskosten zu drücken?
        Stimmt, dann müßte Intel nicht mehr Nvidia empfehlen (haben sie wirklich gemacht) sondern könnten den Markt mit ihren eigenen Karten bedienen, das wäre ja ganz schlimm.

        Zitat von BxBender
        Ne ne ne, nicht mit Intel! Gleich noch CPU und Mainboard mit diversen Intel Chips drauf mit verkaufen, <ka-schiiing>!
        Quasi ein "Doppelwumms" LOL ;-P
        Kein Doppelwumms, sondern eine deiner Verschwörungstheorien, die beim ersten hinschauen zusammenfällt.
      • Von trigger831 Software-Overclocker(in)
        Ich nutze mit meinem 9700k und MSI Z370 Board auch rBar. Da wurde mal ein Biosupdate für benötigt und dann lief es. Es spricht zwar prinzipiell nichts dagegen, "nur" etwas neuere Hardware zu unterstützen, jedoch grenzt man dann den Käuferkreis weiter ein.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn ich mich richtig erinnere, ist rbar bei Intel ab Haswell machbar ([Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]?). Ich habe aber keinen Überblick, welcher Hersteller das bei welchem Board nachgereicht hat und wie gut es gegebenfalls mit den Treiber verschiedener Grafikkartenhersteller funktioniert. Die beanspruchen ja gerne mal, mehr als nur PCI-E-Standards umzusetzen.
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