Arc Pro B60 24GB im Test: Fazit
Das PCGH-Fazit zur Intel Arc Pro B60 und ein Ausblick auf die "Arc B770".
In diesem Artikel
Intel Arc Pro B60: PCGH-Fazit
Eine Profi-Grafikkarte zum Spielen: Erneut haben wir dieses Experiment gewagt und erneut erweist sich das getestete Produkt als interessante Option. Die Arc Pro B60 punktet mit der höchsten Energieeffizienz aller Intel-Grafikkarten und einem unfüllbaren Speicher - tatsächlich haben wir die 24 GiByte der B60 nicht einmal mit Speicherschrecken wie Indiana Jones und der Große Kreis vollbekommen. Das ist nicht verwunderlich, denn Gaming ist bei der Arc Pro B60 nur ein Nebenschauplatz. Kreative Arbeiten sowie generative KI, darunter lokal ausgeführte Large Language Models, sind der primäre Einsatzzweck dieser Workstation-Grafikkarte - nicht umsonst meldet sich der installierte Battlemage-Prozessor intern mit "WKSTN".
Intel Arc Pro B60: Impressionen aus dem Test
Die offizielle Gaming-Grafikkarte aus dem Hause Intel, die Arc B580, erweist sich in den allermeisten Fällen als schneller. Das erreicht sie nicht durch Zauberhand, sondern mithilfe ihres höheren Kerntakts, welcher eine entsprechend höhere Leistungsaufnahme zur Folge hat. Interessant ist, dass dieser 12-GiByte-Grafikkarte keine tadellose Vorstellung in den neuen PCGH-GPU-Benchmarks gelingt - hin und wieder hemmt die Speicherkapazität das Geschehen. Die Hardware halten wir dabei für unschuldig, die Symptome sehen viel mehr nach Software-Ineffizienz aus; Intels Treiber haushaltet zuweilen schlechter mit dem Speicher als AMDs und Nvidias 8-GiByte-Grafikkarten. Über diese Grenzfälle kann die Arc Pro B60 selbstverständlich nur lachen - das Prinzip "Keule statt Degen".
Während ein üppiger Speicher niemals negativ ist, weist die Intel Arc Pro B60 in der getesteten Variante zwei klare Kritikpunkte auf. Der Erste: Die Lautstärke des Sparkle-Kühlsystems ist geradezu unerhört, wir haben seit circa zehn Jahren keine derart laute Grafikkarte mehr auf dem Teststand gehabt. Während die letzte "Orkan'esque" Grafikkarte - AMDs Radeon R9 290X im "Uber Mode" - noch nach High-End-Leistung strebte, wirken 3.200 Lüfterumdrehungen pro Minute bei lediglich 160 Watt und 60 °C Kerntemperatur der Arc Pro B60 absolut unnötig. Der zweite Negativpunkt betrifft den hohen Preis, welcher zum einen durch den Profi-Status begründet ist, aber auch durch schwache Verfügbarkeit. Derzeit kann die Grafikkarte nur ein Shop liefern - für rund 850 Euro. Zu diesem Kurs ist uns eine Empfehlung für Gamer unmöglich. Ganz anders sieht das im Produktiveinsatz aus, laut Igor's Lab stemmt die Arc Pro B60 gerade KI-Workloads mit Bravour und ist im Profi-Umfeld somit eine attraktive Option.
Ausblick auf Arc B770
Zwar ist die Arc Pro B60 aus mehreren Gründen keine optimale Gaming-Grafikkarte, dennoch liefert sie wertvolle Erkenntnisse. Geht es nach der Gerüchteküche, arbeitet Intel immer noch an der "Arc B770", einem Modell auf Basis des größeren Battlemage-Grafikchips BMG-G31. Dieser soll 4.096 anstelle der bislang verfügbaren 2.560 FP32-Rechenwerke bieten und würde somit bei gleicher Taktrate 60 Prozent mehr Rechenleistung auffahren. Des Weiteren gilt eine 256-Bit-Speicherschnittstelle nebst 16 GiByte Kapazität als logisch und somit sicher. Wir haben anhand der Arc Pro B60 soeben bewiesen, dass es Fälle gibt, bei denen sich mehr als 12 GiByte auszahlen, womit eines klar ist: Die Arc B770, sofern sie unter diesem Namen erscheint, wäre eine optimal bestückte Gaming-Grafikkarte. Mit der erwarteten Hardware wäre ohne große Verrenkungen das Leistungsniveau der Geforce RTX 5060 Ti 16GB und Radeon RX 9060 XT 16GB möglich, mit 3 GHz Kerntakt und somit gut 24 TFLOPS Rechenleistung sogar das Niveau der Radeon RX 9070 GRE respektive Geforce RTX 5070 - ohne deren Limitierung auf 12 GiByte.
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Jetzt gibt es ein BMG Pro-Modell das in Spielen nicht wirklich abliefert und für den Kreativbereich mit sehr empfindlichen Rückschlägen zu gebrauchen ist.
Irgendwie keine wirkliche Versuchung.
Es würde stark auf den Preis ankommen aber eine Radeon 7900XT(X) ist dann weit überlegen.
Hab jetzt Nvidia stecken im PC seit der TNT2. Ich spiele kaum noch am PC.
Was sagen deine Quellen so?
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In der Berufsschule hatten wir I5 11500, aber eine NVS 300 weil Solidworks,
lächerlich absolut lächerlich war das, die 32EU XE IGP ist 19x so schnell.