Hardware extrem teuer: Mainboard-Verkäufe brechen völlig ein
Die durch die weltweite Speicherkrise enorm gestiegenen Preise für Hardware machen insbesondere auch den Herstellern von Mainboards zu schaffen. Deren Verkaufszahlen brechen auch aufgrund fehlender Kaufanreize im Jahr 2026 völlig ein.
Die durch die nach wie vor exorbitant hohe Nachfrage aus dem KI-Segment getriebene Speicherkrise und die daraus resultierend hohen Preise für aktuelle Hardware, machen insbesondere auch den Herstellern von Mainboards besonders zu schaffen. Wie die Website DigiTimes jetzt berichtet, haben Asus, Asrock, Gigabyte und MSI mit Absatzrückgängen von bis zu 30 Prozent zu kämpfen, weil Konsumenten dementsprechend wenig neue Hardware-Komponenten erwerben.
Demzufolge setzt Asus, welches im vergangenen Jahr noch rund 15 Millionen Mainboards verkaufen konnte, in diesem Jahr voraussichtlich nur etwa 10 Millionen Hauptplatinen (−33%) ab, während Gigabyte und MSI von 11,0 bzw. 11,5 Millionen Einheiten auf 8,4 bzw. 8,5 Millionen verkaufter Mainboards zurückfallen. Am deutlichsten betroffen ist Asrock mit einem Minus von rund 37 Prozent.
Mainboard-Verkäufe im Jahr 2025 vs. 2026*
| Verkäufe im Jahr 2025 | Verkäufe im Jahr 2026 | |
|---|---|---|
| Asus | ~ 15 Millionen | ~ 10 Millionen |
| Asrock | ~ 4,3 Millionen | ~ 2,7 Millionen |
| Gigabyte | ~ 11,5 Millionen | ~ 8,5 Millionen |
| MSI | ~ 11 Millionen | ~ 8,4 Millionen |
*) Quelle: DigiTimes
Diese Erhebungen beruhen auf der Annahme, dass sich die Absatzzahlen im zweiten Halbjahr weiterhin so entwickeln, wie sie es in der ersten Jahreshälfte getan haben, und die Kaufzurückhaltung der Konsumenten im DIY-Segment nicht noch stärker zunimmt. Im Durchschnitt sollen 25 Prozent weniger Boards abgesetzt werden.
Quellen aus der Lieferkette zufolge sind KI-Server trotz eines starken Rückgangs bei den Mainboard-Auslieferungen und einer Schrumpfung des Grafikkarten-Marktes zum Haupttreiber für das Umsatzwachstum bei Asus, Gigabyte und Asrock geworden.
Dies wird den Gewinnrückgang bei Mainboards und Grafikkarten ausgleichen, sodass die Rentabilität insgesamt stabil bleibt.
— DigiTimes
Während der Mainboard-Markt insbesondere im DIY-Segment deutlich einbricht, werden Asus, Asrock und Gigabyte den Rückgang aus ihren KI-Segmenten, die ihr primärer Umsatztreiber für 2026 und darüber hinaus sein werden, leicht ausgleichen können. Die Marktverschiebung hin zur klaren Priorisierung von KI-Rechenzentren und Supercomputern nimmt also weiter zu, sodass sich die Konsumenten vorerst hinten anstellen müssen. Das wird sich in den nächsten 2 bis 3 Jahren wohl auch nicht ändern, wie Marktforschungsunternehmen wie TrendForce voraussagen.
Auch hierzulande reagieren die Konsumenten mit einer enormen Kaufzurückhaltung, denn sowohl die CPU-Verkäufe als auch die GPU-Verkäufe bei Mindfactory sind in den vergangenen Monaten quasi vollständig implodiert.
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Quelle: DigiTimes via Wccftech

Gern hätte ich mir als Sidestep das ASrock X870E Phantom Nova WiFi geholt, weil ich da keine Probs mit Lanesharing habe.
Aber dann u.U. wieder neuen RAM holen müssen wg. Inkompatibilität? Bei den Preisen?
Nö! Dann bleibt das Gigabyte drin, bei dem ich nur 2 nvme einbauen kann. Die dritte ist auf einem günstigen PCIe- Adapter und die vierte in einem USB4- Case hängt hinten am USB4-Port.
Auf letzterer ist meine Steam- Bibliothek. Merke beim Spielen keine Unterschiede.
Liebe Hersteller, bei mir ist die Grenze ganz klar überschritten.
Für alles außer Gaming sollte mein Rechenknecht ohne Probleme die nächsten 5 Jahre locker schaffen. Und beim Gaming habe ich gut Winterspeck inForm eines geten Pile of shame.
So what.
16GB DDR5 RDIMM 390€
Im RAM Markt passt viele ganz und garnicht mehr
In naher Zukunft werde ich Sockel 4189 letzte Xeon Plattform mit DDR4 mitnehmen,
Board + CPU 1000€ und liegen lassen bis der Hype vorbei ist und dann umrüsten