Arc Pro B60 24GB im Test: Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
Quelle: PCGH
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Arc Pro B60 24GB im Test: Spiele-Benchmarks und Leistungsindex

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Wie schlägt sich Intels Arc Pro B60 in modernen Rasterizing-Spielen und wegweisenden Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Gaming-Grafikkarte durch unsere brandneuen GPU-Benchmarks 2025/2026 gescheucht. Die 20 Rasterizing-Tests, 15 Raytracing-Tests und 8 Pathtracing-Tests gehen mit diesem Test auf Jungfernfahrt und liefern hoch spannende Ergebnisse.

GPU-Benchmarks 2025/2026

Was wir auch testen: Jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens zwölf Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte allein für den Rasterizing-Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.300 und 2.500 MHz, führt das zur Angabe von "~2,40 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.

Auch das PCGH-Grafikkarten-Testsystem 2025/2026 basiert auf einem manuell ausgereizten Ryzen 7 9800X3D mit DDR5-6400-Speicher (inkl. Tertiär-Timing-Tuning). Quelle: PCGH Auch das PCGH-Grafikkarten-Testsystem 2025/2026 basiert auf einem manuell ausgereizten Ryzen 7 9800X3D mit DDR5-6400-Speicher (inkl. Tertiär-Timing-Tuning).

PCGH GPU Benchmarks 2025/2026 Engine API Version (Platform) Benchmark Sequence
Alan Wake 2 Northlight Engine DirectX 12 Stets aktuell (Epic) „Nightingale”
Anno 117 Empire Engine DirectX 12 Stets aktuell (Ubi) „Overture”
Assassin's Creed Shadows Anvil Engine DirectX 12 Stets aktuell (Ubi) „Hikari”
Atomfall Asura Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Deceptive Idyll”
Baldur’s Gate 3 Divinity 4.0 Engine Vulkan v4.1.1 P8HF3 (GOG) „Putrid Bog”
Battlefield 6 Frostbite Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Prospect Park”
CoD: Black Ops 6 IW Engine DirectX 12 Stets aktuell (Battle.net) „Nightfire”
Cities Skylines 2 Unity Engine DirectX 11 Stets aktuell (Steam) „Sightseeing”
Clair Obscur: Expedition 33 Unreal Engine 5.4.4 DirectX 12 v1.4.0 (GOG) „Sacred River”
Cyberpunk 2077 RED Engine 4 DirectX 12 v2.31a (GOG) „Dog Days”
Days Gone Remastered Unreal Engine 4 DirectX 12 v1.08 (GOG) „Sleazy Rider”
F1 25 EGO Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Monaco”
Forza Horizon 5 Forzatech Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Pitfall!”
Kingdom Come Deliverance 2 CryEngine 5 DirectX 12 v1.32 (GOG) „Forest Dump”
Monster Hunter Wilds RE Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Cascades”
Stalker 2 Unreal Engine 5.1GSC DirectX 12 v1.6.0 (GOG) „Zalissja”
Spider-Man 2 In-house Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „5th Ave 3.0”
TLOU Part II Remastered Naughty Dog Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Darksite”
W40K: Space Marine 2 Swarm Engine DirectX 12 Stets aktuell (Steam) „Bloody Bench Bog”
X4: Foundations X-Tech 5 Vulkan v7.60 (GOG) „Heretic’s End”

Arc Pro B60 vs. Arc B580: Spiele-Benchmarks

Für den Test der Arc Pro B60 präsentieren wir Ihnen das volle Paket der frischen Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal Full HD (1.920 × 1.080 Pixel), passend zur Rechenkraft unseres Probanden. Wichtig: Auch die Rasterizing-Benchmarks 2025/2026 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben).

Wie Sie sehen, besteht das Testfeld aus zahlreichen Einsteiger- bis Mittelklasse-Grafikkarten von AMD, Intel und Nvidia. Besonders naheliegend ist selbstverständlich der Vergleich zwischen Arc Pro B60 und Arc B580, allerdings lohnt sich auch ein Blick auf die Arc B570. Diese nutzt zwar einen abgespeckten Chip, dank 2.750 MHz verfügt sie jedoch über minimal mehr Rechenleistung als die B60 (12,7 zu 12,3 TFLOPS).

In den allermeisten Benchmarks verhält sich die Arc Pro B60 wie das, was sie ist: eine B580 mit reduziertem Kerntakt. So kommt es, dass die Arc B580 um 9 bis 18 Prozent in Front liegt - je nachdem, wie gut die Rechenleistung durchschlägt. Es gibt bei den Rasterizing-Benchmarks 2025/2026 nur eine Ausnahme von dieser Regel: Spider-Man 2. Dieses sehr speicherlastige Spiel bereitet Intels Grafikkarten große Probleme, Arc B570 und B580 erreichen trotz 10 respektive 12 GiByte VRAM weniger Leistung als Radeon- und Geforce-Grafikkarten mit 8 GiByte. Dieses Ressourcenverwaltungsproblem lässt sich mittels Hardware erschlagen: Dank 24 GiByte schneidet die Arc Pro B60 wie eine warme Klinge durch Butter - zumindest gegenüber ihren Geschwistern. Vergleicht man die Leistung mit Geforce und Radeon, wird deutlich, dass Arc-Grafikkarten nicht nur VRAM-, sondern auch Auslastungsprobleme in Spider-Man 2 aufweisen.

Arc Pro B60 im Leistungsindex

Wo landet die Intel Arc Pro B60 im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzelindizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.

