AMD: Mainboards mit 64 MiB BIOS-Chip sind im Trend, doch warum eigentlich?
Immer mehr Hersteller von AMD-Mainboards wechseln auf 64 MiB große BIOS-Chips. Der Grund ist kaum spektakulär, hat aber dennoch Folgen für die Langzeitkompatibilität.
In den vergangenen Wochen und Monaten haben immer mehr Hersteller von AMD-Mainboards damit begonnen, Produkte mit 64 MiB großen BIOS-Chips auf den Markt zu bringen - doch warum eigentlich? Dieser Frage ist das Portal Tom's Hardware in einem Kurzbericht nachgegangen.
Demnach ist die Begründung recht pragmatisch: Die zugehörige Firmware ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Mehr CPU-Generationen, komplexere Plattform-Features und komfortablere Update-Mechaniken benötigen Platz - und ein zu knapp bemessener Chip zwingt Hersteller im Zweifel zum Streichen von Funktionen.
Mehr Flash, weniger Kompromisse
Ein größerer BIOS-Chip ist in diesem Sinne kein Performance-Boost, aber dafür in gewisser Hinsicht Risikominimierung. Wenn Firmware-Images an die Kapazitätsgrenze stoßen, müssen Hersteller Inhalte entfernen oder stärker komprimieren.
- Mit mehr Speicher wird es somit einfacher, Funktionen parallel zu pflegen, statt sie gegeneinander auszuspielen.
- Das betrifft vor allem die AMD-Plattformen mit ihren langen Kompatibilitätsversprechen, bei denen über Jahre neue CPUs und neue AGESA-Versionen aufschlagen.
Jede neue CPU-Generation und jeder Microcode-Stand vergrößern indes die Datengrundlage, die ein Board mitbringen oder nachladen muss. Die jüngste Verdopplung der Kapazität des BIOS-Chips von 32 auf 64 MiB hilft also auch an dieser Stelle, ohne dass an anderer Stelle gekürzt werden muss.
Zahlreiche Funktionen wie die Secure-Boot-Logik oder Recovery-Mechaniken erhöhen die Komplexität; dazu gesellen sich moderne Bedienoberflächen und mehrsprachige Menüs, die wie etwa bei Asus jüngst noch einmal auf neuesten Stand gebracht wurden.
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Ich mach mir da echt null Gedanken drüber.
In diesem Update wird allerdings absichtlich, nicht durch einen Fehler oder Ähnliches, die Unterstützung für eben diese ältere, eingesetzte CPUs entfernt. Die Kombination von Mainborad und CPU wird damit unbrauchbar gemacht.
Wird das schon so ausgelegt sein das alles weiterhin nutzbar bleibt.
Wie gesagt ich glaube nicht das mein Apex 32mb die neuen Zen 6 nicht befeuern kann.
Es geht hier auch nicht darum, dass dein Mainboard in einiger Zeit keine Unterstützung für neuere CPUs bekommt. Sondern darum, dass dein jetziges Mainboard irgendwann vielleicht durch ein EFI-Update nicht mehr mit deiner CPU kompatibel ist.
Die Updates sind klar getrennt auf den Jeweiligen Seiten der Mainboards.
Wie gesagt wäre absolut sinnfrei und es gäbe ein Riesen shitstorm wenn z.b Zen 6 nicht mehr auf den x870E 32mb unterstützt werden würde.
Es sind einfach unfassbar viele auf den kleineren unterwegs.
Es macht für mich einfach Null Sinn den Support hier wegfallen zu lassen.
Bei den ganz alten AM5 Boards kann ich mir das aber leider schon vorstellen.
Es bleibt das selbe Mainboard, also auch die selbe Produktseite.
Das ist alles Software die unter Windows ausgeliefert wird.
Da kommt nichts ins bios.
Wie gesagt es ist momentan die Rede davon Treiber darin unterzubringen.
Ich werd Zen 6 meiner Meinung nach auf jeden Fall nutzen können.
Da bin ich mir zu 99,99% sicher. Trotz 32mb bios auf meinem X870E Apex.
Im EFI gibt es die Funktion, direkt Treiber zu hinterlegen. Das ist dafür gedacht, um Treiber für z.B. USB-, Netzwerk- und Speichercontroller zu hinterlegen, damit diese schon während des Setups des Betriebssystes geladen werden können.
Die Mainboradhersteller nutzen das aber lieber, um oben genannte Software darin zu hinterlegen. Windows lädt diese dann beim Starten wie System-Treiber, was ungefragt die Installation der Software auslöst.
