AMD Pinnacle Ridge: Spezifikationen von einigen Asus-Mainboards geleakt
Im Internet sind Details zu drei Mainboards des Herstellers Asus aufgetaucht, die Verkaufsverpackung eines weiteren wurde abfotografiert. Alle diese Mainboards verwenden den X470-Chipsatz für AMD-Ryzen-Prozessoren, drei von ihnen sind Refreshs für die kommenden CPUs der Pinnacle-Ridge-Generation und unterstützen zusammen mit solchen eine höhere Speichergeschwindigkeit.
Am 19. April sollen die neuen Ryzen-Prozessoren mit verbesserter Fertigung - auch bekannt unter dem Codenamen Pinnacle Ridge - veröffentlicht werden. Die zu der Ryzen-2000-Generation gehörenden CPUs werden im optimierten Verfahren gefertigt und erreichen deswegen höhere Taktraten. Zu den neuen Recheneinheiten werden die Mainboardhersteller überarbeitete Produkte herausbringen, auch wenn die älteren Mainboards nach einem BIOS-Update ebenfalls mit den neuen Prozessoren umgehen können.
Im Hardwareluxx-Forum hat nun der Nutzer "emissary42" Details zu einigen kommenden Ryzen-2000-Mainboards des Hersteller Asus preisgegeben, indem er technische Daten und Zeichnungen geleakt hat, die wohl aus den Betriebsanleitungen stammen. Bei den drei Mutterbrettern handelt es sich um das Asus Strix X470-F Gaming, das Asus Prime X470-Pro und das Asus TUF X470-Plus Gaming. Wird eine Pinnacle-Ridge-CPU verwendet, so kann schnellerer Arbeitsspeicher eingesetzt werden. Auch bestätigt ist die Existenz des Mainboards Asus ROG Crosshair VII Hero, welches das bereits bekannte Asus-ROG-Crosshair-VI-Hero-Mainboard als Flaggschiff des Line-Ups ersetzen soll.
Das Prime-X470-Pro-Mainboard ist in vielen Bereichen mit dem Vorgängermodell Prime X370-Pro vergleichbar. Die wichtigsten bekannten Änderungen betreffen die Anschlussmöglichkeiten für Festplatten: Während das X370-Pro acht SATA-3-Anschlüsse und einen M.2-Slot bot, verfügt die neue Ausführung über zwei M.2-Slots und sechs SATA-3-Anschlüsse. Einer der beiden M.2-Anschlüsse ist mit vier PCI-E-3.0-Lanes des Prozessors angebunden, während der andere mit zwei PCI-E-3.0-Lanes des Chipsatzes betrieben wird, falls nicht sowohl der erste und der dritte PCI-E-Slot belegt sind; ansonsten wird der M.2-Anschluss mit SATA-Geschwindigkeit betrieben. Weiterhin wurden neue Status-LEDS für mehrere Komponenten wie RAM und CPU hinzugefügt.
Das Asus ROG Strix X470-F Gaming macht dieselben Änderungen bei den Anschlussmöglichkeiten für die Speichereinheiten durch wie das Asus Prime X470-Pro. Auch hier wird ein zweiter M.2-Slot eingefügt, während zwei SATA-3-Anschlüsse wegfallen. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde der PCI-E-x1-Slot umpositioniert, er befindet sich nun unter dem ersten Slot mit voller x16-Länge.
Das Asus TUF X470-Plus Gaming ist ein neues Modell, weswegen kein direkter Vorgänger für Vergleiche existiert. Im Gegensatz zu dem Prime X470-Pro und dem ROG Strix X470-F Gaming verfügt das neue Mainboard über keinen Displayport-Anschluss für Raven-Ridge-APUs, stattdessen wird ein DVI-Ausgang verbaut. Alle Ryzen-2000-Mainboards von Asus verfügen über HDMI-Ausgänge nach dem 1.4b-Standard. Wie bei den anderen Brettern werden Speichermedien über zwei M.2-Slots und sechs SATA-3-Anschlüsse verbunden, wobei vier der Letzteren vertikal und zwei horizontal orientiert sind. Erweiterungskarten können in zwei PCI-E-x16- und drei PCI-E-x1-Slots gesteckt werden. Das TUF-Mainboard scheint über keine RGB-Header zu verfügen.
Quelle: Hardwareluxx-Forum, Videocardz.com, Computerbase.de

Möchte gerne mehr Auswahl für meinen Server haben.
Von Mutterbrettern bis UEFI: Die spannende Entwicklung der Mainboards
Bei reichlich Gigabyte's AX 370 Mutterbrettern kann man sich wenigstens diverse Temperaturzustände an Hardwarekomponenten (soweit auch unterstützt), oder z.B. die Systemtemperatur in drei Stufen in drei Farben anzeigen lassen.
Mit solchen sinnvollen Features zum Blingbling kann ich mich anfreunden.