ChatGPT zu "politisch korrekt": Elon Musk fährt TruthGPT als Konkurrenz auf

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Konkurrenz für ChatGPT: TruthGPT von Elon Musk soll "maximal wahrheitssuchende KI" sein
Quelle: Gerd Altmann unter Pixabay-Lizenz

Mit TruthGPT arbeitet Elon Musk und einem Team an einem Konkurrenten für ChatGPT. Laut dem Tesla-Chef soll das neue KI-Tool maximal nach der Wahrheit suchen.

Seit Anfang des Jahres hat ChatGPT von OpenAI große Aufmerksamkeit bekommen, nachdem es inzwischen frei zugänglich ist. Zu den Investoren gehörend sind Microsoft und Elon Musk (bis zum Jahr 2019) beteiligt an OpenAI. Um Texte zu generieren, benötigt ChatGPT unzählige Trainingsdatensätze, die es durch zuvor getätigte Eingaben erhält. Aktuell wird heftig über den Einsatz von KI-Software diskutiert. Elon Musk hat in einem Interview mit Fox News seine Pläne rund um TruthGPT erklärt.

Elon Musk: ChatGPT wird zum "Lügen erzogen"

Laut dem Tesla-Chef und Twitter-Eigentümer soll TruthGPT als "eine maximal wahrheitssuchende künstliche Intelligenz, die versucht, das Wesen des Universums zu verstehen", verstanden werden. Laut Musk würde OpenAI hingegen ChatGPT zum Lügen erziehen und zu sehr auf "politische Korrektheit" achten. Bis zum Jahr 2019 war Musk an OpenAI, das er selbst 2015 mitbegründet hatte, beteiligt.

Mit TruthGPT sollen KI-Tools sicherer gemacht und die "Zerstörung der Zivilisation" durch verantwortungsloses Entwickeln der KI verhindert werden. Für TruthGPT kaufte Musk im März 10.000 Grafikprozessoren von Nvidia mit seinem Unternehmen X.AI Corp. Für die neue Firma warb Musk bereits einige führende KI-Forscher ab, darunter Igor Babuschkin von Deepmind. Wann das neue KI-Tool auf den Markt kommt und wie es wahrheitsgemäße Antworten geben soll, beantwortete Musk nicht.

Immer wieder ist ChatGPT in die Kritik geraten. Die italienische Datenschutzbehörde wirft OpenAI vor, ohne explizite Zustimmung der Nutzer Daten zu erheben und weiterzuverarbeiten. Zudem wird der fehlende Altersschutz kritisiert, sodass auch Minderjährige ChatGPT verwenden können und potenziell Antworten ausgesetzt werden, die unangemessen sind. Einige Nutzer sind darüber hinaus vom KI-Tool beleidigt worden, weil es nach zu vielen Frage-Antwort-Paaren durcheinanderkommt.

Zudem lassen sich KI-Tools immer wieder leicht beeinflussen. So hatte sich ein menschlicher Autor einen Spaß erlaubt und behauptete, dass Google Bard bald wieder abgeschaltet werde und ChatGPT dies als News verkaufen würde. Genau das ist auch eingetreten und Microsoft musste beim neuen Bing mit ChatGPT-4 nachbessern. Bereits vor wenigen Wochen gab es kuriose Antworten bei Microsoft Bing mit dem KI-Co-Piloten. Immer wieder reizen Nutzer die KI-Tools aus und sorgen so für unvorhergesehene Szenarien, die die Entwickler dann korrigieren müssen.

Ebenfalls lesenswert: ChatGPT: Sperrt Deutschland das KI-Tool wie in Italien?

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Sammlung zum ChatGPT-Konkurrenten TruthGPT:

  • Tesla-Chef und Twitter-Eigentümer Elon Musk hat seine Pläne rund um TruthGPT vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein KI-Tool, das verantwortungsvoll entwickelt werden soll.
  • Laut Musk würde OpenAI ihre Software ChatGPT zum Lügen erziehen und zu viel Wert auf "politische Korrektheit" legen. Musk ist seit 2019 kein Investor mehr bei Open AI, das er im Jahr 2015 mitbegründet hatte.
  • Wann TruthGPT an den Start gehen soll, ist unklar.

