Geforce RTX 3090 Ti ausgereizt: 5K-Benchmarks mit 2,1 GHz und 1,1 TByte/s Transferrate
Nvidias neue Geforce RTX 3090 Ti ist prädestiniert für hohe Auflösungen wie Ultra HD und darüber hinaus. Nvidia ist sich dieser Stärke bewusst und bewirbt Gaming in 8K - allerdings nur in Kombination mit DLSS-Upsampling. Wir bleiben etwas näher am Boden und testen die RTX 3090 Ti in Forum der Asus RTX 3090 Ti LC mit pro Achse verdoppeltem WQHD - 5K.
In diesem Artikel
Spezialtests mit besonders hoher Last haben Tradition bei der PCGH. Nvidias neue Enthusiast-Grafikkarte Geforce RTX 3090 Ti offenbart im PCGH-Test ihre Eignung für superhohe Auflösungen. Mehr noch, die RTX 3090 Ti benötigt zwingend viel Arbeit, um zu glänzen. Weniger als Ultra HD alias 4K unterfordert das Ampere-Schlachtschiff - je mehr Pixel, desto stärker schlagen die erhöhte Rohleistung und das pralle Powerlimit durch.
Bereits die Geforce RTX 3090 (PCGH-Test) wurde Ende 2020 für das 8K-Gaming beworben, wenngleich sich dieses Versprechen nur in Kombination mit Upscaling halten lässt. Wir fühlen der Geforce RTX 3090 Ti daher unter 5K erneut auf den Zahn und optimieren die Karte im selben Atemzug. Mehr Fps bei gleichem Verbrauch trotz absoluter Volllast, so lautet das vorab gesteckte Ziel. Ob das gelingt und wie die Leistung bei knapp 15 Megapixeln pro Bild ausfällt, lesen Sie im Folgenden.
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5K-Gaming: The Next Level
Auch wenn "5K" auf den ersten Blick nach einem verhältnismäßig leichten Unterfangen aussieht, ist es das keineswegs. Gegenüber Ultra HD mit 3.840 × 2.160 Pixel pro Frame (8,3 Mpix) muss die Grafikkarte rund 78 Prozent mehr Arbeit erledigen, 5.120 × 2.880 entspricht 14,75 Megapixeln pro Frame. Bildschirme mit dieser Auflösung fristen ein Nischendasein, interessant ist diese Auflösung für Enthusiasten aber allemal. Je feiner der Spielinhalt, desto mehr profitiert die Grafik von der feineren Abtastung, gerade kritische Details wie Vegetation. Wer mit einem "normalen" Bildschirm die Qualität von 5K-Bildern haben möchte, greift zu Downsampling in Gestalt von Dynamic Super Resolution (Geforce) oder Virtual Super Resolution (Radeon). Egal, ob DSR oder VSR, in jedem Fall berechnet die Grafikkarte intern mehr Pixel, als der Monitor ausgeben kann. Das nötige Herunterrechnen führt zu dem, was wir uns alle wünschen: hübschere Bilder mit mehr Details und weniger Flimmern in Bewegung. Wer ein Leistungspolster hat, sollte ergo einen Versuch wagen.
5K-Downsampling lässt sich auf unzähligen Grafikkarte-Monitor-Kombinationen aktivieren, flüssig nutzbar ist die enorme Auflösung jedoch erst bei High-End-Grafikkarten. Sinnvolle Paarungen bestehen beispielsweise aus einer Radeon RX 6800+ oder Geforce RTX 3080+ nebst WQHD- oder Ultra-HD-Display. Ausgehend von Ultra HD liefert 5K in den meisten Spielen eine sichtbare, aber nicht signifikante Verbesserung der Bildqualität. Anders sieht das aus, wenn Sie 5K mittels DSR oder VSR auf einem WQHD-Bildschirm aktivieren. In diesem Fall werden beide Pixelachsen verdoppelt, sprich, Sie erhalten die Details der vierfachen Auflösung. Egal, wie, qualitativ gilt die Reihenfolge: DL-DSR, VSR, DSR. Wir empfehlen eine wohldosierte Nachschärfung in Kombination mit jeglichem Downsampling, um auch die subjektive Texturqualität zu erhöhen.
Ultra-High-End im Exklusiv-Vergleich
Nachdem Kosten und Nutzen skizziert sind, können wir zu den Tests überleiten. Da eine High-End-Auflösung ein gerütteltes Maß an Leistung erfordert, versammeln wir ausschließlich die Grafikkarten-Topmodelle von AMD und Nvidia. "Radeon RX 6900 XT LC vs. Geforce RTX 3090 Ti im 5K- und 8K-Duell" lautete die ursprüngliche Konzeption dieses Artikels. Da 8K aber selbst in anspruchslosen Spielen zäh läuft, verzichten wir einstweilen darauf. Stattdessen würzen wir die Betrachtung mithilfe einer zusätzlichen Grafikkarten-Konfiguration: "RTX 3090 Ti maxed out". Die Basis dafür bildet mit der Asus ROG Strix Geforce RTX 3090 Ti LC die wohl schnellste Grafikkarte am Markt. Dank der werkseitigen Wasserkühlung mithilfe eines Dual-Radiators behält diese Grafikkarte trotz 480 Watt Boardpower selbst unter 5K-Volllast einen kühlen, wachen Kopf.
