Nitrux: Distribution setzt auf CachyOS und schmeißt Plasma raus
Die insbesondere auch für Spieler interessante Linux-Distribution Nitrux hat mit dem Release der Version 5.0 fundamentale Änderungen vorgenommen. Das freie Betriebssystem wechselt auf den Kernel von CachyOS und schmeißt KDE Plasma raus.
Nitrux ist eine Distribution, welche schon alle benötigten Zutaten für das Spielen unter Linux mitbringt und bisher auf einen auf Gaming optimierten Liquorix-Kernel gesetzt hat. Wie die Entwickler zum Release von Nitrux 5.0 nun bekannt gegeben haben, wurden die Transition auf den Betriebssystemkernel von CachyOS, der ebenfalls weitreichend auf Gaming und Multimedia optimiert wurde, sowie eine völlige Umstrukturierung der Arbeitsumgebung jetzt erfolgreich abgeschlossen.
Neben der Wahl des neuen Gaming-Systemkernels haben die Entwickler angekündigt, den hauseigenen NX Desktop, bei dem es sich um ein mittels eines Custom-Layers angepasstes KDE Plasma 5.27 LTS handelt, fallen zu lassen und stattdessen mit sofortiger Wirkung auf den modernen Compositor Hyprland zu setzen. Der hochmoderne Tiling Window Manager unterstützt sämtliche Features des quelloffenen Display-Server-Protokolls Wayland und ist darüber hinaus dementsprechend weitreichend anpassbar und individualisierbar.
Quelle: Nitrux
Kombiniert wird der auf die Verwendung des freien Display-Protokolls Wayland ausgelegte Hyprland-Compositor mit dem Waybar sowie einer in GTK geschriebenen Statusleiste. Die Entwicklung von Nitrux soll zukünftig zudem zweigleisig für Systeme auf Basis von x86 und ARM erfolgen, während ab sofort auch zwei unterschiedliche Systemabbilder für Systeme mit GPUs von AMD und Nvidia angeboten werden.
Während das an Radeon-Grafikkarten von AMD adressierte Systemabbild auf den freien Grafikstack Mesa 25.2 setzt, wird das Systemabbild für Geforce-Grafikkarten von Nvidia mit dem Nvidia Linux Open GPU Kernel Module ("nvopen") ausgerollt. Die Systemkernel unterscheiden sich ebenfalls, denn während das AMD-Abbild weiterhin auf Liquorix setzt, kommt für das Nvidia-Abbild der CachyOS-Kernel zum Einsatz. In den ausführlichen Release Notes gehen die Entwickler noch weiter ins Detail.
Sowohl der Liquorix-Kernel als auch der Kernel von CachyOS basieren auf dem aktuellen Linux 6.17.7 und auch die vorinstallierten Softwarepakete sind unter dem neuen Nitrux 5.0 auf dem neuesten Stand. Ein spannendes Projekt, welches man im Auge behalten sollte. Beide Versionen stehen auf SourceForge zum Download bereit, während die Feature-Tour die Linux-Distribution im Detail vorstellt.
Quelle: Nitrux
In seiner aktuellen Ausrichtung adressiert Nitrux insbesondere Entwickler und Spieler, oder aber spielende Entwickler und möchte ausdrücklich kein Betriebssystem für jedermann darstellen.
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Quelle: Nitrux

Hat das ganze dann mehr Latenzen ?
Weil man quasi ein Programm für ein Programm benötigt.
Also ich kann mir vorstellen das wenn man ein Programm zwischen schaltet, damit ein Programm ausgeführt werden kann, es ähnlich die Latenzen steigert wie beim Emulieren. (Wine zb)
Jemand schrieb mal bei Reddit, das sogar Tastatur und Maus eingaben unter Linux mehr Latenz haben.
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Ich halte es immer so zu dem Thema. Messbar ist vieles. Aber ob es mich stört kann ich nur ausprobieren. Du kannst jetzt zig stunden damit verbringen zutesten ob es einen unterschied zwischen linux/windoes bezüglich latenz gibt. Du kannst aber auch einfach nur zocken. Wer einen Fehler finden möchte, findet ihn auch und dann stört es einen viel mehr. Als wenn garnicht danach gesucht hat.
Ansonsten: den Artikel könnte man als Referenz hernehmen warum es Linux als Desktop nicht schafft, da stellt es sogar mit als 25 Jahren Linux Nutzer ein wenig die Haare auf.
Hoffentlich richtet es valve Mal wieder
Hat das ganze dann mehr Latenzen ?
Weil man quasi ein Programm für ein Programm benötigt.
Also ich kann mir vorstellen das wenn man ein Programm zwischen schaltet, damit ein Programm ausgeführt werden kann, es ähnlich die Latenzen steigert wie beim Emulieren. (Wine zb)
Jemand schrieb mal bei Reddit, das sogar Tastatur und Maus eingaben unter Linux mehr Latenz haben.
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man muss aber lossless scaling besitzen damit es funktioniert.
Plasma rauszuschmeißen, finde ich schon ganz schön mutig und Hyprland reizt ja irgendwie schon. Aber den Schritt zu Arch wagen... Puh.