Beachten Sie bitte, dass wir analog zu den Spiele-Benchmarks standardmäßig Full HD/1080p eingeblendet haben. Aus Gründen der Praxisnähe haben wir die günstigen Grafikkarten nicht durch die höheren Auflösungen gequält - die Arc Pro B60 und Arc B580 aber schon! Wenig verwunderlich kann sich die B580 um durchschnittlich 12 Prozent von ihrer Pro-Schwester absetzen. Beide unterliegen in der Gesamtbetrachtung sowohl der Radeon RX 9060 (OEM; vollständiger Test anhand einer Sapphire Pulse in Kürze) als auch Geforce RTX 5060.

Arc Pro B60: Aufösungsskalierung

Sehen wir uns abschließend die Leistungsskalierung mit der Auflösung an. Oder anders formuliert: Was passiert, wenn man die Arc Pro B60 mit immer höheren Lasten beharkt? Der folgende Benchmark zeigt das Verhalten von Full HD bis Ultra HD und gewährt damit auch einen verstohlenen Blick in die Zukunft. Somit lässt sich auf den ersten Blick ablesen, welche Grafikkarte besonders stark oder schwach einbricht.

Das bekannte Bild: Die Arc-Grafikkarten brechen mit steigender Last relativ schwach ein, was sie unter anderem ihrem ausreichenden Speicher zu verdanken haben. Nimmt man die zaghafte Powerlimit-Ausnutzung mit in die Gleichung, liegt der Verdacht nahe, dass die Leistung auch mit Auslastungsproblemen zusammenhängt - mit anderen Worten: Selbst Intels zweite Arc-Generation bleibt in niedrigen Auflösungen hinter ihren Möglichkeiten zurück. Arc Pro B60 und Arc B580 skalieren unterdessen identisch und völlig konträr zu etwa der Geforce RTX 5060.

Arc Pro B60 vs. 77 andere Grafikkarten

Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste inklusive der Arc Pro B60:

Mit ihrer Leistung im Dunstkreis einer Geforce RTX 4060 oder Radeon RX 7600 wäre eine Arc Pro B60 durchaus eine Upgrade-Überlegung wert - handelte es sich doch um eine Gaming-Grafikkarte. Die Arc B580 ist eine deutlich günstigere, schnellere Wahl. Ob all das auch für das so hübsche wie anspruchsvolle Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

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  1. Seite 1 Übersicht und Daten
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
  4. Seite 4 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
  5. Seite 5 Leistungsaufnahme und Energieeffizienz
  6. Seite 6 Fazit zur Intel Arc Pro B60
    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AUTOEXECBAT Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von RobooeL
        Ja Für k.i nicht zu gebrauchen , weil die Cuda software adapter noch 6 monate brauchen bis die richtig laufen.(wenn überhaupt). denn CUDA nutzt die nicht und intel K.I gibs nur ein paar
        Das ist wirklich schade denn wenn so eine Karte unter LM-Studio stabil laufen würde, dann würde ich meine 16GB Nvidia sofort eintauschen denn ich könnte dort durchaus mehr VRAM brauchen.
      • Von AUTOEXECBAT Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von RobooeL
        Ja Für k.i nicht zu gebrauchen , weil die Cuda software adapter noch 6 monate brauchen bis die richtig laufen.(wenn überhaupt). denn CUDA nutzt die nicht und intel K.I gibs nur ein paar
        Das ist wirklich schade denn wenn so eine Karte unter LM-Studio stabil laufen würde, dann würde ich meine 16GB Nvidia sofort eintauschen denn ich könnte dort durchaus mehr VRAM brauchen.
      • Von RobooeL PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Thomas5010
        LM Studio sollte nach meiner Informationslage nicht laufen. Adobe ist der Kreativführer. Was bleibt da noch?

        Jetzt gibt es ein BMG Pro-Modell das in Spielen nicht wirklich abliefert und für den Kreativbereich mit sehr empfindlichen Rückschlägen zu gebrauchen ist.

        Irgendwie keine wirkliche Versuchung.

        Es würde stark auf den Preis ankommen aber eine Radeon 7900XT(X) ist dann weit überlegen.
        Na ja doch es gibt ein paar Modelle mit Open ai aber nicht viele... prinzipiell gibt es überall was aber nur wenig die guten sind natürlich nicht dabei
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Ich denke, meine nächste Karte wird eine seichte Intel.
        Hab jetzt Nvidia stecken im PC seit der TNT2. Ich spiele kaum noch am PC.
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von RawMangoJuli
        Die Karte soll demnächt noch richtig launchen ^^

        Was sagen deine Quellen so?

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Meine Quellen sagen mir, dass Videocardz eine zeimliche Abschreiber-Bude ist. Aber ich glaube, das war nicht das Ziel der Fragestellung.
      • Von 7seven7
        Zitat von kmf
        Die B60 für diesen Preis wäre ja für CAD (SolidWorks) interessant, wenn sie denn über einen zertifizierten Treiber verfügen würde. So sind einige Features in SolidWorks aber gesperrt und von daher im Moment noch unbrauchbar.
        Selber schuld welche Firma sich von Solidworks was vorschreiben lassen will, einerseits zahlt man genug und andererseits wird alles mögliche gesperrt.

        In der Berufsschule hatten wir I5 11500, aber eine NVS 300 weil Solidworks,
        lächerlich absolut lächerlich war das, die 32EU XE IGP ist 19x so schnell.
      Direkt zum Diskussionsende
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