Arc 8GB vs. Arc 16GB: Preis-Leistung und Fazit
Auf Seite 3 des Arc-Nachtests werfen wir einen Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis aktueller Gaming-Grafikkarten und ziehen ein Fazit für März 2023.
In diesem Artikel
Preis-Leistungs-Verhältnis
Fast alle Grafikkarten wurden in den vergangenen Monaten günstiger, außerdem besteht durch die zahlreichen Neuerscheinungen eine größere Auswahl im High End - jetzt ist somit ein guter Zeitpunkt, um aufzurüsten. Doch welche Grafikkarten liefern wie viel Leistung pro Euro? Um diese naheliegende Frage zu beantworten, haben wir den aktuellen Marktpreis (Stand: 13. März 2023) ins Verhältnis zu den Leistungsindizes gesetzt. Der Fokus liegt natürlich auch hier auf der preislich interessanten Grafikkarten-Mittelklasse zwischen rund 270 und 400 Euro.
Beachten Sie bitte, dass die Preise einem steten Wandel unterliegen, es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops. Werfen wir einen Blick auf die Preis-Leistungs-Auswertung, beginnend beim Rasterizing (20 Spiele, 4 Auflösungen):
Das Ergebnis beim Rasterizing ist eindeutig: Die Arc A750 liegt mit Tagespreisen zwischen 270 und 280 Euro an der Spitze - mehr Leistung pro Euro liefert keine andere Grafikkarte. AMDs Radeon RX 6600 ist vergleichbar günstig, allerdings etwas langsamer und daher nur auf Rang 3 der Preis-Leistungs-Charts. Die Arc A770 8GB macht es sich knapp vor ihr bequem, während die 16-GiByte-Variante etwas abgeschlagen auf Platz 5 folgt und damit auf Augenhöhe zur Geforce RTX 3060 12GB rangiert. Wie es beim Raytracing aussieht, dokumentiert die folgende Aufstellung:
In diesem Chart finden Sie weitere Grafikkarten vor, da der Raytracing-Leistungsindex halb so zeitintensiv ist wie der reguläre und wir somit mehr Grafikkarten durchtesten konnten. Auffällig ist die deutlich veränderte Platzierung gegenüber dem Rasterizing: Da Radeon-Grafikkarten eine schwächere Raytracing-Leistung aufweisen als Arc- und Geforce-Modelle, büßt AMD hier trotz guter Preise einige Plätze ein. Auch hier kann sich die Arc A750 mit einem bemerkenswerten Abstand auf Platz 1 setzen. Ihre großen Geschwister sowie die Geforce RTX 3060 12GB folgen mit jeweils geringem Abstand. Wie man es dreht und wendet, Arc ist aus Preis-Leistungs-Sicht sehr attraktiv. Das könnte sich in naher Zukunft weiter verbessern, denn im US-Raum erfahren A770 8GB und A380 6GB gerade Preissenkungen, die möglicherweise in Kürze über den großen Teich zu uns herüberschwappen.
Intel Arc im Nachtest 2023: Fazit
Das war Teil 3 unserer Artikelserie zu Arc im Jahr 2023. Wir hoffen, dass Sie Intels Gaming-Grafikkarten somit bestmöglich einschätzen können. Die Zusammenfassung der Erkenntnisse ist durchaus positiv: Intel hat durch Treiber-Updates viele mehr oder minder lästige Kinderkrankheiten aus der Welt geschafft und damit ein gefälliges Niveau erreicht. Neben der nun konkurrenzfähigen DirectX-9-Leistung freuen sich Arc-Nutzer und -Interessenten darüber, dass die Treibersteuerung nun als normales, verschiebbares Fenster genutzt werden kann und dass auch die übrige Leistungsentwicklung vorangeht. Trotz aller Anstrengungen ist die Zahl der Probleme immer noch deutlich höher als bei einer AMD Radeon oder Nvidia Geforce, der Arc-Treiber bleibt bis auf Weiteres eine Wundertüte.
