Nobara Linux 40: Die neue Referenz für Linux-Gaming im Detail
Spieler, die ihrem Hobby unter Linux nachgehen wollen, stehen immer wieder unweigerlich vor dieser Frage: Welche Distributionen eignen sich besonders gut für das Spielen unter Linux? Die neue Referenz hierfür ist Nobara Linux 40 ("Forty").
Nobara Linux 40: Die neue Referenz für Linux-Gaming
Spieler, welche ihrem Hobby primär unter Linux nachgehen wollen, stehen immer wieder unweigerlich vor dieser Frage: Welche Distributionen eignen sich besonders gut für das Spielen und Streamen unter Linux? Das noch immer junge Nobara Project möchte darauf einmal mehr die passende Antwort liefern und baut hierfür die äußerst populäre Linux-Distribution Fedora 40 Workstation vollständig zu einem dedizierten "Gaming-Betriebssystem" für ernsthafte Spieler und ambitionierte Streamer um.
Quelle: Nobara Linux
Die neueste Ausgabe hört auf die offizielle Bezeichnung Nobara Linux 40 ("Forty") und bessert einmal mehr in allen relevanten Bereichen nach. Das Ergebnis? Die absolute Referenz für das Spielen unter Linux wird jetzt noch besser.
Kompromisslos für das Spielen unter Linux optimiert
Das Nobara Project, das von Thomas ("GloriousEggroll") Crider, seines Zeichens Software-Ingenieur bei Red Hat, welcher außerdem auch für die für das Spielen unter Linux essenziellen Softwarepakete Proton GE Custom, Wine GE Custom sowie Proton Wine verantwortlich ist, ins Leben gerufen wurde, baut die sehr populäre und unter Spielern weitverbreitete Distribution Fedora 40 von Grund auf um. Die Quintessenz daraus ist eine maßgeschneiderte "Gaming-Distribution", welche insbesondere auf das Spielen mit Proton unter Steam prädestiniert ist.
Fedora 40 Workstation und Linux 6.8.12 dienen als Basis
In der neuesten Version Nobara Linux 40 ("Forty) lassen der Chefentwickler und die Community weitere Optimierungen für das Spielen unter Linux einfließen und machen die aktuelle Referenz für Linux-Gaming so noch ein wenig besser. Auch die neuesten Softwarepakete, Grafiktreiber, APIs sowie Laufzeitumgebungen sind dabei und als Fundament dienen Fedora 40 Workstation und Linux 6.8.12. Spieler, welche ihre Distribution noch weiter beschleunigen wollen, sollten einen Blick auf die zugeschnittene "Gaming-Kernel" werfen, die PCGH getestet hatte.
Aber auch so hat sich unter der Haube von Nobara Linux 40 viel getan und Spieler können mit einem weitreichend erneuerten Gaming-Betriebssystem rechnen. Auch der Desktop, welcher jetzt auf Basis des "Mega-Releases" KDE Plasma 6 basiert, macht einen großen Sprung nach vorn und geht mit KDE Plasma 6.1 ins Rennen. Die Desktop-Umgebung Gnome 46 ist in der Version 46.3.1 mit an Bord.
Alle Neuerungen von Nobara Linux 40 im Detail
Die nachfolgenden Softwarepakete wurden auf den neuesten Stand aktualisiert und stellen das moderne und stabile Fundament von Nobara Linux 40 dar.
- Linux 6.8.12
- Mesa 3D v24.1.3
- Gstreamer v1.24.5
- Proton GE Custom v9-10
- Wine GE Custom v8-26
- KDE Plasma v6.1.1
- Nvidia v555.58.02
- Gnome v46.3.1
- DXVK v2.4
Vorbei sind erstmals auch die Zeiten des monolithischen Basis-Skripts. Anwender werden jetzt von einer schlanke Anwendung mit Python-GUI, die nahtlos in den Nobara Package Manager integriert ist, begrüßt.
Gleichzeitig führen Updates für OBS Studio 30.2 neue Funktionen für Content Creator und Streamer ein, wie das neue "Media Playlist Source Plug-in" und die erweiterte Unterstützung für HDR-Inhalte. Der YouTube-Kanal "Linux Network" hat alle Neuerungen vorgestellt und liefert Impressionen.
Die Linux-Distribution von Spielern für Spieler
Anders als bei vielen Hobby-Projekten, die aufgrund des Open-Source-Gedankens wie Pilze aus dem Boden sprießen, handelt es sich beim erstmals im Juli 2022 erschienen "Nobara Project" um ein Projekt auf Basis echter Expertise. Der hauptverantwortliche Entwickler Thomas Crider, hauptberuflich tätig als Software Maintenance Engineer beim Linux-Giganten Red Hat, innerhalb der Gaming-Szene besser bekannt als "GloriousEggroll", hat sich über Jahre den Ruf eines Experten erarbeitet.