Quelle: Fox News

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    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Torsley BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Brontomimo
        Es gibt genügend Themen, die sachlich aufbereitet werden könn(t)en. Dies geschieht aber nicht. Bots ermöglichen uns frische Perspektiven hinsichtlich zentraler organisatorischer Dimensionen wie Ökologie, Wirtschaft usw.
        Das Potential ist jedenfalls da aber die Gefahren wachsen exponentiell mit.

        da bin ich voll bei dir. aber wenn ich dich richtig verstehe bestätigst du damit ja nur meine aussage. in dem man die KI speziell auf bestimmte themen oder bereiche ausrichtet kann man sie zu etwas machen das der allgemeinheit hilft. das bedeutet aber auch das man sie in vielen richtungen in die schranken weisen muss damit sie diesen einen job überhaupt gut ausführen kann und nicht abschweift.
      • Von Torsley BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Brontomimo
        Es gibt genügend Themen, die sachlich aufbereitet werden könn(t)en. Dies geschieht aber nicht. Bots ermöglichen uns frische Perspektiven hinsichtlich zentraler organisatorischer Dimensionen wie Ökologie, Wirtschaft usw.
        Das Potential ist jedenfalls da aber die Gefahren wachsen exponentiell mit.

        da bin ich voll bei dir. aber wenn ich dich richtig verstehe bestätigst du damit ja nur meine aussage. in dem man die KI speziell auf bestimmte themen oder bereiche ausrichtet kann man sie zu etwas machen das der allgemeinheit hilft. das bedeutet aber auch das man sie in vielen richtungen in die schranken weisen muss damit sie diesen einen job überhaupt gut ausführen kann und nicht abschweift.
      • Von Tekkla Volt-Modder(in)
        Zitat von Brontomimo
        Selten so einen unkritischen Systemstuss gelesen.
        Wusste gar nicht, dass es neben den Russischen, Amerikanischen, Pakistanischen, Israelischen und Türkischen jetzt auch Deutsche Trollfarmen gibt.
        Ich war es nicht, der eine komplett unbeeinflusste KI haben wollte. Kenne da aber wen...
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von facopse
        Blondinenwitz = vermeintlicher Sexismus, da Grundlage dieser Witze Geschlecht und Haarfarbe der Zentralfigur sind = kurzer Blick auf Opferpyramide: Frau -> Opfer = ruft cancelnde Feminist *hicks* innen auf den Plan = politisch

        Klar, ist ja naheliegend. Opferpyramide ... Ich fass es nicht.
        Das Blondinen sich dabei einfach blöd fühlen kann nicht sein.
        Zitat von facopse
        Nichts zu danken.
        (...)
        Wirklich nicht.
      • Von facopse PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Schinken
        Blondinenwitze sind genau wie politisch?
        Blondinenwitz = vermeintlicher Sexismus, da Grundlage dieser Witze Geschlecht und Haarfarbe der Zentralfigur sind = kurzer Blick auf Opferpyramide: Frau -> Opfer = ruft cancelnde Feminist *hicks* innen auf den Plan = politisch

        Nichts zu danken.

        Zum Thema: Würde ChatGPT stets meine politischen Ansichten verbreiten und als Fakt verkaufen, fände ich Musks Vorhaben schlimm und würde versuchen, sämtliche Zusammenhänge zu negieren und es auf unsachlicher Ebene lächerlich zu machen.
      • Von DragonX1979 Software-Overclocker(in)
        "TruthGPT" ?

        Woran erinnert mich das bloß? Hmm...

        Ahhhhhh Jaaa! "Truth Social"!!!!
        Die vertrauenswürdigste Social Media Plattform, des vertrauenswürdigsten
        Menschen des Planeten. quasi von dem Mann, der die "FakeNews" erfunden hat!

        Den Amis brennt doch der Helm... Zu viel Geld muss echt zur Verblödung führen...
        Da gönn' ich mir erstmal n' paar Freedom Fries!
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