Neue Asus-Mainboards: 64 MiB UEFI kommt mit WLAN-Treibern - vorerst
Asus verdoppelt die Größe des BIOS-Chips auf seinen neuen AM5-Mainboards auf 64 MiB. Die zusätzliche Speicherkapazität verspricht nicht nur bessere CPU-Kompatibilität, sondern auch vorinstallierte WLAN-Treiber - allerdings könnte diese Funktion in Zukunft entfallen.
Im Rahmen der kürzlich abgehaltenen CES 2026 (Consumer Electronics Show) hat Asus einige neue Mainboards der AM5-Plattform vorgestellt, die sich in mehrere B850- und X870(E)-Modelle aufteilen. Einer der Knackpunkte der neuen Generation ist die verdoppelte Kapazität des BIOS-Chips: Statt 32 sind jetzt 64 MiB drin, mit der Asus eine leistungsfähigere Benutzeroberfläche und erweiterte CPU-Kompatibilität für künftige AMD-Prozessoren verspricht.
In einem Blogeintrag geht das Unternehmen nun näher auf die Gedankengänge rund um diesen neuen BIOS-Chip ein: Mit dem Upgrade solle das Einrichten eines PCs künftig "stressfrei" vonstattengehen. Eine Hintertür für "mehr Stress" lässt man sich allerdings offen.
CPU-Support steht über allem
Wie Asus in der Mitteilung erklärt, ermöglicht die zusätzliche Speicherkapazität nicht nur, werkseitig Unterstützung für die neuesten AMD-CPUs zu bieten, sondern auch das Einbeziehen vorinstallierter WLAN-Treiber. Hiermit soll die Benutzererfahrung bei der Installation des Betriebssystems wesentlich komfortabler gestaltet werden.
Allerdings betont Asus, dass die vorinstallierten WLAN-Treiber möglicherweise keine permanente Funktion bleiben. In kommenden BIOS-Updates könnte der Hersteller Speicherplatz des 64-MiB-ROM wieder für neue CPU-Microcode-Updates benötigen.
Zukünftige BIOS-Updates könnten es erforderlich machen, mehr Speicherplatz für CPU-Unterstützung zuzuweisen, was unsere Möglichkeit einschränkt, den WLAN-Treiber on-board zu speichern. Aber wir werden den Treiber solange einbeziehen, wie der Speicherplatz es erlaubt.
In einem Interview mit dem Youtube-Kanal Paul's Hardware bestätigte ein Asus-Vertreter, dass die erhöhte Chipkapazität primär für neue Prozessoren gedacht ist. Das erhöhte Volumen schafft schlicht den notwendigen Platz für weitere CPU-Mikrocode-Updates, die für kommende Ryzen-CPUs auf dem AM5-Sockel erforderlich sein können. Diese Unterstützung neuer Generationen werde laut dem Asus-Sprecher "stets Vorrang vor allem anderen haben".
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Quelle: Asus via Videocardz

Da ich ohnehin immer in 4K gespielt habe – bis vor Kurzem sogar am 57" G9 Neo in Dual-UHD (7680 × 2160) – merke ich den Unterschied zu OLED bei DQHD am 49" inzwischen deutlich. Perspektivisch werde ich deshalb ziemlich sicher wieder auf ein Ultrawide mit „6K“ und 200 ppi aufwärts (oder etwas in der Richtung) wechseln. Unter 4K bzw. DQHD wird es für mich definitiv nicht mehr gehen.
Dazu kommt noch die SteamVR-Brille mit effektiv ca. 2K × 2K pro Auge. Ich gehe daher einfach davon aus, dass bei mir auch in fünf Jahren die GPU der limitierende Faktor sein wird.
Genau deshalb habe ich das System von Anfang an in diese Richtung geplant: PCIe 5.0, 64 GB DDR5-6000 CL28, eine 4-TB-PCIe-4.0-SSD und ein guter Chipsatz mit einem soliden Board – damit ist die Plattform meiner Meinung nach sauber „vorbereitet“.
