Mindfactory: Ryzen X3D dominiert im CPU-Niemandsland
Der AMD Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 7 7800X3D dominieren bei Mindfactory auch weiterhin nach Belieben, doch die Verkaufszahlen und Umsätze sämtlicher Prozessoren bewegen sich inzwischen tief in den Niederungen des Niemandslandes.
Wie die neuesten Erhebungen von TechEpiphany auf X jetzt belegen, dominieren der AMD Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 7 7800X3D auch weiterhin die CPU-Charts beim deutschen Online-Händler Mindfactory. Ryzen X3D auf Basis von Zen 5 ("Nirvana") machen allein 51 Prozent der Verkäufe aus, während die Verkaufszahlen und Gesamtumsätze, die mit CPUs erzielt werden, immer weiter sinken. Im "Niemandsland" sind die CPU-Verkäufe extrem eingebrochen.
CPU-Verkaufszahlen brechen komplett ein
Aufgrund der globalen Speicherkrise, welche durch die exorbitant hohe Nachfrage aus dem KI-Segment getrieben wird, und den damit einhergehenden auch weiterhin hohen Preisen für DDR4- und DDR5-Speicherkits, sind auch die CPU-Verkaufszahlen beim deutschen Einzelhändler Mindfactory über die vergangenen Wochen drastisch zurückgegangen und sind seit Jahresbeginn um 75 % zurückgegangen.
Während Mindfactory zu Jahresbeginn noch wöchentlich etwa 1.400 bis 1.600 CPUs im Handel absetzen konnte, sind es inzwischen weniger als 400 Prozessoren pro Kalenderwoche, so der Marktbeobachter in seiner Analyse. Zuletzt konnten demzufolge in etwa 360 CPUs pro Kalenderwoche verkauft werden.
Bei den Mainboards zeichnet sich entsprechend eine ganz ähnliche Entwicklung ab, wie TechEpiphany herausgefunden hat. Während im vergangenen Jahr monatlich zwischen 4.000 und 8.000 Hauptplatinen bei Mindfactory über die virtuelle Ladentheke gingen, sind es inzwischen nur noch etwa 1.000 Stück.
Umsatzzahlen implodieren in der Krise
Ein Blick auf die Umsatzzahlen verdeutlicht, dass die Speicherkrise und die damit verbundene Kaufzurückhaltung ihre Zeichen im Einzelhandel hinterlässt. Während Mindfactory in der 48. und 49. Kalenderwoche 2025 noch 1,1 bis 1,2 Millionen Euro pro Kalenderwoche mit CPU-Verkäufen umsetzen konnte, waren es zu Jahresstart immerhin noch etwa 500.000 Euro. Inzwischen liegt der Wochenumsatz bei etwa 130.000 Euro und ist in der Tendenz weiter rückläufig. Eine Übersicht von 3DCenter.org zeichnet die dramatische Entwicklung im Detail nach.
Quelle: 3DCenter.org
Die meisten Markforschungsunternehmen wie TrendForce und IDC gehen davon aus, dass der PC-Branche der ganz große Preisschock und damit verbunden noch weiter fallende Verkaufszahlen erst noch bevorstehen dürften. Die aktuellen Zahlen von Mindfactory sind jedoch bereits ein erster Vorgeschmack auf die Krise, welche angetrieben von steigenden Vertragspreisen noch größer werden könnte.
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Quelle: TechEpiphany / 3DCenter.org

Und all das für 08/15-Massenware/Slop, das nun mal Ressourcen benötigt, die schneller und schneller verschwinden.
Nen 7800X3D reicht dir nicht, aber ne 9070 XT soll in UWQHD in allen Spielen dreistellige fps schaffen.
Genau mein Humor.
Bei dem CPU-Limit geht das NICHT. Gar nicht, egal welche Einstellungen man wählt - CPU Limit juckt es nicht.
Selbst das zu wenig VRAM kann man umgehen.
Deswegen ist die CPU genau DAS Teil, wo man nicht geizen sollte.
Und als Bonus haben wir die Tatsache: die Preise für Prozessoren sinken langsam. Es ist also einfacher als je zuvor sich für eine gute CPU zu entscheiden, ohne arm zu werden.