Intel Arc: A550M und A770M zeigen sich in der Test- und Validierungsphase
Intels Arc A550M und A770M scheinen in der Test- und Validierungsphase angekommen zu sein, was einen baldigen Launch bedeuten würde. Die Rohleistung der Karten, die in synthetischen Benchmarks gemessen wurde, weiß dabei durchaus zu überzeugen, doch wie bei den bisherigen Intel-Grafikkarten wird befürchtet, dass diese sich nicht einfach in Spieleleistung umwandeln lässt.
Intels Arc-Alchemist-Grafikkarten haben einen bisher holprigen Start hingelegt. Das Desktopmodell, die Intel Arc A380, liegt in realen Spieletest unterhalb der wenig empfehlenswerten Radeon RX 6400 und kann lediglich in synthetischen Benchmarks punkten. Das gleiche Phänomen ist jüngst auch in einem Laptop-Test mit einer Arc A370M aufgefallen, die in synthetischen Benchmarks zwar hinter der Geforce RTX 3050 landet, aber in realen Spielen dann bereits von einer mittlerweile sechs Jahre alten Geforce GTX 1060 Mobile geschlagen wird.
Der Leaker @_rogame hat nun allerdings erste Scores noch nicht veröffentlichter Grafikkarten gefunden, die vermuten lassen, dass deren Launch zeitnah stattfinden sollte. Im Konkreten geht es dabei um die Arc A770M und die Arc A550M, doch die Leaks werfen mehr Fragen auf, als sie Antworten geben. Die kleinere Arc A550M soll nach bisherigen Informationen auf einen halben Ausbau der ACM-G10-GPU setzen und hätte damit 16 Xe-Kerne. Das Benchmark-Ergebnis des 3D Mark Timespy von 6.017 GPU-Punkten ist allerdings aufgrund von Intels Advanced Performance Optimizations (APO) ungültig.
Die Arc A730M mit 50 Prozent mehr Xe-Kernen läuft dennoch 67 Prozent schneller, was somit die Frage aufwirft, ob treiberseitige Limitierungen der Arc A550M vorgelegen haben. Die Arc A770M soll dagegen mit der Geforce RTX 3070M konkurrieren und erreicht im Grafikscore des synthetischen 3D Mark Firestrike 13.244 Punkte, was ziemlich genau der Leistung von Nvidias Grafikkarte entspricht. Dabei ist allerdings nicht bekannt, ob APO aktiviert war und das Ergebnis verfälscht hat. Da Intel die Performance bereits offiziell bestätigt hat und die Arc A770M im Durchschnitt 12 Prozent schneller als eine mobile RTX 3060 mit 85 Watt TDP ist, muss definitiv noch mehr Arbeit in die Treiber gesteckt werden, um die Rohleistung der Karten adäquat in Spieleleistung umzumünzen.
Quelle: Videocardz


MfG Föhn.