A380, A580, A750 und A770: Das sind die offiziellen Daten von Intels Arc-Desktop-GPUs
Nach einer langen Zeit des Wartens hat Intel nun die offiziellen Spezifikationen seiner Desktop-Grafikkarten aus der Arc-Alchemist-Reihe bekannt gegeben. Als Flaggschiff entpuppt sich bekanntlich die A770, die mit 32 Xe-Kernen und maximal 16 GiB Grafikspeicher das Portfolio anführt.
Die Katze ist aus dem Sack! Intel gab nun endlich die technischen Daten seiner neuen Arc-Desktop-Grafikkarten offiziell bekannt, nachdem das Unternehmen selbst zugegeben hatte, bislang nur "Brotkrumen" verstreut zu haben. Dazu veröffentlichte der Chiphersteller ein Video, in dem Tom Petersen und Ryan Shrout von Intel Fragen zu den Spezifikationen der Desktop-GPUs beantworten. Auch PCGH hatte bereits die Ehre, diese beiden Persönlichkeiten vor Ort in Berlin kennenzulernen.
Die Hardware-Spezifikationen von Intel Arc
Prinzipiell sind die Daten mehr oder weniger bereits in den vergangenen Wochen und Monaten durchgesickert, aber jetzt gibt es Gewissheit vom Hersteller selbst. Das Flaggschiff ist die A770 mit 32 Xe-Kernen, 512 Ausführungseinheiten, einem Chiptakt von 2.100 MHz sowie einer Speichertransferrate von 560 GB/s. Weiterhin ist der Speicher mit 256 Bit angebunden, während die Leistungsaufnahme auf 225 W beziffert wird. Außerdem wird die A770 in Varianten sowohl mit 8 als auch 16 GiB Speicher verfügbar sein. Die Daten zu den anderen Modellen können Sie der nachfolgenden Bildergalerie entnehmen.
Bildergalerie
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All diese Spezifikationen sind laut Intel äußerst wichtig für Rasterisierung und Raytracing - speziell der Chiptakt, der aber nur einen Durchschnittswert darstelle. Zu den unterschiedlichen Speichergrößen der A770 erklärt Intel, dass die Board-Partner in den meisten Fällen Grafikkarten mit 8 GiB VRAM auf den Markt bringen werden.
Intels spezielle "A770 Limited Edition" hingegen komme mit der doppelten Speichermenge daher. Was alle Grafikkarten gemein haben, sind gewisse Features, wozu HDR, VRR, die hauseigene Upscaling-Technologie XeSS sowie Raytracing gehören. Bleibt noch die Frage nach dem konkreten Release-Termin. Dieser lässt sich aktuell noch mit "bald" oder "sehr bald" beantworten.
Quelle: Intel

Die Zeit das man sich 5 oder 10 Jahre Zeit "nehmen" kann um ein konkurrenzfähiges Produkt auf den Markt zu bringen sind vorbei. Für die erste Generation hätte man sich auf das Geschäft mit SI/OEMs konzentrieren sollen. Die Low Tier A380 hätte man in reine Office Kisten verbaut. Mid Tier hätte man sich schenken können und dann eine A770/780 als Gaming GPU über die günstigen Alienware PCs angeboten. So hätte man gesicherte Abnahmemengen gehabt. Hätte dann ggf. mit Battlemage und dessen Nachfolger den Schritt Richtung DIY gehen können. Nun kommen die Karten auf einen völlig gesättigten Markt. Und die nächste Generation von RTX und Radeon macht die Intel GPUs richtig "platt".
Intel ist jetzt schon hinter AMD bei der Börsenkapitalisierung. Auch die haben Federn gelassen. Können aber zumindest in den Bereichen mit hohen Margen starke Zuwächse verbuchen. Das Data Center, Server und Workstation Geschäft sorgt aktuell schon für den Großteil der Einnahmen. Da muss Intel richtig Gas geben. Ansonsten ist auch jemand wie Pet schneller weg als er gucken kann. Die großen Anteilseigner in Form von "Kapital-Management" Firmen schauen einzig und allein auf die Rendite. Wenn er da nicht abliefert...
Zusammen mit Partnern wie Supermicro demonstriert AMD eindrucksvoll was machbar ist. In einem 2 HE Chasis bringen die 6 Instinct GPUs samt 2 Epic 64K/128T CPUs unter. Solche Teile verkaufen sich im Umfeld von AI/ML quasi wie geschnitten Brot. Auch wenn sowas pro Stk um die70k $ kostet.
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Aber warum soll ich mir jezt ne neue Karte kaufen um dann schon die Details runterzudrehen.
Aufrüsten macht man ja um gerade das nicht mehr machen zu müssen.
Angenommen es würde stimmen, wäre das wirklich sehr kurzsichtig von Intel. Natürlich ist Alchemist ein Fail, aber gleich alles einstampfen nach dem ersten Versuch? Aber wie gesagt traue ich der story nicht so ganz.