Intel Arc-GPUs: Treiber-Update bringt Option für Benchmark- statt Spieleleistung
Die jüngste Aktualisierung von Intels Arc-Grafikkartentreiber kann zwar die synthetische Performance verändern, aber im Spielbetrieb soll davon nichts ankommen.
Intel hat mit der Beta-Version 30.0.101.1743 des Grafikkartentreibers für GPUs der A-Reihe kürzlich seine jüngste Treiberaktualisierung veröffentlicht, die auf die stabile Version 30.0.101.1736 folgt. Laut Änderungsliste bringt das Update dabei mit "Erweiterten Leistungsoptimierungen" eine neue Funktion, mit der sich in der Arc Control-Software Anwendungsoptimierungen auswählen und aktivieren lassen, die sich aber vorerst nur auf die synthetischen Benchmarks 3DMark Timespy und 3DMark Port Royale auswirken.
Auf die Performance von "integrierter Grafikleistung" sowie "separater GPU-Game- und Content-Creation-Anwendungen" sollen die Deaktivierung der Optimierungen allerdings keine Auswirkungen haben. Dabei war die Funktion im Treiber von Anfang an standardmäßig aktiviert, was die Gesamtleistung in synthetischen Benchmarks erhöhte und sie gegenüber AMD und Nvidia konkurrenzfähiger erschienen ließ, aber eben nicht in Spielen, wie Wccftech.com berichtet.
Die jetzt verfügbare Option zum Umschalten der erweiterten Leistungsoptimierungen ermögliche derweil nur ein realistischeres Bild der Performance, das laut einem Test des Twitter-Nutzers @0x22h mit Intels Arc A380 bei deaktivierter Leistungsoptimierung eine Einbuße von rund 15 Prozent im Timespy-Benchmark ergibt.
Weitere Neuerungen
Darüber hinaus bietet der Beta-Treiber auch noch neuen Spiele-Support in Form von Monster Hunter Rise: Sunbreak, F1 2022 und Arcadegeddon auf Intels Arc-GPUs der A-Serie. Mit dem Support für Intel Arc A770M und A550M werden außerdem neue Mobile-GPUs unterstützt, die demnach wohl in Kürze in Laptops in China verfügbar werden dürften.
Quelle: Intel
Arc Mobile-Roadmap
Wccftech.com will unterdessen auch offiziell von Intel erfahren haben, dass Intels Arc-GPU-Treiber die Hauptursache für die Verzögerungen bei der Produktreihe sind. Obwohl die Hardware bereits fertiggestellt sei und an die Kunden ausgeliefert werden kann, müsse die Markteinführung in bestimmten Regionen verzögert werden, "um einen größeren Rückschlag durch die schlechte Leistung und das Software-Ökosystem zu vermeiden", so der Bericht.

Das wäre für Games, wo mal kurz ne Explosion stattfindet gar keine dumme Idee.
aber im Spielbetrieb soll davon nichts ankommen.