Asus wollte 12V-2×6 sicherer machen: Nun soll das Schutzkabel Brandspuren zeigen
Zum Asus ROG Equalizer ist ein erster Brandbericht aufgetaucht. Der 12V-2×6-Stecker soll trotz Schutzdesign beschädigt worden sein. Bestätigt ist der Fall bislang nicht.
Mit dem ROG Equalizer wollte Asus ein bekanntes Problem moderner High-End-Grafikkarten entschärfen. Es macht nun allerdings ein Bericht die Runde, der ausgerechnet bei diesem 12V-2×6-Kabel einen beschädigten Stecker zeigen soll. Die Bilder stammen aus dem Chiphell-Forum und wurden anschließend von Uniko's Hardware weiterverbreitet.
Ursprünglich wurde der ROG Equalizer von Asus als robusteres 12V-2×6-PCIe-Kabel vorgestellt. Nach Herstellerangaben soll das Kabel für 600 Watt ausgelegt sein und pro Leitung bis zu 17 Ampere verkraften. Konventionelle 12V-2×6-Kabel beziffert Asus dagegen mit 9,2 Ampere pro Leitung. Zusätzlich verweist der Hersteller auf eine Konstruktion mit verzinntem, sauerstofffreiem Kupfer, geringerer Wärmeentwicklung und einer besseren Reserve bei ungleichmäßiger Stromverteilung. In eigenen Tests will Asus den Stecker unterhalb der Materialgrenze von 105 °C gehalten haben.
Genau deshalb ist der aktuelle Bericht heikel. Das veröffentlichte Bild soll einen ROG-Equalizer-Stecker mit sichtbaren Brandspuren zeigen. Besonders auffällig sind dabei mehrere Kontakte im oberen Bereich des Steckers, an denen das violettfarbene Kunststoffgehäuse verfärbt oder angeschmolzen wirkt.
Schon vor dem aktuellen Bericht hatten Der8auer und Igorslab das Konzept des ROG Equalizer kritisch eingeordnet. Der8auer kam in seinen Messungen zu dem Ergebnis, dass die Stromverteilung zwischen den einzelnen Leitungen nicht in jeder Situation gleichmäßig ausfällt. Igorslab ordnete das Konzept ebenfalls eher als robustere passive Auslegung ein, nicht als aktive Regelung im Kabel selbst.
Zum Glück arbeiten aber auch andere Hersteller an Schutzmechanismen für 12V-2×6 und 12VHPWR. PCGH hatte zuletzt etwa Corsairs ThermalProtect-Kabel vorgestellt, das ebenfalls für 600 Watt ausgelegt ist, aber einen anderen Ansatz verfolgt. Statt die Stromverteilung mechanisch oder konstruktiv zu verbessern, überwacht Corsair die Temperatur im Kabel. Wird ein kritischer Wert erreicht, soll ein integrierter Sensor das Sense-Signal unterbrechen, wodurch die Grafikkarte in einen Schutzmodus wechselt.
Ebenfalls bekannt sind Aqua Computers Ampinel und Thermal Grizzlys WireView Pro 2. Beide Produkte setzen jedoch nicht direkt bei einem einfachen Ersatzkabel an. Ampinel soll den Stromfluss aktiv balancieren, Messwerte erfassen und bei Bedarf eine Notabschaltung auslösen. WireView Pro 2 misst unter anderem den Strom pro Pin und kann bei auffälligen Werten warnen.
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Quelle: via Videocardz

Die Diskussion gab es schon x mal und immer noch fordern einige den Stecker zurück. Entweder seid ihr unbelehrbar oder ich weiß es auch nicht.
Deine Stellungnahme kann ich da nicht wirklich nachvollziehen.
Gruß T.
Die Diskussion gab es schon x mal und immer noch fordern einige den Stecker zurück. Entweder seid ihr unbelehrbar oder ich weiß es auch nicht.