Bericht: B550-Mainboards gibt's laut Online-Shops zwischen 80 und 300 Euro
Als Alternative zum teureren X570 wird AMD bzw. seine Partner bald die B550-Mainboards anbieten. Ein Online-Händler aus den Niederlanden listet nun Boards zwischen 80 und 300 Euro.
Um das Potenzial von Ryzen-3000-Prozessoren voll ausschöpfen zu können, offerieren AMDs Mainboardpartner bald B550-Hauptplatinen. Diese sollen zwar etwas weniger Funktionen als die X570-Mainboards bieten, jedoch kommt auch das neueste Mitglied der B500-Reihe mit PCI-Express-4.0-Unterstützung für Grafikkarten und M.2-SSDs daher. Ein Online-Händler namens Sicomputers aus den Niederlanden listet nun verschiedene B550-Mainboards. Die Preisspanne reicht dabei von 80 bis zu 300 Euro.
PCI-Express 4.0 und 3.0 sowie PCI-E-Bifurcation mit B550-Mainboards für AM4-Sockel
Die günstigsten Modelle des Händlers kosten gut 80 Euro. Die meisten B550-Mainboards sollen sich in der Spanne zwischen 100 und 150 Euro tummeln. Einzelne Versionen kosten bis zu 300 Euro. Jüngst kamen Spekulationen auf, wonach die B550-Mainboards rund 20 Prozent über dem Preisniveau von B450-Boards liegen sollen. Noch sind die angegebenen Preise mit Vorsicht zu genießen, denn der offizielle Verkaufsstart für B550-Mainboards erfolgt zum 16. Juni 2020. Erst dann wird klar, welche Preise für den günstigeren Bruder des X570 zu zahlen sind. X570-Mainboards nach ATX-Standard starten bei um die 150 Euro, in Deutschland sind die ersten B550-Mainboards mit einem Preisschild ab gut 125 Euro versehen.
Die B550-Mainboards warten auf jeden Fall nicht nur mit einer Unterstützung für PCI-Express-4.0 auf, sondern es gibt auch die Möglichkeit, die Grafikkartenschnittstelle statt mit einem x16-, mit zwei x8-Links zu konfigurieren. Es können sechs USB-3.1-Anschlüsse (je 10 Gibit/s) belegt werden, zudem gibt es noch zwei USB-3.0-Ports. Ergänzend bieten B550-Mainboards acht fixe PCI-Express-Lanes, vier fixe SATA-Ports, sowie zwei Anschlüsse, die wahlweise als SATA oder PCI-Express werkeln können. Auch Thunderbolt 3 ist für die Mainboard-Hersteller mit einem B550 machbar. Laut AMD sollen B550-Mainboards auch mit Ryzen-4000-Prozessoren kompatibel sein. Besitzer eines Ryzen 1000 oder 2000 jedoch erhalten leider keine garantierte Unterstützung beim B550-Mainboard.
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Sammlung zu kommenden B550-Mainboards für AMDs AM4-Sockel:
- Ein Online-Händler aus den Niederlanden listet nun verschiedene B550-Mainboards. Die Preisspanne reicht dabei von 80 bis zu 300 Euro.
- Die B550-Mainboards bieten acht fixe PCI-Express-3.0-Lanes, vier SATA-Ports und zwei entweder als PCI-Express-3.0- oder SATA-Port nutzbare Anschlüsse. Zudem stehen sechs USB-3.1-Ports sowie zwei USB-3.0-Anbindungen zur Verfügung.
- Zudem gibt es wahlweise einmal PCI-Express-4.0-x16 oder zweimal PCI-Express-4.0x8 bei B550-Mainbaords.
- Offiziell kommen B550-Mainboards ab dem 16. Juni 2020 in den Handel. Bis dahin sind die gelisteten Preise mit Vorsicht zu genießen.
Quelle: Sicomputers

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