| Grafikkarte | RTX 3090 Ti MAX OC (Asus ROG Strix LC) | RTX 3090 Ti | RTX 3090 | RTX 3080 Ti | RX 6900 XT LC |
|---|---|---|---|---|---|
| Shader-Cluster (CUs/SMs) | 84 | 84 | 82 | 80 | 80 |
| FP32-ALUs/TMUs/ROPs | 10.752/336/112 | 10.752/336/112 | 10.496/328/112 | 10.240/320/112 | 5.120/320/128 |
| Raytracing-Einheiten | 84 | 84 | 82 | 80 | 80 |
| Tensor-Kerne | 336 | 336 | 328 | 320 | - |
| Infinity Cache on-die (MiB) | - | - | - | - | 128 |
| GPU-Boost-Takt in Spielen (MHz) | 2.100 | 1.860 | 1.695 | 1.665 | 2.250 |
| FP16-Leistung ALUs (TFLOPS) | 45,2 | 40,0 | 35,6 | 34,1 | 46,1 |
| FP32/FP64-Leistung ALUs (TFLOPS) | 45,2/0,71 | 40,0/0,63 | 35,6/0,56 | 34,1/0,53 | 23,0/1,44 |
| Füllrate (Mtex/Mpix pro Sek.) | 705,6/235,2 | 625,0/208,3 | 556,0/189,8 | 532,8/186,5 | 720,0/288,0 |
| Größe des Level-2-Cache (KiB) | 6.144 | 6.144 | 6.144 | 6.144 | 4.096 |
| Speicheranbindung (Bit) | 384 | 384 | 384 | 384 | 256 |
| Geschwindigkeit RAM (GTs/MHz) | 23,0/11.502 | 21,0/10.502 | 19,5/9.752 | 19,0/9.502 | 18,4/9.200 |
| Speichertyp | GDDR6X | GDDR6X | GDDR6X | GDDR6X | GDDR6 |
| Transferrate Speicher (GB/s) | 1.104 | 1.008 | 936 | 912 | 589 |
| Speicherkapazität (MiB) | 24.576 | 24.576 | 24.576 | 12.288 | 16.384 |
| PCI-Express-Standard | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 | 4.0 ×16 |
| PCI-Express-Stromanschlüsse | 1× 16-/3 × 8-Pol | 1× 16-/3 × 8-Pol | 1× 12-/2× 8-Pol | 1× 12-/2× 8-Pol | 2× 8-Pol |
Wir testen die Asus-Grafikkarte in zwei Konfigurationen: einmal mit manuell herabgesetzter Leistung auf Ti-Referenzniveau (450 Watt TGP und 1.860 MHz GPU-Boost gemäß Tools) und einmal nach erfolgter Optimierung. Letztere besteht aus einer angepassten Voltage/Frequency Curve: Zunächst klopften wir den unter 5K noch nutzbaren Maximaltakt ab, welcher sich knapp jenseits von 2,1 GHz für die GPU und "11.500" MHz (23 Gigatransfers/s) beim Speicher zu erkennen gab. In anschließenden Tests senkten wir die Kernspannung schrittweise bis zum Absturz. Am Ende aller Tests landeten wir bei gut 2.100 MHz @ 0,987 Volt und somit einem Leistungsniveau, das sich mit einer gewöhnlichen Geforce RTX 3090 nur mittels Glück und Brechstange erreichen lässt. Das Powerlimit der Asus ROG Strix RTX 3090 Ti LC steht vorsorglich auf dem Maximum von 516 Watt (107 Prozent), wird aber zu keiner Zeit gebraucht. So viel vorweg.



Habe dir schon mehrfach gesagt, dass der 5950X primär für Anwendungen gedacht war und auch dafür eingesetzt wird. Er gibt mir 8 zusätzliche Threads. Ich hatte ja den 5900X davor. Wenn's nur um Gaming gehen würde, dann hätte ich den entspannt behalten. Konnte ihn aber zum Einkaufspreis verticken und den 5950X kaufen.
Viele übertakten CPU und Grafikkarte, auch wenn es nur wenige Prozent bringt, offensichtlich stellt das für viele bereits einen hohen Nutzen dar.
7% Mehrleistung der RTX3090Ti? Aha ok. Die Balken, die ich gesehen habe, hatten 1-2% mehr FPS, aber du wirst sicher die ein oder anderen Cherrypicking-Benchmarks und Spiele finden, wo es auch zu 7% Mehrleistung kommt bei drölfhuntert Watt im Vergleich zur Stock RTX3090 ohne VRAM-OC auf einfach machbare 21Gbps, oder.
Lass bitte stecken. Interessiert mich eh nicht.
Und für was du den 5950x letztendlich gekauft hast, spielt doch gar keine Rolle.
Ich will keine Karte, die immer auf 450W ballert.
Du checkst das halt nicht.
Viele übertakten CPU und Grafikkarte, auch wenn es nur wenige Prozent bringt, offensichtlich stellt das für viele bereits einen hohen Nutzen dar.
Und für was du den 5950x letztendlich gekauft hast, spielt doch gar keine Rolle.
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Hier wäre übrigens das Thema besser aufgehoben: https://extreme.pcgamesha...
2,05GHz hätte ich jetzt für machbar gehalten.