Der Plan war von Anfang an, das Board erst einmal mit dem 7800X3D bis zum Ende des AM5-Sockels zu nutzen und später auf das letzte mögliche X3D-Flaggschiff upzugraden.
Technisch wird es ohne Frage möglich sein, diverse CPUs auf deinem Mainboard zum laufen zu bringen und die Mainboard-Hersteller haben sich in vergleichbaren Situationen bislang meist viel Mühe gegeben. Aber wenn AMD den Support streichen will, dann sind die Möglichkeiten sehr begrenzt. Ryzen 3000 auf X370/B350 und Ryzen 5000 auf X470/B450 waren und blieben solange "unmöglich", wie die Leute ohnehin AM4 (neu-)gekauft haben. Erst nachdem scharenweise AM4-Besitzer der ersten Stunde auf Sockel 1700 abgewandert sind, hat AMD offiziell die letzte Prozessorgeneration für alle Platinen freigegeben. (Umgekehrt ist das bis heute nicht erfolgt. Wer Ersatz für eine defekte Platine unter einem Ryzen 1000/2000/3000G sucht, muss es bei B550 auf gut Glück versuchen. Die Mainboard-Hersteller versuchen entsprechende Unterstützung zwar, aber niemand kann sie garantieren, denn es gab auch schon hart inkompatible AGESAs.)
Genau deshalb hatte ich hier auch gehofft, dass ein hochpreisiges Board mit X870E am Ende mehr Liebe bekommt als ein Einsteigerboard, also länger gepflegte BIOS Updates und generell besseren Support. Eine Garantie ist das natürlich nicht, aber die Chance wirkt/wirkte für mich einfach höher.
Dafür wollte ich die Plattform von Anfang an so wählen, dass das möglichst realistisch bleibt.
Hoffen wir das Beste :S
Technisch wird es ohne Frage möglich sein, diverse CPUs auf deinem Mainboard zum laufen zu bringen und die Mainboard-Hersteller haben sich in vergleichbaren Situationen bislang meist viel Mühe gegeben. Aber wenn AMD den Support streichen will, dann sind die Möglichkeiten sehr begrenzt. Ryzen 3000 auf X370/B350 und Ryzen 5000 auf X470/B450 waren und blieben solange "unmöglich", wie die Leute ohnehin AM4 (neu-)gekauft haben. Erst nachdem scharenweise AM4-Besitzer der ersten Stunde auf Sockel 1700 abgewandert sind, hat AMD offiziell die letzte Prozessorgeneration für alle Platinen freigegeben. (Umgekehrt ist das bis heute nicht erfolgt. Wer Ersatz für eine defekte Platine unter einem Ryzen 1000/2000/3000G sucht, muss es bei B550 auf gut Glück versuchen. Die Mainboard-Hersteller versuchen entsprechende Unterstützung zwar, aber niemand kann sie garantieren, denn es gab auch schon hart inkompatible AGESAs.)
Oder sind die gleich auf 32 MiB gewesen?
Die Nutzung von 16 MiB war sicher keine Vorschrift.
Da wollte jemand halt €0,2 pro Board sparen.
Trotzdem waren 16 MiB noch ausreichend. Gigabyte hat sogar X570-Platinen damit veröffentlicht – und hatte keine Probleme. Von Asus wären mir auch keine bekannt, Asrock hat in der Regel einfach den APU-Support reduziert (auch bei 32-MiB-Platinen) und MSI musste halt, bis sie ihren eigenen Code optimiert haben, Spar-UEFIs mit schwarz-weißer Oberfläche machen. Lief aber alles halbwegs. Nur AMD suchte einen vorschiebbaren Grund, warum man Aufrüstungen älterer Systeme erst ganz unter verbieten wollte und später auch nur auf eigene Verantwortung zugelassen hat.
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Ja gut September 2016 ...