Nobara Linux 40: Die neue Refrenz für Linux-Gaming
Spieler, die ihrem Hobby unter Linux nachgehen wollen, stehen immer wieder unweigerlich vor dieser Frage: Welche Distributionen eignen sich besonders gut für das Spielen unter Linux? Die neue Referenz hierfür ist Nobara Linux 40 ("Forty").
In diesem Artikel
Das Nobara Projekt lässt zudem Optimierungen für HDR mit erweitertem Dynamikumfang sowie die neuesten Patch für den Support von Variable Refresh Rate ("VRR") in die Softwarezusammenstellung des Betriebssystems einfließen. Die Grundlagen werden aber mit einem stark angepassten Kernel gelegt.
Nobara besitzt einen optimierten Linux-Kernel
Das Open-Source-Projekt bietet speziell an Spieler adressierte Verbesserungen, wie FUTEX2, einem Mutex-Mechanismus für eine noch effizientere CPU-Nutzung, und weitere direkt im Systemkernel integrierte Patches für Spieler.
Optimierungen des Linux-Kernel (Quelle):
- Kernel patched with futex2
- Kernel patched with winesync
- Kernel patched with AMD CPCC
- Kernel patched with fsync compatibility
- Kernel patched with cherry-picked zen patches
- Kernel patched withto GameScope HDR patches
- Kernel patched to enable amdgpu for pre-polaris cards instead of radeon
- Kernel configured with ashmem, binder, and android support for Waydroid
- Kernel patched with simpledrm fix/workaround for nvidia
- Kernel patched with windows surface support
- Kernel patched with steam deck support
- Kernel patched with OpenRGB
Neben der neuesten Proton GE Custom, die insbesondere das Spielen über den Steam-Client verbessert, fließen auch einmal mehr die neuesten Optimierungen und Fehlerkorrekturen für den DirectX-zu-Vulkan-Übersetzer DXVK sowie die zu Windows kompatible Laufzeitumgebung Wine in Nobara Linux 40 mit ein. Die verbesserte Aktualisierungsverwaltung hält das System stets auf dem neuesten Stand.
Viele nützliche Tools für Spieler
Neben den bekannten Softwarepaketen verfügt Nobara Linux 40 auch über eine sinnvolle Auswahl von Tools für Spieler, wie MangoHud, Goverlay und Gamescope. Für die tägliche Arbeit ist zudem die neueste Version 24.2.5 von LibreOffice vorinstalliert.
Hinweis: Nobara Linux wird den Linux-Kernel 6.9 überspringen und zeitnah direkt zu Linux 6.10 wechseln, wie die Entwickler bereits offiziell angekündigt haben.
Wir testen gerade Linux 6.10. Linux 6.9 war das totale Chaos und verursachte die verschiedensten Problemen, also haben wir es übersprungen. - Thomas ("GloriousEggroll") Crider -
Kommende Linux-Benchmarks und Linux-Tests der PCGH-Redaktion werden schon bald mit Nobara Linux 40 ("Forty") durchgeführt.
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Quelle: Nobara, Linuxiac, Linux Network

Viele Spiele laufen wirklich gut auf dem System aber viele eben auch nicht. Eine gewisse Einarbeitungszeit sollte vorausgesetzt werden. Es können immer mal wieder Probleme auftauchen, die auch oft nur mit dem Terminal behoben werden können. Das in Linux immer noch so viel mit dem Terminal gearbeitet wird, ist kein wirklicher Fortschritt. Benutzerfreundlich ist was anderes. Das sieht eben in Windows anders aus. Es wird auch in der Zukunft das System für die meisten Anwender bleiben.
habe Nobara 40 (Version inkl. Nvidia Treiber) im Zuge meiner Windows Entsorgungsinitiative auf folgendem Notebook installiert:
XMG Neo 17 e19
Intel Core i7-8750 H processor
16 GB DDR4 2666 RAM
2070 Nvidia RTX card, 8 GB VRAM
Samsung SSD 970 EVO 500 GB
Die Installation verlief problemlos, nach dem Start der Oberfläche habe ich sofort alle Updates gezogen, das System ist softwareseitig also aktuell. Vorinstallierte Programme wie Steam laufen ohne Schwierigkeiten und auf der SSD ist genügend Platz für weitere Installationen.
Allerdings kann ich den Nobara Software Manager nicht starten, sprich, ich kann keine weiteren Programme installieren. Die Option, den Software Manager zu starten, wird ja direkt nach dem Start über die Willkommen-App angeboten, wenn ich da auf "Launch" klicke, passiert einfach nix.
Ich finde auch keine entsprechende App in der App-Übersicht.
Hat jemand ne Idee, woran das liegen kann?
Dank und Gruß
ArchieB
Habe auch mal Nobara ausprobiert. War auch am Anfang recht zufrieden mit dem System. Allerdings lief nicht alles sofort super. Für mich ist sie nicht die Optimale Distribution fürs Gaming unter Linux.
Bin dann bei meiner Suche nach einer guten Linux Distribution fürs Gaming nach langer Suche und ausprobieren auf CachyOS gestoßen.
Verglichen mit selbst ernannten Gaming Distributionen läuft alles bei CachyOS vom Start an super. Und das obwohl es sich selber nicht so nennt. (ist vielleicht so wie mit einem Gourmet Restaurant, die nenne sich selber ja auch nicht so.)
Es basiert auf Arch Linux (Also wie Steam OS) und besitzt einen auf Performance angepassten Kernel. Aktuelle GPU Treiber sind auch direkt dabei. Wie der aktuelle Beta Treiber von Nvidia. Installieren kann man auch eine Gaming-Meta packet. Das bringt dann eine Menge Tools fürs Gaming mit. So ist das System schnell bereit zum zocken.
Im Discord wird einem schnell bei Problemen geholfen, sogar der Haupt Entwickler hilft immer wo er nur kann.
Ich finde das diese Distribution zu wenig Aufmerksamkeit hat. Vielleicht könntet ihr euch das System mal anschauen und eventuell einen Artikel dazu schreiben (oder auch mal einen Podcast).
Der Entwickler von CachyOS ist Peter Jung. Er kommt aus Deutschland. Damit ist es eine der wenigen richtig guten Distributionen fürs Gaming aus Deutschland. Mit fällt grad zumindest keine andere ein.
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Bin nicht gut damit klar gekommen, habe aber auch nur je 2, 3 std bisschen rumprobiert.
Spätestens wenn Win10 Supportende hat (also übernächste Semesterferien) hock ich mich mal 1, 2 wochen hin und schau ob ich das mit lesen, schauen und basteln hinbekomme.