Dieser Tatsache ist sich Intel bewusst, weshalb Arc-Grafikkarten zu verlockenden Preisen angeboten werden - und jeder muss für sich entscheiden, wie viel der "Betatester"-Faktor wert ist. Welches Arc-Modell Sie kaufen sollten, hängt von Ihrem Budget ab. Die stets mit 8 GiByte bestückte A750 (ab ca. 270 Euro) ist das günstigste Gerät, um in die Intel-Grafikwelt hineinzuschnuppern und wartet mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis unter allen aktuellen Gaming-Grafikkarten auf. Die Arc A770 8GB (ab ca. 340 Euro) wird derzeit nur vom Board-Partner Asrock angeboten und liefert bis zu zehn Prozent mehr Leistung zu einem um 25 Prozent höheren Preis - allerdings mit deutlich besserer Kühlung. Und dann ist da noch die 16-GiByte-Variante der Arc A770, welche es entweder unübertaktet als Intel Limited Edition (ab ca. 380 Euro) gibt, oder als beschleunigte Acer Bifrost (ab ca. 440 Euro). Diese Karten stehen aus Preis-Leistungs-Sicht auf den ersten Blick zurück, allerdings ist das nur die Spitze des Eisbergs. Raytracing, maximale Texturdetails und PC-Annehmlichkeiten wie Grafikmods: Dafür kann man nie genug VRAM haben und diesen liefert eine Arc A770 16GB. Somit ist die derzeitige "Arc-Vollversion" das optimale Spielzeug, um auch langfristig von kommenden Treiber-Updates zu profitieren.
Was halten Sie von Intels Arc Alchemist? Falls Sie eine A770, A750 oder A380 besitzen, schauen Sie gerne in unser Forum, um sich mit weiteren Arc-Nutzern auszutauschen. Falls Sie hingegen Fragen rund um Arc haben, posten Sie diese bitte mit dem Tag #FragPCGH unter diesen Artikel. Wir sichten alle Fragen und werden diese in künftigen Artikeln und Videos aufgreifen.

Hier habe ich glaubwürdige Tests von einem Nutzer erhalten, welche aufzeigen, das die Intel Karte bis zu 15! GiBi voll stopft und er mit seinen mindestens 40 Bildern im allerschlimmsten Fall herum fliegt.
Der Speichermangel etablierter Herstellerkarten kostet dergleichen im Nachhinein den Kopf. Schließlich, wird immer mehr für "Premium" Hergestellt, das dürfte auch bedeuten, das die Spielehersteller nachziehen und den Kunden mit dicken Karten in den Hintern kriechen, in dem sie diese möglichst auszunutzen versuchen.
Ich zitiere hiermit den Nutzer:
"ich habe per ARC Control -> Performance Tuning den GPU Perf Boost auf 32 gesetzt, kein Voltage Offset, aber das Power Limit auf volle 228 Watt. Temp wird bei mir max 76° warm.
Voltage ist max. 1065 mV, GPU clock max 2530 MHz (diese Werte sind eine Folge der Einstellungen im ARC Control, s.o.)
4K, FSR max. Qualität, habe die FPS auf 50 gelockt, damit ist das Bild immer gleich flüssig, Betonung auf gleichmäßig und flüssig.
Ich fliege grade bei Korfu (gr. Insel), da gibt es keine Photogrammetrie, VRAM etwas mehr als 12 GB belegt. Bei dichter besiedelten Gegenden (Städten) geht das auch mal über 15 GB.
Im Tiefflug zwischen den Gebäuden in Paris, Las Vegas, New York gehen meine FPS aber bis 40 runter, GPU ist hier das Limit laut FS-Developer Mode."
Und das obwohl noch Preissenkungen bei Intel anstehen .
Sogar im Raytracing ( RPI Overall ) zieht die ca, 115,-Euro günstigere Intel A770 / 8GB an der Amd Rx 6700xt vorbei !
Wohlgemerkt schon im ersten Anlauf Intel ,s mit ner dedizierten Grafikarte und offensichtlich noch ner Menge Treiberpotenzial .
https://www.alternate.de/...
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Amd rutscht wohl immer weiter ab , leider muss man sagen .
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btw.
Bei Preisvgl. darf man net vergessen, das Intel+AMD ein echtes Gamebundle bieten, aber NV net.
(x) die 6750xt hat schon nen Mehrwert ggü. ner normalen 6700xt oder gar 6700nonXT, die momentan zu teuer ist
(die 6700nonXT wäre ungefähr so langsam wie ne 6650 je nach Game, wenn der Vram die 6650 net limitiert)
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OT:
Für die 4000er wirds wohl ein Gamebundle mit Redfall geben. (hat man übrigens mit AMD im Gamepass)
Eigentlich wg. () kein Mehrwert.
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