AMD Ryzen 10000: X970E-Chipsatz ein Refresh vom Refresh?
Während sich die ersten Gerüchte um eine Vorstellung der nächsten Desktop-CPUs von AMD im Rahmen der Computex 2026 ranken, heißt es jetzt, dass der X970E-Chipsatz für Ryzen X/10000 nur ein Refresh vom Refresh sein könnte.
Nachdem Biostar als erste Hersteller überhaupt echte "Next-Gen-Mainboards" für die Computex 2026 in Aussicht gestellt hat, ranken sich Gerüchte um eine Vorstellung der nächsten Desktop-CPUs von AMD im Rahmen der größten IT-Messe Asiens. Nachdem also Ryzen X - oder auch Ryzen 10000 - alias "Olympic Ridge" damit wieder einmal im Gespräch ist, gibt es jetzt erste Informationen zu einem möglichen X970E-Chipsatz, welcher den X870E-Chipsatz an der Spitze der AM5-Plattform ablösen könnte.
Wie der für seine verlässlichen Informationen bekannte @MEGAsizeGPU nun auf X vermutet, könnte der X970E-Chipsatz ein Refresh des X870E-Chipsatzes darstellen, welcher wiederum ein Refresh der X670E-Chipsatzes ist. Da die AM5-Plattform bekanntmaßen bestehen bleibt, wäre das durchaus vorstellbar. Wie bei den Vorgängergenerationen sollen zwei Promontory 21 eingesetzt werden.
CUDIMM, CAMM und neue OC-Funktionen
Da wie schon bei Ryzen 7000 ("Raphael") und Ryzen 7000X3D ("Raphael-X") sowie Ryzen 9000 ("Granite Ridge") und Ryzen 9000X3D ("Granite Ridge-X") absolut davon auszugehen ist, dass die Ryzen 10000 ("Olympic Ridge") auf sämtlichen AM5-Platinen laufen wird, wenn ein entsprechendes BIOS-Update bereitgestellt wird, wäre dieser Schritt nur logisch. Während die "alten" 600er- und 800er-Chipsätze den neuen CUDIMM-Speicher nur per Bypass unterstützen, dürften die neuen PCHs dementsprechend vollen Support für CUDIMM-Module liefern.
Denkbar ist, dass voller CUDIMM- und CAMM-/CAMM2-Support ausschließlich mit dem X970E-Chipsatz und dessen kleineren Geschwistern gegeben ist und die älteren Chipsätze auf dem aktuellen Featureset verweilen. Auch neue OC-Features dürften den kommenden PCHs ("Platform Controller Hubs") vorbehalten bleiben.
AMD EXPO 1.2 für alle AM5-Mainboards
AMD EXPO ("Extended Profiles for Overclocking") in der neuesten Version 1.2 steht wiederum sämtlichen AM5-Mainboards und Chipsätzen zur verfügung, in sofern ein entsprechendes BIOS-Aktualisierung mit neuer AGESA-Firmware vom Hersteller bereitgestellt wird. Alle Vorteile werden aber auch hier wohl erst mit dem Generationswechsel auf Ryzen X mit Zen 6 ("Monarch") nutzbar.
Während DDR5-6400 die neue Standard-Empfehlung für Ryzen X werden könnte und DDR5 mit 7.200 bis 8.000 MT/s wie bei den aktuellen Core Ultra wohl kein Hindernis mehr darstellen, könnte die Reise beim OC in Richtung von 8.200 MT/s+ gehen.
Release möglicherweise noch in diesem Jahr
Erste CPUs auf Basis von Zen 6 ("Morpheus") und Zen 6c ("Monarch") könnten spät im 3. Quartal 2026 erscheinen und ab dem 4. Quartal 2026 in größeren Stückzahlen den Markt erreichen, so der aktuelle Informationsstand in der Gerüchteküche. Wobei voraussichtlich Epyc 9006 ("Venice") den Anfang machen wird, während die Prozessoren im Consumer-Segment Ende 2026/Anfang 2027 folgen.
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Quelle: @MEGAsizeGPU via VideoCardz

Vom Prozessor (CPU):
16 Lanes für den primären Grafikkartenslot (PCIe x16).
4 Lanes für den ersten M.2-Slot (M2A_SOCKET).
4 Lanes für die Verbindung zwischen CPU und dem X570-Chipsatz.
Dass bei mir nur ein Slot funktionierte, war ein bekanntes Phänomen aber es war kein klassischer Bug, vielmehr eine sehr pingelige Konfiguration der Lanes und BIOS-Einstellungen. Dass der zweite Slot (M2_B) bei mir gestreikt hatte lag am Lane-Sharing mit SATA-Ports. Das ist Fakt.
Dobryy den
Da ich ein White Built habe sind die Möglichkeiten doch relativ eingeschränkt.
Ich würde mich schon sehr freuen, wenn 5 nvme ohne lane- sharing "normal" wären.
Die alte nvme im System zu behalten ist nur ein reines Rechenspiel. Wenn ich die alte mit 1 TB gegen eine mit z.B. 4 TB austausche, habe ich 4 TB. Wenn ich sie einfach dazu stecke, habe ich 5 TB. Ergo 20% mehr Speicherkapazität. Und ja, es gibt PCIe- Steckkarten, auf die ich mehrere nvmes packen kann. Aber die stören dann die Belüftung der GraKa.
Wenn du USB4 für 10G opfern möchtest, gibt es übrigens einfache Lösungen:
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Ja, es ist Geld. Aber nicht so viel um zu sagen - lohnt sich nicht. Es geht ja um Enthusiasten und Poweruser.
Teils können die Leute auch die Kosten absetzen (Home Office / Freelancer etc.).
Und ich bin Dongle-Hasser
Deswegen auch auf MacBook Pro umgestiegen obwohl das Air von der Leistung reichen würde. Einfach nur SD-Card, HDMI usw. drauf.
USB wird hingegen eher nicht so oft benutzt.
PCI-e 4x und 16x Slots sind viel wichtiger, ohne das diese Lanes von irgendwas klauen. Da würde man eben auf n paar USB Ports hinten verzichten für besseres Netzwerk mit 2 Ports. Da kann man auch Wake on LAN usw. nutzen im abgeschotteten Netzwerk.