Gnome 46: Linux-Desktop erhält Support für Variable Refresh Rate
Das Gnome-Projekt hat jetzt erstmals den Support für VRR ("Variable Refresh Rate") in seine kommende Desktop-Umgebung Gnome 46 implementiert. Spielen unter Linux ist damit allerorts auf dem Vormarsch.
Das Gnome-Projekt hat jetzt erstmals den Support für VRR ("Variable Refresh Rate") in seine kommende Desktop-Umgebung Gnome 46, die am 20. März erscheinen soll, implementiert. Spielen unter Linux ist damit allerorts auf dem Vormarsch. Die Vorabversion Gnome 46 Beta kann bereits jetzt ausprobiert werden. Die Systemeinstellungen für VRR sind aber momentan noch versteckt.
VRR in Gnome 46 ausprobieren
Nach jahrelangem Warten ist die erste experimentelle Unterstützung für die variable Bildwiederholraten, die sogenannte Variable Refresh Rate ("VRR"), in Gnome gelandet, und glücklicherweise wird sie in der neuen Version Gnome 46 enthalten sein. Auf die öffentliche Beta-Version wird am 20. März das finale Release des Desktops folgen.
Der Merge Request für "backends/native: Add support for variable refresh rate", der seit März 2020 offen war, wurde jetzt akzeptiert und am 2. März 2024 eingefügt. Dank der genehmigten Ausnahme für das Einfrieren ("Freeze") von Funktionen wurde sie in Gnome 46 aufgenommen und wird zum Release im neuen Desktop zu finden sein.
VRR ist aktuell noch versteckt
Da die Funktion aktuell noch als experimentell gekennzeichnet ist, ist sie derzeit hinter einer "gsetting" versteckt und muss erst über das Gnome-Konfigurationstool ("dconf") freigeschaltet werden. Solange Gnome-Nutzer die Funktion nicht speziell einstellen, ist sie die Einstellung nicht zu sehen und das Verhalten von Mutter, dem in Gnome integrierten Fenstermanager, bleibt unverändert. Einmal freigeschaltet, ist diese Funktion in den Displayeinstellungen der Systemsteuerung zu finden.
Quelle: GamingOnLinux
Anwender, die den neuen Desktop einmal ausprobieren möchten, können dies mit dem neuesten Systemabbild von Gnome OS Nightly machen. Bei Einstieg hilft der sehr ausführliche Gnome OS Installation Guide, der von den Gnome-Entwicklern herausgegeben wird. Gnome 46 verfolgt den bereits seit der Veröffentlichung von Gnome 40 eingeschlagenen Weg weiter und entwickelt sich so immer weiter in Richtung von Rust sowie GTK 4. Die neuesten Verbesserungen sind im Dateimanager Nautilus, der einen globalen Suchmodus erhält, sowie im quelloffenen Webbrowser Epiphany (GNOME Web) wiederzufinden.
Quelle: Gnome
Weitere noch detailliertere Informationen zu den Änderungen sowie alle aktualisierten Softwarepakete finden sich in den offiziellen Versionshinweisen. Die versierten Anwender können Gnome 46 Beta auch direkt aus den Quellen kompilieren.
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Quelle: Gnome-Projekt via GitLab via GamingOnLinux

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Bisher war VRR im Kernel eingebunden und ich glaube, Spiele konnten es nutzen. Aber es macht ja viel mehr Sinn, wenn es überall sinnvoll eingesetzt wird.
Der AMDGPU-Treiber im Kernel hat deshalb den alten VRR-Support zugunsten der Implementierung in den Desktopumgebungen im neuen Kernel gedroppt.