Fedora 40 Workstation für Spieler umgebaut
Auf Basis der aktuellen Fedora 40 Workstation mit den Desktops KDE Plasma 6.1.1 und Gnome 46.3.1 sowie dem Betriebssystemkernel Linux 6.8.2 schneidert das sehr ambitionierte Projekt eine echte Gaming-Distribution, welche bereits alle nötigen Abhängigkeiten der zu Windows kompatiblen Laufzeitumgebung Wine 9.x vollumfänglich auflöst und darüber hinaus auch schon nachfolgende Softwareinstallationen "Out of the Box" für Spieler mitbringt.
Steam
- Proton
- Proton GE Custom
- ProtonUp-Qt Updater
Wine
- Wine GE Custom
- Proton Wine
Spiele-Clients
- Lutris
- EmuDeck
- RetroArch
- Heroic Games Launcher
- PlayOnLinux
- GameHub
- Bottles
- itch.io
Aber eine solche Vorauswahl sinnvoller Softwarepakete bekommen auch andere Projekte hin und sind nicht der Hauptgrund, weshalb Nobara mittlerweile von vielen Beobachtern als die derzeit beste Gaming-Distribution angesehen wird. Auch PCGH greift für seine Linux-Benchmarks auf Nobara zurück, wie zuletzt geschehen im großen "Windows vs. Linux Benchmark-Marathon" der Redaktion.
Ein eigenes Theme für den Desktop sowie die Icons und Menüs sind bei Nobara Linux obligatorisch und sorgen für ein konsistentes Design und einen einheitlichen Auftritt der Linux-Distribution und seines hauseigenen Werkzeuge und Apps. Das stabile Fundament wurde ohne große Änderungen von Fedora 40 übernommen.

Viele Spiele laufen wirklich gut auf dem System aber viele eben auch nicht. Eine gewisse Einarbeitungszeit sollte vorausgesetzt werden. Es können immer mal wieder Probleme auftauchen, die auch oft nur mit dem Terminal behoben werden können. Das in Linux immer noch so viel mit dem Terminal gearbeitet wird, ist kein wirklicher Fortschritt. Benutzerfreundlich ist was anderes. Das sieht eben in Windows anders aus. Es wird auch in der Zukunft das System für die meisten Anwender bleiben.
habe Nobara 40 (Version inkl. Nvidia Treiber) im Zuge meiner Windows Entsorgungsinitiative auf folgendem Notebook installiert:
XMG Neo 17 e19
Intel Core i7-8750 H processor
16 GB DDR4 2666 RAM
2070 Nvidia RTX card, 8 GB VRAM
Samsung SSD 970 EVO 500 GB
Die Installation verlief problemlos, nach dem Start der Oberfläche habe ich sofort alle Updates gezogen, das System ist softwareseitig also aktuell. Vorinstallierte Programme wie Steam laufen ohne Schwierigkeiten und auf der SSD ist genügend Platz für weitere Installationen.
Allerdings kann ich den Nobara Software Manager nicht starten, sprich, ich kann keine weiteren Programme installieren. Die Option, den Software Manager zu starten, wird ja direkt nach dem Start über die Willkommen-App angeboten, wenn ich da auf "Launch" klicke, passiert einfach nix.
Ich finde auch keine entsprechende App in der App-Übersicht.
Hat jemand ne Idee, woran das liegen kann?
Dank und Gruß
ArchieB
Habe auch mal Nobara ausprobiert. War auch am Anfang recht zufrieden mit dem System. Allerdings lief nicht alles sofort super. Für mich ist sie nicht die Optimale Distribution fürs Gaming unter Linux.
Bin dann bei meiner Suche nach einer guten Linux Distribution fürs Gaming nach langer Suche und ausprobieren auf CachyOS gestoßen.
Verglichen mit selbst ernannten Gaming Distributionen läuft alles bei CachyOS vom Start an super. Und das obwohl es sich selber nicht so nennt. (ist vielleicht so wie mit einem Gourmet Restaurant, die nenne sich selber ja auch nicht so.)
Es basiert auf Arch Linux (Also wie Steam OS) und besitzt einen auf Performance angepassten Kernel. Aktuelle GPU Treiber sind auch direkt dabei. Wie der aktuelle Beta Treiber von Nvidia. Installieren kann man auch eine Gaming-Meta packet. Das bringt dann eine Menge Tools fürs Gaming mit. So ist das System schnell bereit zum zocken.
Im Discord wird einem schnell bei Problemen geholfen, sogar der Haupt Entwickler hilft immer wo er nur kann.
Ich finde das diese Distribution zu wenig Aufmerksamkeit hat. Vielleicht könntet ihr euch das System mal anschauen und eventuell einen Artikel dazu schreiben (oder auch mal einen Podcast).
Der Entwickler von CachyOS ist Peter Jung. Er kommt aus Deutschland. Damit ist es eine der wenigen richtig guten Distributionen fürs Gaming aus Deutschland. Mit fällt grad zumindest keine andere ein.
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Bin nicht gut damit klar gekommen, habe aber auch nur je 2, 3 std bisschen rumprobiert.
Spätestens wenn Win10 Supportende hat (also übernächste Semesterferien) hock ich mich mal 1, 2 wochen hin und schau ob ich das mit lesen, schauen und basteln hinbekomme.