Die Software kommt nicht von Microsoft oder Windows, sodern wurde vom Mainboardhersteller im EFI hinterlegt!
Und diese Softwate belegt halt viel Platz im EFI.
Anstatt aber diese Software weg zu lassen, lassen Sie lieber die tatsächlichen Treiber weg oder streichen die Unterstützung für ältere CPUs.
Auch wenn AM5 deutlich mehr Platz für AGESA belegt (wohl bis zu 16MB), wäre trotzdem mehr als ausreichen Platz auch für Zukünftige AGESA-Updates. Auch ohne 64MB Flash Chips, wenn sie auf die Bloatware verzichten würden
Stell dir mal Aufschrei bei den Kunden und den Suppport-Aufwand vor, wenn ein Hersteller durch ein EFI-Update gewollt die Mainboards "unbrauchbar" macht! Es wird viel mehr Kunden geben, die auf einem alten Mainboard noch alte CPUs betreiben, als diejenigen, die auf einem alten Mainboard die neuste CPU einsetzten.
Und denen willst du dann sagen, "Kauf dir gefälligst eine aktuelle CPU wenn du dein Mainboard weiter ntuzten willst!"?
Ich mach mir da echt null Gedanken drüber.
Und selbst wenn sie es nicht über Windows Update verteilen, die ganzen Hersteller-Bloatwares haben doch auch alle Update Funktionen für Treiber und Firmwares. Da diese ja Standardmäßig automatisch mit installiert werden, landen wiese EFIs auch automatisch bei den Kunden.
Wird das schon so ausgelegt sein das alles weiterhin nutzbar bleibt.
Wie gesagt ich glaube nicht das mein Apex 32mb die neuen Zen 6 nicht befeuern kann.
Das muss auch alles wieder getestet (Funktion/Kompatibilität/etc.) wie für ein komplett neues Mainboard.
Dann hast du den Support-aufwand, wenn sich reihenweise die Laute das falsche EFI flashen, weil Beide Versionen auf der gleichen Produktseite angeboten wird.
Oder du baust Sicherheiutsmechanismen ein, die vorher die CPU prüfen. Das ist dann aber auch wieder Entwicklungsaufwand und muss wieder getestet werden. Und der Support muss dann ständig erklären, warum sich das EFI nicht updaten lässt...
Aktuell wird das ja so umgesetzt, dass bei den älteren Boards nur noch Beta-Versionen für die Unterstützung neuerer CPUs angeboten werden. Ohne Support und Gewährleistung. Das kann ein Hersteller aber nicht offiziell für Produkte machen, die noch im regulären life cycle sind. Das sind also keine "reguläten" EFI-Updates.
Die Updates sind klar getrennt auf den Jeweiligen Seiten der Mainboards.
Wie gesagt wäre absolut sinnfrei und es gäbe ein Riesen shitstorm wenn z.b Zen 6 nicht mehr auf den x870E 32mb unterstützt werden würde.
Es sind einfach unfassbar viele auf den kleineren unterwegs.
Es macht für mich einfach Null Sinn den Support hier wegfallen zu lassen.
Bei den ganz alten AM5 Boards kann ich mir das aber leider schon vorstellen.
Das ist alles Software die unter Windows ausgeliefert wird.
Da kommt nichts ins bios.
Wie gesagt es ist momentan die Rede davon Treiber darin unterzubringen.
Ich werd Zen 6 meiner Meinung nach auf jeden Fall nutzen können.
Da bin ich mir zu 99,99% sicher. Trotz 32mb bios auf meinem X870E Apex.
Nicht jeder wäre dazu bereit sich dann wieder ein neues Board zu kaufen!
Nie und nimmer.
Und grade diejenigen wie ich die ein X870E mit einem 32mb Chip haben würde sie automatisch ausschließen.
Nein ich wette das wird nicht passieren.
Stell dir mal Aufschrei bei den Kunden und den Suppport-Aufwand vor, wenn ein Hersteller durch ein EFI-Update gewollt die Mainboards "unbrauchbar" macht! Es wird viel mehr Kunden geben, die auf einem alten Mainboard noch alte CPUs betreiben, als diejenigen, die auf einem alten Mainboard die neuste CPU einsetzten.
Und denen willst du dann sagen, "Kauf dir gefälligst eine aktuelle CPU wenn du dein Mainboard weiter ntuzten willst!"?
In meiner ganzen PC Laufbahn noch nicht.
Das geschieht bei Laptops ja.
