Kingdom Come: Deliverance 2024: GPU-Benchmarks
Hier geht es mit den GPU-Benchmarks weiter. Wie schlägt sich eine Geforce RTX 4090 in der PCGH-GPU-Szene?
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Sie wissen, was jetzt kommt: Benchmarks. Diese gelten im Fall von Kingdom Come Deliverance seit dem damaligen Technik-Test als gesetzt: Am Fuße von Talmberg, der zweiten Ortschaft innerhalb der spannend inszenierten Kampagne, galoppieren wir auf unserem Ross einen Weg entlang, welchen rechts die Burg und links die anschließenden Wohnhäuser sowie ein Wald schmücken. Hier werden Grafikkarten von uns in fünf Auflösungen getestet (Full HD, WQHD, UWQHD, Ultra HD sowie 5K via DSR/VSR). Mit dabei sind die 2018er-Leistungsspitze Geforce RTX 2080 Ti, die aktuelle RTX 4090 und selbstverständlich auch Radeon RX 7900 XTX, Arc A770 und diverse weitere Grafikkarten, welche vor Jahren noch nicht durch Böhmen galoppieren konnten.
Kingdom Come: Deliverance 2024: Grafikkarten-Benchmarks
Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind stets im UEFI unserer Systeme aktiv. Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX ; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 24.3.1 WHQL, Intel Game On Driver 5382 WHQL und Nvidia Game Ready Driver 552.22 WHQL.
Gegenüber den 2018er-Benchmarks nehmen wir zwei Justierungen vor. Damals testeten wir nicht mit maximalen Details, sondern mit dem "Ultra High"-Preset. 2024 ziehen wir alle Regler manuell nach rechts, um maximale Pracht zu erhalten und modernen Rechnern alles abzuverlangen. Da Grafikkarten seit unserem letzten KCD-Vergleich um etwa den Faktor 3 schneller geworden sind, ergänzen wir die Betrachtung erstmals mit 5K-Benchmarks via Dynamic Super Resolution (DSR, Geforce) respektive Virtual Super Resolution (VSR, Radeon), auch bekannt als Downsampling. Die Ergebnisse:
Eigentlich lag unser Fokus beim KCD-Nachtest auf den Prozessoren. Während der Benchmarks ergaben sich jedoch interessante Erkenntnisse, weshalb wir das GPU-Feld schrittweise erweitert haben. Das Wichtigste vorweg: Kingdom Come Deliverance ist und bleibt ein "CPU-Fresser", gut erkennbar an den Full-HD-Werten. Obwohl wir einen rasend schnellen Prozessor verwenden (siehe nächste Artikelseite), werden die meisten Grafikkarten massiv von der Infrastruktur ausgebremst. Wir haben daher ausnahmsweise Ultra HD/2160p standardmäßig eingeblendet.
Wird man das CPU-Limit los, etwa durch Einsatz einer schwächeren Grafikkarte oder mithilfe der guten, alten Auflösungskeule, zeigt sich, wie GPU-lastig das Spiel eigentlich ist. Die Bildrate aktueller 300- bis 600-Euro-Grafikkarten skaliert massiv mit der Auflösung, mehr als bei vielen anderen Spielen. Bemerkenswert und dazu passend ist die Power-Auslastung aller Grafikkarten, die nicht im CPU-Limit agieren: Egal, ob Arc, Geforce oder Radeon, die automatischen Boosts fallen unterdurchschnittlich aus. Das spricht für eine hervorragende Auslastung aller "traditionellen" Rechenwerke, denn Raytracing-Support bietet Kingdom Come: Deliverance selbstverständlich nicht. Erfreulich ist die konkurrenzfähige Performance der Arc A770. Zwar hat der Intel-Treiber etwas Mühe, die GPU unter Full HD auszulasten, mit steigender Auflösung landet Intels Alchemist jedoch auf einem guten Niveau in Schlagdistanz zur Radeon RX 6700 XT respektive vor der Radeon RX 7600 XT.
5K via DSR oder VSR zeichnet übrigens rund 78 Prozent mehr Pixel als Ultra HD, daher sind die schmerzhaften Fps-Einbrüche verständlich - verstärkt durch die Eigenheit des Spiels, enorm mit Pixeln zu skalieren. So kommt es zu den gezeigten Bildraten, welche abseits der Geforce RTX 4090 zu wünschen übrig lassen. 60 Fps in 5K sind selbst für übertaktete Exemplare der Radeon RX 7900 XTX und Geforce RTX 4080 Super kaum zu stemmen. Radeon-Nutzer versuchen's mittels Fluid Motion Frames, der Frame-Generation des Treibers. Auf der nächsten Seite geht es ans Eingemachte: Läuft der Schrecken aller Prozessoren endlich flüssig?


Rattay bei Nacht mit Reglern auf Anschlag (FPS, MIN, AVG):
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Rattay bei Nacht im Regen mit Reglner auf Anschlag (außer Schatten und Objektdetails auf "hoch", FPS/MIN/AVG)
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Rattay bei Nacht mit dem Very High-Preset (FPS / MIN / AVG).
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System: Ryzen 5 5600 + RTX 3060.
Auf High als Preset gibt es gerne das ~Doppelte an Frames, das die Regler-auf-Anschlag-Leute bekommen. Ob die Bildqualität hier auch doppelt so hoch ist, darf jeder gerne selbst entscheiden. Spaß beiseite, Aufhänger gerade: Ich freue mich wie bolle auf Teil 2. Der soll ja laut allen Previews bisher besser optimiert sein -- selbst das Steam Deck wird offiziell unterstützt. Aber ich werde wieder tunen. Und sicher auch müssen. Aber ich weiß jetzt schon, wo ich ansetzen werde. Und: Etwas besser als damals Ultima IX wirds schon laufen. Hoffentlich.
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Von daher war das kein Geschrei, sondern völlig berechtigt.
Dennoch weiß jeder, dass er mit abgeschaltetem CCD in diesem Spiel schneller ist als der 7800X3D und sich mit an die Spitze bei Intel setzen wird.
Hier geht es doch um Kingdom Come Deliverance (KCD).