Intel Arc Celestial: GPUs angeblich mit Xe-3P-Architektur und erstmals ohne TSMC
Angeblich entwickelt Intel für die neuen Desktop-Grafikkarten vom Typ Arc Celestial erneut eine angepasste Architektur namens Xe 3P. Zudem gibt es Spekulationen über einen Foundry-Wechsel - in Intels eigene Werke.
Dass Intel zumindest für die eigenen Prozessoren an der Entwicklung neuer GPU-Architekturen festhält, dürfte kaum jemand bezweifeln. Zu den darauf basierenden Desktop-Ablegern gibt es hingegen vereinzelt Gerüchte über eine Einstellung, auch wenn Intel bislang noch nichts Dergleichen verkündet hat. Zumindest die nächste Generation - Arc Celestial - scheint dabei wohl schon in Arbeit zu sein.
Angepasste Architektur, eigene Fertigung
Dafür spricht zumindest ein Post des bekannten Leakers @OneRaichu. In diesem behauptet er, dass Intels kommende Desktop-Generation erneut auf einer angepassten Architektur namens Xe 3P basieren soll, während in Prozessoren Xe 3 zum Einsatz kommt. Ebendieses Vorgehen wäre dabei nicht überraschend - auch die Arc-Alchemist- und Arc-Battlemage-Grafikkarte verfügten über eine angepasste Architektur. Wenn auch zu Xe 3 ein entsprechender Ableger im Gespräch ist, dürfte das aber wohl bestätigen, dass die Arbeit an Celestial bereits im Gange oder zumindest in Planung ist.
Quelle: X (@OneRaichu) via Videocardz
In seinem Post behauptet @OneRaichu, dass Celestial auf Xe 3P basieren wird. Zudem soll der Chip vermutlich von Intel selbst hergestellt werden.
Parallel zu dem Xe-3P-Architekturgerücht hat @OneRaichu außerdem auch eine Spekulation zur Fertigung parat. Demnach vermutet er, dass Intels Celestial-Grafikkarten nicht mehr von TSMC gefertigt werden, sondern von Intel selbst. Das wäre ein Novum: Die Alchemist-Modelle setzten auf TSMCs 6-nm- und die Battlemage-Grafikkarten auf TSMCs 5-nm-Prozess.
Hintergründe zu dem möglichen Fertigungswechsel hat @OneRaichu leider nicht verraten, er spekuliert hier offenbar selbst. Ob seine Annahme zumindest von firmeninternen Details gespeist wurde, ist dabei unklar. Geht man davon aus, dass er recht hat, wäre zudem der konkrete Fertigungsprozess interessant. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht bei Intel natürlich der 18A-Prozess, mit dem das Unternehmen zu TSMC gleichziehen beziehungsweise die Konkurrenz sogar überholen will.
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Ob tatsächlich eine derart kostspielige Fertigung für Intels Arc Celestial zum Einsatz kommen wird, ist allerdings fraglich. Zumal 18A schon im Prozessorsegment einige Anwärter hat. Für ein klareres Lagebild müssen daher weitere Gerüchte abgewartet werden. Von ebendiesen dürften bis zum Release der neuen Grafikkarten noch zahlreiche folgen, denn Arc Celestial dürfte wohl selbst im Bestfall noch über ein Jahr auf sich warten lassen.
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Quelle: via Videocardz

Man kann natürlich nur hoffen das Intel's nächte GPU&CPU Generation wieder selbst gefertigt wird, die weltweit zunehmende Abhängigkeit von TSMC ist nicht gut. Schade auch dass Globalfoundries komplett aus dem Rennen ist.
Dennoch sind GPUs aus eigener Fertigung naheliegend und tatsächlich hätte ich das so früh wie möglich erwartet, gerade wegen der Probleme mit neuen Prozessen: GPUs werden meist mit deutlich niedrigeren Taktfrequenzen als (Desktop-)CPUs und lockereren Effizienzanforderungen als in Mobile(-CPU-Umgebungen) üblich betrieben. Sobald die Yields stimmen, kann man damit also Prozesse nutzen, deren Transistorqualität für die Stammmärkte noch nicht reicht. Am anderen Ende des Spektrums wiederum können GPUs, solange die Yield-Raten gut genug sind und die Spannungs-Taktskalierung weit genug in den Keller reicht, auch ältere Fertigungen für "Masse statt Klasse" nutzen, die für CPUs schon nicht mehr optimal sind.
Wenn der 18A bei Intel läuft, ist TSMC wohl schon 3 Jahre weiter
Ich glaube allerdings inzwischen, dass auch NVIDIA gar keinen richtigen Bock mehr auf Consumer GPUs hat. Und beides kombiniert wird sicher noch spannend und zwar nicht zugunsten vom PC Gaming.