Und selbst wenn sie es nicht über Windows Update verteilen, die ganzen Hersteller-Bloatwares haben doch auch alle Update Funktionen für Treiber und Firmwares. Da diese ja Standardmäßig automatisch mit installiert werden, landen wiese EFIs auch automatisch bei den Kunden.
Nur Code B ins BIOS zu packen und Code A für ältere CPUs draußen zu lassen ?
Richtig kaum einer.
Das muss auch alles wieder getestet (Funktion/Kompatibilität/etc.) wie für ein komplett neues Mainboard.
Dann hast du den Support-aufwand, wenn sich reihenweise die Laute das falsche EFI flashen, weil Beide Versionen auf der gleichen Produktseite angeboten wird.
Oder du baust Sicherheiutsmechanismen ein, die vorher die CPU prüfen. Das ist dann aber auch wieder Entwicklungsaufwand und muss wieder getestet werden. Und der Support muss dann ständig erklären, warum sich das EFI nicht updaten lässt...
Aktuell wird das ja so umgesetzt, dass bei den älteren Boards nur noch Beta-Versionen für die Unterstützung neuerer CPUs angeboten werden. Ohne Support und Gewährleistung. Das kann ein Hersteller aber nicht offiziell für Produkte machen, die noch im regulären life cycle sind. Das sind also keine "reguläten" EFI-Updates.
Und wie gesagt die werden sich sicherlich nicht den Kundenkreis so einschränken und sich so einen Shitstorm einfangen wollen wo sie doch so die Langlebigkeit von AM5 anpreisen.
Wollen wir wetten das auf den 32mb die CPUs laufen ?
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
"Selective Beta BIOS update needed" = Wende dich an der Maiboard-Hersteller, ob er Bock hat ein Bios zu basteln; Nutzung auf eigene Gefahr!
Sobald es den Ryzen 9000 Nachfolger gibt, wird es für AM5 auch eine solche Tabelle geben mit eben jenem Hinweis bei den 600er Chipsätzen geben.
Aber ja, bei 32MB würdest du ohne Probleme AGESA-Updates für die nächsten 10 Jahre unter bekommen. Aber dann passt die Bloatware halt nicht mehr mit drauf!
Bei AMD würde die Hölle zufrieren wenn auf einmal ihre X870E Platinen mit 32mb keine neuen Prozessoren unterstützen würden.
Deswegen glaube ich da nicht daran.
Das würde auch ein heiden Chaos verursachen glaube ich.
Wie schon hier geschrieben wurde liest man eher das wirklich versucht wird ein WLAN Treiber einzubauen.
AMD hat "zu kleine" UEFIs zwei Jahre lang als Ausrede genutzt, um die "nicht mögliche" Ryzen-5000-Unterstützung auf 300er- und die eingeschränkte auf 400er-AM4-Platinen zu "begründen". (Real hatten 300er und 400er und einige 500er natürlich alle genau gleich große 16-MiB-UEFIs. Aber das nützt den Herstellern wenig, wenn das AGESA immer mal wieder nicht mitspielt.)
Kann mich bei AM4 erinnern das man bei einigen MoBos aufpassen muste welches Bios man installiert.
Es wurden die Unterstützung ältere CPUs / APUs entfernt um Platz für neuere CPUs / APUs zu machen.
Konnte MSI gewesen sein; die hatten 8 oder 16 mb Chips verbaut und die neuen MoBos wurden dann mit ~ MAX versehen wo genug Platz für alle CPUs / APUs gab.
Man muste also eine alte CPU haben um das Bios für eine akt. CPU aufzuspielen.
Meinte AMD hätte in dieser Übergangszeit auch kostenlos (?) CPUs verliehen...
Bei MSI gab es ein paar Monate lang Splits mit UEFI-Varianten für alte und mittlere Prozessoren sowie für mittlere und neue oder aber kombinierte Varianten mit S/W-Menüs ohne Bilder.
Asus hat meiner Erinnerung nach nur den Support für das erste Jahr AM4 (Bristol Ridge) gestrichen, das aber schon zum Launch von Ryzen 2000 aus "kein Bock"-Gründen, nicht wegen dem Speicherplatz.
Gigabyte hat 16-MiB-X570-Platinen verkauft, auf denen alles lief.
Bin gerade auf der Suche nach einem AM5 µATX Board und will eigentlich das MSI B850M Mortar kaufen...
Da ich meine MB´s im Regelfall immer sehr lange nutze würde ich evtl. auch eins mit 64MB Bios nehmen wenn es eins gibt.
Im CB Preisvergleich kann man im Filter bis jetzt nur "32MB" und "Dual Bios" auswählen.